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GPS-Daten in Fotos integrieren, Teil 2

Erst kürzlich schrieb ich ja, wie man Geodaten in JPG-Dateien integriert [1] und dass es neben Copiks Photomapper zum Beispiel auch Googles GPicSync [2] gibt.
Da ich ja nun schon eine Weile in RAW fotografiere, möchte ich natürlich auch die Geodaten direkt in die RAWs einfügen. Der Photomapper ist dazu leider nicht in der Lage, er unterstützt nur JPG-Dateien.
GPicSync
Im Gegensatz dazu untersützt dies Googles GPicSync, neben seiner deutschen Oberfläche bietet es aber auch noch ein paar andere Vorteile. Einerseits unterstützt es neben JPG eben auch viele RAW-Formate, andererseits erzeugt es ebenfalls bei Bedarf Google Earth (kml) oder Google Maps Dateien und man kann zusätzlich Ortsnamen und IPTC-Daten in die Bilder integrieren.
Einmal alle Einstellungen gemacht, braucht man für das Taggen von Fotoreihen nur jeweils den Ordner der Fotos und die Routen-Datei auswählen und dann mit einem Klick auf ‘Start – Synchronisiere!’ den Vorgang starten.

GPS-Daten in Fotos integrieren

Wer, wie ich, auf längeren Touren auch einen GPS-Empfänger mit sich führt um nachträglich die Route zu veröffentlichen, kann die damit gewonnen Daten auch mit den gemachten Fotos verknüpfen.
Ich nutze dazu den Copiks Photomapper [1]. Dieses kleine Programm bietet die zur Verknüpfung wichtigen Funktionen: Import des GPS-Logs (GPX, TCX, NMEA, NMA, LOG, HST) und Import der Fotos (JPG). Die Oberfläche ist klar strukturiert.
Copiks Photomapper
Nach dem Import des Tracks erscheint dieser im Fenster oben rechts als Linie auf einem Satellitenbild dargestellt und darunter eine Liste mit den im Track befindlichen Daten.
Die Importierten Fotos erscheinen als Liste unten links und darüber erscheint als Vorschau, das ausgewählte Bild. Um Ein Bild auszuwählen, klickt man dieses einfach in der Liste an. Zur Auswahl mehrerer Bilder nimmt man die Umschalttaste zur Hilfe oder wählt mir STRG-A alle Bilder aus. Ein Klick auf ‘Tag selected images’ fügt dann die Geodaten den Fotos hinzu.
Ganz wichtig hierbei ist natürlich, dass die Uhr in der Kamera richtig gestellt ist, oder zumindest die Minuten übereinstimmen, denn im Photomapper kann man auch eine Stundendifferenz angeben.
Man kann auch die Geodaten per Hand bei den einzelnen Fotos eingeben oder ändern.

GPS Logs oder Tracks für Google Earth konvertieren

Wer, wie ich, seine GPS Tracks oder Logs als GPX-Datei [1] gerne auch als Tracks in Google Earth [2] anzeigen und ‘abfahren’ möchte, kann die GPX-Dateien einerseits schnell und leicht bei GPSies.com [3] konvertieren lassen oder etwas aufwändiger und mit wesentlich mehr Optionen mit dem GPS Visualizer [4].

GPSies’ Konverter bietet neben dem einfachen Konvertieren von GPX-Dateien in die Formate KML und KMZ für Google Earth, auch die Konvertierung in die Fomate PCX5 Tracks und Waypoints, GPX Tracks, Routen und Waypoints, GPX für Garmin Streetpilot, Garmin Course (CRS und TCX), Logbook, NMEA, OVL (ASCII), Fugawi, KOMPASS Verlag (Alpenverein), Navigon Route, OziExplorer, qpeGps Track, MagicMaps IKT, TomTom ITN, Suunto SDF, Magellan Track.
Desweiteren kann man, sofern man das Garmin-Plugin installiert hat, auch direkt aus einem Garmin-GPS-Empfänger die Daten auslesen und konvertieren.

kleine Tour in den Hunsrück

Heut Nachmittag dacht ich mir, ich könnt ja mal ne kleine Runde fahren. Das Wetter war zwar nicht so besonders, aber ich hatte noch die Hoffnung, dass die Sonne etwas mehr rauskommt.
Ein kurzer abschätzender Blick auf die Karte und als Ziel steckte ich mir Kirchberg im Hunsrück. Also Kameratasche und eTrex eingepackt und ab dafür. Mein Weg führte mich von Odenbach über Meisenheim, Staudernheim, Bad Sobernheim, Gemünden nach Kirchberg und wieder zurück über Dillendorf, Rhaunen, Kempfeld, Katzenloch, Idar-Oberstein, Lauterecken nach Odenbach.
Kurz nach Bad Sobernheim bemerkte ich, dass das eTrex in der Jackentasche nicht seinen gewohnten Dienst tat und verfrachtete es daraufhin einfach in den Koffer, daher ist die Route auf der Karte bis dorthin leider nur angerissen.

Bastelstunde

Auch wenn die Batterien oder Akkus im Garmin eTrex bis zu 20 Stunden halten sollen, ist es natürlich angenehmer das Gerät auch über mit einer externen Spannungsquelle betreiben zu können. Da ich aber nur ein Datenkabel besitze, habe ich mir heut ein Stromversorgungskabel gebaut.

Garmin Strom1 Garmin Strom2 Garmin Strom3

Zwar ist es noch am andere Ende offen, da ich noch nicht weiß ob ich dort direkt einen KFZ-Stecker dran mache oder mir was Kleineres überlege, was ich auch am Motorrad unterbringen kann.

Mehr Bilder und was ich gemacht habe im Palm & GPS Bereich meiner Website.

mit dem Garmin eTrex unterwegs

Vor einigen Tagen habe ich auf MoppedBlog [1] einen kleinen Bericht über Dennis’ Sonntag-Morgen-Tour gelesen und bin dort auf eine interessante Seite gestoßen. Er präsentierte die Strecke seiner Tour mit Hilfe der Trackseite GPSies.com [2].
Also schaute ich mich ein wenig dort um und war sofort begeistert. So schnappte ich mir heute mein Garmin eTrex und wollte das selber mal ausprobieren. Ich machte heute noch nen kleinen Abendspaziergang bei uns durchs Dorf, um das hier mal zu zeigen und so schaut das dann aus:

Wenn dann meine CB450S auch wieder fit ist, werd ich das Garmin wohl öfter mal mitnehmen 😉

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