Saisonende: über 14.800km auf zwei Rädern

Das war es also mit 2018. Ja, auch ich schaue mal kurz zurück, blöder Herdentrieb eben.

Viel unterwegs war ich wieder und überwiegend auf zwei Rädern, aber das ist ja auch nichts besonderes mehr. Die Zahl da ganz oben setzt sich daher aber auch aus 3 Fahrzeugen zusammen.

Die Dicke

Etwas nachlässig war ich, teils auch verständlicherweise, mit meiner SevenFifty. Somit sind es da eben nur um die 1000km geworden.

Wenige, aber dennoch intensive Touren, die natürlich immer noch Spaß machen.SevenFifty

Das Mountainbike

Deutlich mehr bin ich natürlich mit dem Rad gefahren, und wenn man es nahezu jeden Tag nutzt, kommt eben auch schnell was zusammen.

Somit sind es insgesamt 3360km geworden, der größte Teil davon auf dem Weg ins Büro bei jedem Wetter. Und hätte ich nicht erst im Juli wieder so intensiv angefangen, wäre es noch deutlich mehr. Da ist also alles noch ausbaufähig.

Cube Aim SL 2018Rad-Statistik

Die Reisebraaap

Fast 10500km habe ich mit der Reisebraaap aka Honda Africa Twin zurückgelegt. Nachdem ja meine erste im Herbst 2017 gestohlen wurde, konnte ich glücklicherweise kurzfristig Ersatz beschaffen und quasi nahtlos in das Jahr 2018 starten. Die nötigen Umbauten für die anstehenden Urlaubsreisen waren im Frühjahr dank Erfahrung schnell erledigt und so konnte es Anfang Juni ins Baltikum bis nach Finnland[1] gehen und im September wurden dann noch die Schweizer Alpen[2] unsicher gemacht.

Blick vom Furkapass

Moppedklamotten

Das neue Mopped und das neue Jahr führten auch zur Anschaffung neuer Tourenbekleidung. Lange war ich auf der Suche nach hellen Klamotten, nachdem ich zuvor, wie die meisten, fast immer nur Schwarz trug im Sommer.

Es ist gar nicht so einfach und am liebsten hätte ich eben weiße Textilsachen. Helme sind da weniger das Problem und mein im letzten Jahr gekaufter Nexx X.D1[3] passte bereits gut zum Tricolor-Kleid der Twin.

Am Ende wurde ich bei Alpinestars fündig und kam günstig an die Yokohama Drystar-Kombination[4] in Hellgrau, was schon fast Weiß ist.

Estland

Im sehr heißen Sommer 2018 war die Kombi ohne das Thermofutter und dank der Belüftungsöffnungen ein wirklich guter Begleiter, nicht zu warm und hielt bei Regen trocken. Ein weiterer Vorteil heller Klamotten, sie heizen eben auch nicht so auf in der Sonne. Aber auch mit Innenfutter ist die Kombi an kalten Tagen angenehm warm zu tragen.

Da ich letztes Jahr schon zufrieden mit den schwarzen Alpinestars Scheme Kevlar Handschuhen war, sollte ein farblich passendes weißes Paar[5] ebenfalls noch dazu. Für den Sommer gut durchlüftet und bis 10°C für mich noch fahrbar, solange es nicht regnet. Denn als reine Sommerhandschuhe sind diese nicht wasserdicht. Aber nach einer kleinen Husche sind sie auch schnell wieder trocken.

Auf Touren hatte ich bisher immer kurze Stiefel und in den letzten Jahren fuhr ich gern mit dem Alpinestars Ridge Drystar[6]. Ein immer noch für mich optimaler Schuh, der auch zum Gehen gut geeignet ist. Auf Grund des kurzen Schafts bietet er aber nicht so guten Halt beim Fahren im Stehen. Ein Offroad-Stiefel wäre zwar die bessere Wahl, aber für Urlaubsreisen eben auch kompromisslos im Alltagsgebrauch, da viel zu steif und somit nicht zum Wandern geeignet.

Alternativ hatte ich mir daher vor der Schweiz-Tour den Alpinestars Radon Drystar Stiefel[7] zugelegt.

