griffbereit: Ordnung im Mopped-Seitenkoffer

Beim Packen der Seitenkoffer für die Tour fiel mir mal wieder auf, dass in den Deckeln der Xplorer Koffer von Hepco&Becker immer etwas ungenutzter Platz ist. In Anbetracht des nötigen Gepäcks, welches nicht nur aus Klamotten, sondern auch dem einen oder anderen elektronischen Gerät besteht, wollte ich diesen Stauraum sinnvoller nutzen.

Nach einigem Überlegen und dem Fehlen von Gurtlösungen für den Deckel, bin ich auf die Idee mit selbstklebenden Klettbändern[1] gekommen. Also habe ich diverse Größen bestellt und die Seitenkoffer damit ausgestattet.

In die Deckel klebte ich die Hakenbänder. Da ich in den Koffern selbst Klamotten in Kompressionsbeuteln[2] transportiere, besteht hier nicht das große Risiko, dass die an den Haken hängen bleiben.

KlettbänderAn den Ladegeräten usw kommt dann das Flauschband und macht somit auch keine Probleme, wenn man diese mal in andere Taschen steckt.

Neben diversen Ladegeräten für Telefone, Kameras, Drohne, habe ich auch Boxen mit Klett im Deckel für Kleinkram wie Kabel befestigt. Der lichte Platz im Deckel beträgt ca 6cm, damit ist eine Menge Platz für diverse Ladegeräte in der Höhe gegeben.

Die verwendeten Klettpads und Bänder kleben sehr gut und das Klett gibt auch bei nur wenig Andruck schon guten Halt.

Für mich ist das eine sehr brauchbare Lösung, die auch noch den Vorteil hat, dass ich nicht zwingend alle Ladegeräte auspacken muss, sondern nur verkabeln muss, um sie zu nutzen.

Was sind denn eure Gepäcktricks am Mopped?

  1. [1] selbstklebende Klettbänder – Amazon
  2. [2] Kompressionsbeutel für Kleidung – Amazon

5 Kommentare

  • Clever.

    Ich kannte bislang nur die Lösung die Teile in Frischhalteboxen (wie die Emsa-Teile welche ich als Schmarrnfon-Transportbox verwende) zu packen. Entweder mit Klebeband oder mit Kabelbindern. Die Kabel praktisch mit dazu in den Boxen verstaut damit sie nicht herumfliegen können.

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  • Max

    @X_FISH: ich hatte vorher eine kleine Tasche mit dem Kabelkram, die war aber auch immer knapp gepackt und wenn man nicht ständig alles braucht auch immer fummelig. Die Tasche nahm dann eben auch Platz zwischen den Klamotten weg.

    Jetzt sind die Kabel in den 2 Boxen verteilt und die Ladegeräte direkt zugänglich, je nach Bedarf. Das Zeug ist nun oben drüber und damit als erstes und letztes fassbar.

    Nun nach den 2 Wochen durch Irland etc war das wirklich brauchbar für uns.

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  • Been there, done that. Befestigung mittels Klett geht am Anfang ganz gut. Der Spaß ist aber nach einem halben Jahr und einem warmen Sommer vorbei. Der Kleber des Klettbands verwandelt sich nach einiger Zeit und bei Wärmeeinwirkung in eine klebrige Schmiere, die zwar das Klettband nicht mehr hält, die man aber nie wieder sauber aus dem Koffer bekommt 🙁

    Kann natürlich sein, das ich ganz besonders ekliges Klett erwischt hatte, und es Dir mit Deinem Besser ergeht. Ich drücke dir dafür die Daumen!

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  • Max

    @Silencer: letztes Jahr hatten wir ja einen sehr warmen Sommer, da war es in den Koffern erstaunlich “kühl” im Vergleich zur Umgebung.
    Aber die Bedenken bezüglich des Klebers sind dennoch legitim. Entsprechend einiger Rezensionen, wagte ich dennoch den Kauf. Mal sehen wie es weiter hält.
    Aber Isopropanol hilft im Zweifel auch bei Kleberschmiere, da habe ich leider schon Erfahrung mit der Gummiarmierung bei meinem alten Garmin eTrex Legend.

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  • Schöne Lösung, ich hab bei mir eine ähnliche Lösung umgesetzt, allerdings für die Tasche mit den Regenkleidern. Die sind so im Deckel und bei bedarf sofort greifbar.
    Meine Kleber halten bis heute problemlos. Auch vor 2 Jahren in Japan mit Temperaturen bei über 40º.

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