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geschichtlich: Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Eine bewegte und bedrückende Geschichte erwartet einen in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen[1].

1945 übernahm die sowjetische Besatzungsmacht die ehemalige Großküche der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt und errichten ein Speziallager als Durchgangsort für den Weitertransport in die umliegenden Lager. Ende 1946, Anfang 1947 entwickelte sich der Standort zum zentralen Untersuchungsgefängnis der Besatzungsmacht und die Häftlinge mussten dazu im Keller der Großküche bunkerartige fensterlose Zellen bauen.

Diese immer feuchten Zellen waren nur mit einer Holzpritsche und einem Kübel für die Notdurft ausgestattet. Rund um die Uhr gab hier nur eine Glühlampe Licht. Verhöre erfolgten in der Nacht und man durfte sich nicht tagsüber auf die Pritsche legen.

10 Berliner Museen, die man besuchen sollte

Zu Besuch in Berlin oder mal wieder Lust auf Museum?
Hier eine Liste der Museen, die man meiner Meinung nach unbedingt besuchen sollte. Die Liste steht in keiner wertenden Reihenfolge.

  • Museum für Naturkunde Berlin
    Große und interessante Dauerausstellung mit Fossilien, Saurier, Mineralien, Entstehung der Erde und des Menschen, zahlreiche Dioramen und Tierpräparationen, daneben auch Sonder- und Wanderausstellungen
  • Deutsches Historisches Museum
    Daueraustellung: die deutsche Geschichte in Bildern und Zugnissen, Wechselausstellungen. Kinder unter 18 Jahren haben freien Eintritt
  • Deutsches Technikmuseum und Science-Center Spectrum
    Museum zum Anfassen, neben der Ausstellung zur technischen Kulturgeschichte, bietet das Spectrum die Möglichkeit 250 Experimente selbst durchzuführen

Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung kommt

Das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung ist heute vom Bundestag verabschiedet worden :evil:.

Von 524 Abgeordneten stimmten: 366 dafür und 156 dagegen (2 Enthaltungen)

Ich hab mir das heute auf Phoenix angesehen und muss feststellen, dass dieser 9. November nicht so ein erfreulicher Tag für uns Deutsche ist, wie der im Jahre 1989.

Weiterführende Artikel:
Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung zur Verabschiedung des Gesetzentwurfs (09.11.2007)
Bundestag verabschiedet Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung und TK-Überwachung

Verfassungsbeschwerde gegen die Vorratsdatenspeicherung

Webdemo gegen Vorratsdatenspeicherung

Morgen ist der Tag der Entscheidung des Bundestags über die Einführung einer sechsmonatigen Erfassung von Telefon- und Internetdaten in Deutschland.
Heute hat der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung [1] dazu aufgerufen [2], dass Websitebetreiber an einer Webdemo teilnehmen und ihre Webseiten dazu schwarz verhüllen sollen mit der Aufschrift: “Das Fernmeldegeheimnis ist unverletzlich 1949-2007 †. Gläsernes Telefon, Handy, E-Mail und Internet * 09.11.2007. SPD, CDU, CSU: Wollt ihr das wirklich?”.

[1] AK Vorratsdatenspeicherung
[2] Vorratsdatenspeicherung: Das Internet trauert um das Telekommunikationsgeheimnis (08.11.2007)

rund 20% der Deutschen stellen Ihre Daten ins Web

7% tun dies auf eigenen Webseiten, 10% auf Community-Seiten, 2% bloggen oder haben Steckbriefe auf Singlebörsen angelegt. So eine Forsa-Umfrage, die 1000 Personen ab 14 Jahren befragte. Mehr Zahlen dazu im Heise-Artikel [1].
Zwar sagt dies nicht direkt aus wie freuzügig die restlichen 80% mit ihren Daten umgehen, aber bei jedem Onlinekauf muss man ja gewisse Stammdaten preisgeben. Wie dem auch sei, nun könnte ja, passend zur Vorratsdatensammlung eine neue Community-Seite wie Lokalisten [2] oder twitter [3] ins Leben gerufen werden, gesponsort von Schäuble :mrgreen:. Dann muss auch nicht heimlich die Bundeswanze [4] installiert werden, wenn die ‘Bevölkerung’ freiwllig berichtet welche Freunde man hat und wo man gerade unterwegs ist.

Bundestrojaner oder Bundeswanze

wenn man die aktuellen Meldungen auf Heise [1] und Chip [2] dazu liest, fühlt man sich etwas in der Zeit zurück versetzt. Ob diese Aussagen der Vorgehensweise nun der Wirklichkeit entsprechen oder nicht. Fakt ist, dass es jede Menge Geld verschlingt, das anderswo dringender gebraucht wird.
Einfache Keylogger gibts kostenlos oder für wenig Geld, wenn man bei Google danach sucht :mrgreen:. Aber wenn erst in die Wohnung eingedrungen werden muss um so etwas zu installieren, dann kann es mit den Programmierkünsten nicht weit her sein und dann sind diese Leute eindeutig überbezahlt. Die Zielpersonen, auf die so etwas offiziell angesetzt werden soll, sind vermutlich technisch versierter als diese ‘Ausspäher’. Vielleicht nutzen die sogenannten Terroristen der Einfachheit wegen jeden Tag eine neue Live-CD oder gar einen neuen Computer. Eventuell sollte dann einfach eine Kamera installiert werden, die alles aufnimmt was auf dem Schirm zu sehen ist. Wäre viel günstiger, wenn man ja eh schon in der Wohnung ist.
Am besten wir lassen gleich die Türen offen, damit die Leute es nicht so schwer haben reinzukommen und unsere Passwörter kleben wir auch gleich an den Monitor.

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