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geschichtlich: Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Eine bewegte und bedrückende Geschichte erwartet einen in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen[1].

1945 übernahm die sowjetische Besatzungsmacht die ehemalige Großküche der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt und errichten ein Speziallager als Durchgangsort für den Weitertransport in die umliegenden Lager. Ende 1946, Anfang 1947 entwickelte sich der Standort zum zentralen Untersuchungsgefängnis der Besatzungsmacht und die Häftlinge mussten dazu im Keller der Großküche bunkerartige fensterlose Zellen bauen.

Diese immer feuchten Zellen waren nur mit einer Holzpritsche und einem Kübel für die Notdurft ausgestattet. Rund um die Uhr gab hier nur eine Glühlampe Licht. Verhöre erfolgten in der Nacht und man durfte sich nicht tagsüber auf die Pritsche legen.

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Am 1. Mai gibt es, neben den weit bekannten Demonstrationen, natürlich auch andere Straßenfeste. 😉

Eines davon wollten wir heute auch gezielt besuchen, da die Gruppe Cosmonautix [1] dort auftreten wollte.

Um nicht ganz allein mit Vio dort hinzufahren, hatte ich meinen Bruder schon einige Tage vorher gefragt, ob er mit Paule auch mitkommen will.

So kamen die 2 gegen Nachmittag zu uns und wir fuhren dann zu viert mit der Straßenbahn nach Hohenschönhausen. Da natürlich noch viel Zeit bis zum angekündigten Auftritt von Cosmonautix war, haben wir erst einmal jeder eine Rostbratwurst gegessen.