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Geotagging: GPicSync vs. Geosetter

Vor 4 Monaten schrieb ich bereits etwas über Geotagging [1].
Beim Spaziergang am Sonntag in Treptow hatte ich auch mein Garmin etrex dabei, um die gemachten Fotos mit den entsprechenden Fotodaten zu erweitern.
Damals arbeite ich ja noch mit Photomapper, da dieser aber kein RAW unterstützt, wollte ich diesmal GPicSync V1.23 [2] verwenden. Doch schon beim ersten Versuch stellte ich fest, dass das Programm scheinbar nicht korrekt arbeitet. Nach mehreren Versuchen mit Anpassung der Zeitdifferenz von Kamera und GPS lies sich aber das Problem nicht lösen.
Insgesamt wurden alle Fotos mit falschen Positionen bestückt. Ich schloß einen groben Fehler im Track-Log aus, da die wichtige Route dem entsprach, was wir gelaufen sind.
So installierte ich Geosetter V2.3.0 [3] und war sofort begeistert. Die Positionen stimmten sofort und man konnte dies auch gleich in der Kartenansicht beurteilen. Bei GPicSync blieb hier immer nur der Umweg über Google Earth.

GPS-Daten in Fotos integrieren, Teil 2

Erst kürzlich schrieb ich ja, wie man Geodaten in JPG-Dateien integriert [1] und dass es neben Copiks Photomapper zum Beispiel auch Googles GPicSync [2] gibt.
Da ich ja nun schon eine Weile in RAW fotografiere, möchte ich natürlich auch die Geodaten direkt in die RAWs einfügen. Der Photomapper ist dazu leider nicht in der Lage, er unterstützt nur JPG-Dateien.
GPicSync
Im Gegensatz dazu untersützt dies Googles GPicSync, neben seiner deutschen Oberfläche bietet es aber auch noch ein paar andere Vorteile. Einerseits unterstützt es neben JPG eben auch viele RAW-Formate, andererseits erzeugt es ebenfalls bei Bedarf Google Earth (kml) oder Google Maps Dateien und man kann zusätzlich Ortsnamen und IPTC-Daten in die Bilder integrieren.
Einmal alle Einstellungen gemacht, braucht man für das Taggen von Fotoreihen nur jeweils den Ordner der Fotos und die Routen-Datei auswählen und dann mit einem Klick auf ‘Start – Synchronisiere!’ den Vorgang starten.

GPS-Daten in Fotos integrieren

Wer, wie ich, auf längeren Touren auch einen GPS-Empfänger mit sich führt um nachträglich die Route zu veröffentlichen, kann die damit gewonnen Daten auch mit den gemachten Fotos verknüpfen.
Ich nutze dazu den Copiks Photomapper [1]. Dieses kleine Programm bietet die zur Verknüpfung wichtigen Funktionen: Import des GPS-Logs (GPX, TCX, NMEA, NMA, LOG, HST) und Import der Fotos (JPG). Die Oberfläche ist klar strukturiert.
Copiks Photomapper
Nach dem Import des Tracks erscheint dieser im Fenster oben rechts als Linie auf einem Satellitenbild dargestellt und darunter eine Liste mit den im Track befindlichen Daten.
Die Importierten Fotos erscheinen als Liste unten links und darüber erscheint als Vorschau, das ausgewählte Bild. Um Ein Bild auszuwählen, klickt man dieses einfach in der Liste an. Zur Auswahl mehrerer Bilder nimmt man die Umschalttaste zur Hilfe oder wählt mir STRG-A alle Bilder aus. Ein Klick auf ‘Tag selected images’ fügt dann die Geodaten den Fotos hinzu.
Ganz wichtig hierbei ist natürlich, dass die Uhr in der Kamera richtig gestellt ist, oder zumindest die Minuten übereinstimmen, denn im Photomapper kann man auch eine Stundendifferenz angeben.
Man kann auch die Geodaten per Hand bei den einzelnen Fotos eingeben oder ändern.

GPS Logs oder Tracks für Google Earth konvertieren

Wer, wie ich, seine GPS Tracks oder Logs als GPX-Datei [1] gerne auch als Tracks in Google Earth [2] anzeigen und ‘abfahren’ möchte, kann die GPX-Dateien einerseits schnell und leicht bei GPSies.com [3] konvertieren lassen oder etwas aufwändiger und mit wesentlich mehr Optionen mit dem GPS Visualizer [4].

GPSies’ Konverter bietet neben dem einfachen Konvertieren von GPX-Dateien in die Formate KML und KMZ für Google Earth, auch die Konvertierung in die Fomate PCX5 Tracks und Waypoints, GPX Tracks, Routen und Waypoints, GPX für Garmin Streetpilot, Garmin Course (CRS und TCX), Logbook, NMEA, OVL (ASCII), Fugawi, KOMPASS Verlag (Alpenverein), Navigon Route, OziExplorer, qpeGps Track, MagicMaps IKT, TomTom ITN, Suunto SDF, Magellan Track.
Desweiteren kann man, sofern man das Garmin-Plugin installiert hat, auch direkt aus einem Garmin-GPS-Empfänger die Daten auslesen und konvertieren.

ein virtueller Blick

vom Berliner Fernsehturm.

Blick vom Fernsehturm
Screenshot aus Google Earth

Hab gestern ein wenig in Google Earth [1] ‘gespielt’ und mir dazu das 3D-Stadtmodell Berlin heruntergeladen [2]. Das ist schon irgendwie witzig wenn man da so durch die City fliegen kann. Selbst der Neptunbrunnen [3] ist nachgebildet :mrgreen:.
Der Download umfasst etwa nur 10% des Stadtgebietes in 3D. Wichtig ist, dass man in Google Earth die Ebene 3D-Gebäude deaktiviert, sonst sind manche Bauwerke doppelt und das kann zu unerwünschten Nebeneffekten führen.

Und hier noch ein kleines Video was ich mit ‘nem ScreenRecorder aufgenommen habe 🙄

aber es gibt auf Youtube [4] noch jede Menge andere :mrgreen: