Mit Jony auf die Schneekoppe und in die Kirche der Knochen in Kutná Hora (5 Teile)
Aus zeitlichen Gründen lag die letzte gemeinsame Urlaubstour[1] mit Jony schon wieder zu lange zurück. Glücklicherweise ergab sich Anfang Oktober ein verlängertes Wochenende, welches wir gemeisam füllen wollten.
Über die Neiße
So starteten wir am Samstag den 30. September gegen 8 Uhr unsere Reise Richtung Süden. Wir führen über Erkner raus aus Berlin, weiter durch Fürstenwalde und vorbei an Beeskow bis nach Guben.
Hier überquerten die Grenze zu Polen und damit den Grenzfluss Neiße. In Gubin machten wir der Ruine der Stadt- und Hauptkirche[2] eine Pause zur Besichtigung.
Die Kirche ist laut Aufzeichnungen Ende des 12. Jahrhunderts entstanden und wurde zum Kriegsende 1945 zerstört. Ein Wiederaufbau fand bisher nicht statt, aber langsam regt sich das Interesse dafür.
Als Kommunikations- und Begegnungsstätte lädt die Ruine zum Besuch ein. So schauten wir uns hier zunächst etwas um, bevor wir den Turm bestiegen.
Danach ging es auf der polnischen Seite weiter Richtung Süden, wobei wir gleich hinter Gubin eine Umleitung nicht sofort verstanden, tja, Sprachbarrieren.

Auf den Landstraßen ging es u.a. durch Wielotów und vorbei an Brody, teils auch über ein paar unbefestigte Wege, bis wir an einer Rasttätte an der A18 bei Jagłowice rauskamen. Der A18 folgten wir nur ganz kurz bis Królów, von wo es weiter auf Landstraßen nach Süden ging.
In Gryfów Śląski versorgten wir uns bei örtlichen Biedronka mit ein paar Snacks und tankten nochmal nach.
Über den Pass
Vorbei an Jelenia Góra war auch Tschechien nicht mehr weit. Die Straßen hinter Kowary ins Riesengebierge verwindeten sich bereits und wir schraubten uns zum Pass bei Malá Úpa hinauf. Auf 1050 m überquerten wir auch die Grenze zu Tschechien.
Danach war es nicht mehr weit bis zu unserem Ziel Pec pod Sněžkou.
Im Ort angekommen suchten wir kurz den richtigen Weg zum Hotel Emerich[3]. Da es sich weiter oben über dem Ort befand und dies im National Park liegt, muss man hier für die Zufahrt ein Ticket ziehen. Die steilen engen Wege hinauf waren schon sehr spannend zu befahren und am Ende hatten wir einen tollen Blick über den Ort und auf das Riesengebirge mit der Schneekoppe.
Müde bezogen wir unser rustikales Zimmer aus den 1970er Jahren, genossen den Blick und nutzten die Möglichkeit im Hotelrestaurant beim Essen den Abend ausklingen zu lassen.
Karte der Tour:
Mit Jony auf die Schneekoppe und in die Kirche der Knochen in Kutná Hora (5 Teile)
































Lustig, auf meiner allerersten Motorradtour ging es auch ins Riesengebirge und wir haben da auf der Ecke in Žacléř übernachtet. Schöne Ecke!
@Alexander Hauser: interessant, das ist noch ein Stückchen weiter südöstlich.
Ich war zuvor nicht so weit östlich in Tschechien. Meist so im Bereich Karlovy Vary, Prag, Ústí nad Labem. Aber irgendwann muss ich auch noch mal nach Broumov, um den Geburtsort meines Großvaters zu besuchen.