Trotz des hohen Schafts bietet er noch genug Bewegungsfreiheit zum Gehen, aber dennoch mehr Stabilität beim Fahren. Ansonsten ist kein unterschied zu den Ridge zu spüren. Beide waren für mich immer ausreichend wasserdicht und ich hatte nach Regenfahrten nie nasse Füße.

Warum immer Alpinestars? Einerseits passen mir die Sachen gut, sie sind ihren Preis wert und die gewählten Produkte sind lederfrei[8].

Fahrradklamotten

Ja, als Allwetterfahrer brauchts da auch etwas mehr Ausrüstung neben den eh schon vorhandenen kurzen Hosen und Kurzarm-Trikots.

Radselfie ohne FahrradFür die kühlere und etwas feuchtere Jahreszeit brauchte ich untenrum dann doch mal was ordentlich Langes und griff testweise zur Airtracks Thermo-Fahrradhose[9].

Unter 15°C hält sie bis 5°C gut allein warm und den einen oder anderen Regenguss lässt sich auch nicht gleich durch. Wenn es noch kälter war, genügte mir bisher ein lange Funktionsunterhose.
Gegen Regen zu jeder Jahreszeit habe ich eine ganz dünne Regenjacke von Fitsund[10]. Die Kapuze lässt sich im Kragen verstauen und ist dank Klettverschluss schnell einsatzbereit. Die Größe der Kapuze erlaubt es sogar diese über den Helm zu ziehen.

Der Übergang zum Herbst war etwas schwierig mit der Oberbekleidung. Getreu dem Zwiebelprinzip probierte ich unterschiedliche Kombinationen von Kurz- und Langarmtrikots. Das klappte zwar gut, aber war beim Umziehen dann doch etwas zeitraubend. Kurzerhand griff ich beim Decathlon zur Triban Winterjacke RC-100[11] und seitdem reicht ein Kurzarmtrikot darunter, um warm ins Büro zu kommen.

2019

Na dann, guten Rutsch, wir sehen uns nächstes Jahr.

  1. [1] Reisebericht: Baltikum und Finnland 2018
  2. [2] Reisebericht: Schweiz und Italien 2018
  3. [3] 3in1-Helm: Nexx X.D1 Canyon
  4. [4] Alpinestars Yokohama – Amazon
  5. [5] Alpinestars Scheme Kevlar Handschuhe – Amazon
  6. [6] Alpinestars Ridge – Amazon
  7. [7] Alpinestars Radon – Amazon
  8. [8] lederfreie Textilbekleidung für Motorradfahrer
  9. [9] Airtracks Thermo-Fahrradhose – Amazon
  10. [10] Fitsund Fahrrad Regenjacke – Amazon
  11. [11] Fahrrad-Winterjacke Rennrad RC-100 Triban – Decathlon

4 Kommentare

  • Hi Max,

    der hellgraue Kombi sieht echt klasse aus! Aber wie verhält es sich mit Mücken- und Fliegendreck? Kriegste das gut wieder ab oder hält die Scheibe den ganzen Rotz ab?

    LG und einen guten Rutsch!
    Susy

    PS Übrigens ein Hammer-Foto vom Furkapass! Wenn ich das so sehe, muss ich wohl doch nochmal über einen Motorradurlaub in der Schweiz nachdenken… 😀

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  • Max

    @Susy: ist nicht besser oder schlechter als bei schwarzen Kombis. Und im direkten Vergleich siehts bei beiden sehr ähnlich aus, der Dreck ist ja nicht nur dunkel sondern auch hell, je nach Getier oder Hinterlassenschaft.
    Gereinigt bekommt man das auch und ein wenig hält die Scheibe schon ab.

    Ja, Schweiz ist super, daher genieße ich es ja mindestens einmal jährlich und ich kann das nur empfehlen. Die Regionen sind auch teils sehr unterschiedlich und man kann so viel erleben.

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  • Auch einen guten Start in 2019! Und bei der Gelegenheit ein Dankeschön. Auch wenn ich hier eher selten kommentiere, lese ich hier sehr gerne mit und freue mich immer über die informativen und interessanten Posts. Bitte nicht aufhören!

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  • Max

    @Silencer: danke, danke.

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