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Berliner ÖPNV-Zeitzeugen um 1990

TeaserDie meisten offiziellen Reportagen konzentrierten sich in erster Linie ja immer auf die 2 Zentren Berlins. Vor der Wende eben hauptsächlich um den Alexanderplatz und Ku’damm.

Anfang der 1990er hat sich das aber auch nicht viel verändert, da kamen dann die geöffneten Grenzübergänge und Mauerreste dazu.

Wenn man aber ein wenig stöbert, findet man glücklicherweise auch privates Filmmaterial von Berlin (und auch anderswo), das zumindest einen anderen Einblick gewährt.

Ein paar Fahrten auch abseits der Zentren hier mal als Auswahl, hat sich ganz schön viel Verändert:

Kreuzberg, Oberbaumbrücke, Warschauer Straße mit anschließender Tram-Fahrt auch durch Lichtenberg.

Hohe Benzin-Preise und Tankstellenboykott

Vor ein paar Wochen fiel mir, bei einem Blick ins Portemonnaie und dem Anblick der darin befindlichen 12 Euro ein, dass ich vor knapp 12 Jahren, doch für 12 DM mein Moped (Simson S53) bequem volltanken konnte. Wenn ich die Preise heute sehe, dann steht da wieder was von fast 1,50 je Liter dran, aber eben Euros und dafür kann ich mein derzeitiges Mopped überhaupt nicht volltanken, sondern nur halbvoll fürs doppelte Geld.
Andererseits isses aber sicher auch schon über einen Monat her, dass ich mal tanken war. Der Verkauf unseres Autos, kurz nach unserem Umzug nach Berlin macht sich da natürlich stark bemerkbar. Vermissen tue ich es nicht und man kommt auch nicht in die Versuchung, trotz Monatskarte mit dem Auto zu fahren und da ich auch ein wenig ‘verweichlicht’ bin, was das Moppedfahren angeht, steht das im Moment nur zugedeckt vorm Haus, Wetter is ja eh blöd und es sind ja auch nur kurze Strecken, die ich dann doch mal fahre.
Naja, der Weg zu den öffentlichen Verkehrsmitteln ist nicht weit und man kann diesen eben auch noch mit anderen nützlichen Sachen wie Einkaufen verbinden und laufen is ja auch gesund ;).

ab heute nur noch Fußgänger

naja, nicht ganz, das Motorrad haben wir ja noch, aber in der Großstadt ist ja ein Auto nicht mehr ganz so wichtig. Der Civic war ja auch nicht mehr der Jüngste und ein paar Kleinigkeiten wären demnächst auch fällig gewesen. Da wir hier in Berlin überwiegend mit dem ÖPNV unterwegs sein werden, sind solch größeren Ausgaben nur Kostenintensiv und mit weniger Nutzen verbunden. Wenn man dann aber sieht was man jährlich an Versicherung spart, dann ist so eine Trennung nach 5 Jahren auch nicht mehr ganz so schlimm.
Aber dann hat man ja auch noch Eltern und einen Bruder mit Auto, für den Fall, dass etwas Größeres zu transportieren ist und für die Fahrt in die Pfalz kann man ja entweder mit dem Zug oder einem Mietwagen fahren. Letzteres habe ich ja vor 6 Jahren für die ersten Fahrten dort runter auch praktiziert und das tut ja auch nicht weh :mrgreen:.