Ein verlängertes Wochenende mit der Blogoma (4 Teile)
- Zwischen Zügen und Katzen
- Von Spielzeug zu Kunst
- Nürnberg von der Ur-Zeit bis heute
- Nürnberg: kleines Fazit
Da stand ja wieder ein längeres Wochenende Anfang Oktober an. Diesmal wollte die Blogoma[1] nach Nürnberg.
Los gehts nach Süden
Noch vor dem Morgengrauen, um 6:34 Uhr, ging es pünktlich vom Hauptbahnhof Berlin los und wir kamen mit reichlich Sonne gegen 11 Uhr in Nürnberg an. Da es der 3. Oktober war, damit ein Feiertag, war am Hauptbahnhof vor allem vor dem Supermarkt viel los. So richtig lange Schlangen und Security an der Tür, ein bisschen wie abends vor dem Club.
Wir schlossen unsere Taschen im Schließfach weg und tauchten gegenüber vom Bahnhof auch schon direkt in den historischen Handwerkerhof ein. Vorbei am Frauentorturm aus dem 14. Jahrhundert durch das Frauentor.

Der Handwerkerhof war früher der Waffenhof der Stadt. 1971 hatte man hier, im Dürer-Jahr, den Handwerkerhof etabliert als kleine Attraktion mit Zinngießere oder Keramikern.
Von dort liefen wir kurz die Königstraße entlang, bogen zweimal rechts ab und überquerten den Frauentorgraben nahe der U-Bahnstation Opernhaus. Eine querstraße weiter standen wir auch schon vor dem DB Museum[2].
Schon wieder Züge
Dass es hier ein Eisenbahnmuseum gibt hat natürlich historische Gründe und so wartet das Museum mit einer sehr großen und umfangreichen Ausstellung zur Geschichte der Eisenbahn in Deutschland.
Alles begann mit der ersten, 6 Kilometer langen, Schienenstrecke zwischen Nürnberg und Fürth auf der im Jahre 1835 die erste Dampfbahn. Die Lokomotive Adler zog auf dieser Strecke 3 Wagen hinter sich her und läutete damit die Eisenbahn-Ära ein.
Aber die Bahn hat seitdem viel erlebt, sie beförderte das Industriezeitalter, verband Menschen, aber litt auch stark unter Krieg und deutscher Teilung.
Das ganze wird anhand von Modellen, Funstücken, echten Fahrzeugen und Replikas anschaulich und zum Anfassen präsentiert.
Neben dem Hauptgebäude gibt es noch einen Außenbereich, auf dem auch eine kleine Feldbahn fährt und zwei Stellwerke besuch- und teilweise bedienbar sind.
Zwischen Naschkatzen
Mit der U-Bahn, die hier in Nürberg auf den Linien U2 und U3 seit 2008 vollautomatisiert fahren, sind wir zurück zum Hauptbahnhof gefahren und haben unsere Taschen geholt. Danach ging es ins Hotel.
Die Mutti brauchte etwas Erholung, bevor wir nochmal ein paar Schritte liefen, um im Katzentempel[3] zum Abendessen einzukehren.
Essen mit Miau-Effekt. Wenn man nicht aufpasst, vergisst man das Essen, weil man einfach den Katzen zuschaut. Das war ein schönber Abschluss für den ersten Tag.
Ein verlängertes Wochenende mit der Blogoma (4 Teile)
- Zwischen Zügen und Katzen
- Von Spielzeug zu Kunst
- Nürnberg von der Ur-Zeit bis heute
- Nürnberg: kleines Fazit




































































@Max Freut mich dass es euch in Nürnberg gefällt (zumindest klang die Schilderung für mich so) und Danke für die Bebilderung des Innenleben des Katzentempels, als Katzenallergiker trau ich mich da selber nicht rein 🙂
@Rainbowdragon: ja, uns hat es gefallen. Aber das hier ist ja noch nicht alles.
Die Idee mit dem Katzentempel kam von meiner Mutter. Das ist ja ein Franchise und in Berlin haben wir auch einen, aber da war ich auch noch nicht.