An einem Oktober-Sonntag in Breslau

Teil 2 von 2 des Reiseberichts 2020.2 Breslau

Der Sonntagmorgen in Breslau begann mit Nieselregen. Da dies bereits am Vortag absehbar war, stand unser Plan für den Vormittag bereits fest. So genossen wir in Ruhe unser Frühstück im Hotel, bevor wir unsere Sachen packten und kurz nach 9 Uhr auscheckten.

Dann ging es mit der Tram zum alten stillgelegten Bahnhof Wrocław Świebodzki. Statt Fernbahnen befinden sich hier nur noch Museen, Theater und andere Geschäfte. Schon in der Tram wunderten wir uns ein wenig, warum es an einem Sonntagmorgen so voll ist und als viele Passagiere ebenfalls hier ausstiegen und Richtung Bahnhofsgebäude liefen, wurde uns klar, hier ist auch immer Markttag. Rund um den alten Bahnhof und auf den alten Bahnsteigen reihten sich Lebensmittel- und sonstige Händler aneinander.

Mit dem Kulturzug nach Breslau

Teil 1 von 2 des Reiseberichts 2020.2 Breslau

Die letzte richtige Reise meiner Mutter ist schon lange her. Die Umstände ließen es bis vor Kurzem leider nicht so richtig zu. Um Sie aber dennoch aus ihrem Alltag kurz herauszuholen, lud ich sie auf ein Wochenende in Breslau ein. Wir haben hier in Lichtenberg ja das Glück, dass vom Bahnhof eine direkte Verbindung nach Breslau existiert, welche wir mal nutzen wollten.

historisch: Festung Küstrin

Beim Überqueren der Oderbrücke von Deutschland nach Kostrzyn in Polen (Küstrin) sieht man rechter Hand Überreste der alten Festung Küstrin[1]. Schon lange hatte ich mir vorgenommen nicht nur daran vorbeizufahren, sondern mir die Zeit für eine Besichtigung zu nehmen.

So ging es gestern mit Jony abermals nach Polen. Der Einfachheit fuhren wir die B1 bis nach Küstrin, um direkt am ehemaligen Grenzkontrollposten zu parken und damit direkt am Berliner Tor der ehemaligen Festung ins Innere zu gelangen.

verzaubert: krummer Wald – Krzywy Las

Der gestrige sonnige Samstag lockte die Nachtgestalten ins Freie.

Den krummen Wald[1] bei Nowe Czarnowo in Polen kurz hinter der Oder war schon länger auf meiner muss-ich-malbesuchen-Liste und obwohl Jony aus der Nachtschicht kam, wollte auch er das schöne Wetter nutzen. So verabredeten wir uns morgens zur Abfahrt gegen 13 Uhr, damit er noch ein wenig schlafen konnte.

Pünktlich um 13 Uhr stand ich an seiner Tür und wir sattelten die Stahlrösser um Richtung Norden aufzubrechen. Der B158 folgend bis nach Tiefensee bogen wir auf die B168 Richtung Heckelberg ab, weiter durch Eberswalde über Chorin ging es nach Schwedt. Über die B2 fuhren wir bis Gartz und folgten dann der B113 nach Osten über die Oder nach Gryfino in Polen.

aufgestiegen: Aussichtstürmchen bei Zorndorf

Schon oft habe ich an der kleinen Gedenkstätte bei Zorndorf, oder besser Sarbinowo in Polen, halt gemacht. Bisher bin ich aber nie auf den dortigen Holzturm geklettert. Das änderte ich am gestrigen sehr warmen Wintertag einfach mal.

Historisch

Am 25. August 1758 verhinderte eine preußische Armee an dieser Stelle das eindringen der Kaiserlich Russischen Armee in die Mark Brandenburg. Die Schlacht zog sich einen ganzen Tag hin und König Friedrich II. selbst schaute hier nicht nur zu, sondern stieg von seinem Pferd, nahm die Fahne des Regiment Bülow und führte seine fliehenden Truppen wieder dem Feind zu.

#baltica18: Fazit, Fakten, Film

Teil 11 von 11 des Reiseberichts 2018.1 Baltikum und Finnland

Die Fahrt ins Baltikum und nach Finnland liegt nun mittlerweile gut 3 Monate zurück.

Auch diesmal war es wieder eine großartige Tour mit jeder Menge neuer Eindrücke und tollen Erlebnissen, sei es der Skywalk auf dem Tallinner Fernsehturm, die Gleitschirmflüge in Riga oder die nahezu ewigen Schotterstraßen in Lettland.

Auch das Wetter war auf unserer Seite, je nördlicher wir kamen, desto wärmer wurde es.

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