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Rest In Pieces – RF 600 R

Das Projekt “Wiederaufbau RF” begann wohl im Jahre 2010. Ich sah sie damals traurig in der Werkstatt, welche ich zu dieser Zeit mit meiner 125er MuZ besuchte, in der Ecke stehen und fragte mich und den Besitzer, was wohl mit ihr passieren sollte.
Zu dieser Zeit konnte ich sie mir nicht leisten, aber ein Jahr später, als sie noch immer unangetastet in der gleichen Ecke vor sich hin weinte, sah das schon anders aus und wir planten einen groben Ablauf der zu leistenden Arbeiten mit dem Ziel sie zum Saisonstart 2012 fertig zu bekommen.

Grillschrauber und Schraubgriller

Für das hinter uns liegende Wochenende stand das komplette Zerlegen von Jonys RF600R auf dem Plan. Er hatte beide Tage dafür eingeplant und zusätzlich noch einen Bekannten einfliegen lassen. 😉

Bei solchen Gelegenheiten bietet es sich ja immer an, mit dummen Ratschlägen daneben zu stehen und zu grillen. Da ist mein Bruder ja auch immer mit dabei und wir wollten eigentlich auch noch die eine oder andere Sache schrauben.

Die Neue, die jetzt öfter kommt

Im April habe ich nach, nicht übertrieben, jahrelangem Warten eine zum Teil nach meinen Wünschen umgebaute Suzuki RF 600 R[1] gekauft. Diese ist nun den Weg allen Irdischen gegangen, da sie einen bis dato verschleierten Motorschaden aufwies und etliche weitere Mängel zelebrierte.

Um meine Trauer darüber zu lindern, machte ich vor ein paar Tagen eine Probefahrt mit einer Suzuki GSX 750 F, welche Max und ich durch Zufall beim örtlichen Suzukihändler[2] stehen sehen haben. Das Datenblatt las sich hervorragend, beinahe schon unglaublich gut. Baujahr ’03, Kilometerstand bei knapp 2400, aus erster Hand. Was soll ich sagen, ihre inneren Werte und auch die äußere Erscheinung haben mich einfach überzeugt und so wird sie demnächst in meine Familie aufgenommen.

Wo ist denn der Blinker?

Jony[1] hat erst kürzlich, nach längerer Wartezeit, endlich das für ihn fertig gemachte Motorrad bekommen.
Kurz zur Vorgeschichte: Die Suzuki RF 600 R[2] sah er beim benachbarten Schrauber in der Ecke stehen. Er hatte Interesse daran und erfuhr, dass das Fahrzeug mit der fehlenden Frontverkleidung jahrelang in einem Garten verrottete. Das hielt ihn nicht von einem Kauf ab und er äußerte seine Wünsche wie das Mopped aussehen sollte.