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Unsere Neubauwohnung, Wartungs- und Pflegehinweise

Durch den kürzlichen Umzug meiner Eltern[1] sind uns beim Aus- und Einräumen auch wieder ein paar Zeitzeugnisse vergangener Tage in die Hände gefallen.

Neben dem bis zum Auszug gültigen Mietvetrag der DDR, der im Übrigen nur 3,5 Seiten kurz war, fand sich auch eine kleine Broschüre vom VEB Wohnungsbaukombinat Berlin, die man damals zum Einzug in eine moderne Neubauwohnung bekam.

Cover Auf 28 Seiten gab es nicht nur Wartungs- und Pflegehinweise zur Wohnung und deren Ausstattung, sondern auch Handhabungsanleitungen für den Aufzug, die Dreh-Kippflügelfunktion der Fenster oder der Wechselsprechanlage.

Nachholbedarf

DDR MuseumAls ich letztens mit meiner Mutter zum Rummel-Vortrag[1] im Besucherzentrum des DDR-Museums[2] war, wollte meine Mutter auch gern ins Museum. Zeitlich ging das aber an dem Tage nicht und so verschoben wir den Besuch.

Für Heute hatten wir uns dann für den gewünschten Besuch verabredet und da mein letzter Besuch auch schon 4 Jahre her ist[3], war ich natürlich gespannt, ob und was sich so in der Zwischenzeit getan hat.

Rummel-Rückblick

Gestern war ich mit meiner Mutter[1] im Besucherzentrum des DDR Museums[2] zu einem Vortrag von Christopher Flade[3].

Unter dem Titel Volkseigener Rummelplatz. Erinnerungen an den Spreepark Plänterwald gab es natürlich viel interessantes aus beiden Epochen zu erfahren. Begleitet von unterschiedlichem Bildmaterial wie Fotos oder Entwurfszeichnungen, gab es auch für mich noch viel Neues zu erfahren, was bisher bei den Führungen nicht erwähnt wurde.

Stefan Wolle (DDR Museum, li), Christopher Flade (Webmaster, Autor, re)

ein winziger Einblick in den DDR-Alltag

Als ich gestern bei meinen Eltern war, erzählten sie mir, dass es im Eastgate gerade eine DDR-Ausstellung[1] gibt. Leider hatte ich auf dem Rückweg nicht daran gedacht, aber heute fiel es mir wieder ein.

Also fuhr ich mal fix hin und wollte mir das mal genauer ansehen.
Bis zum 9. Juni gibt es unter dem Motto: (N)Ostalgie – 40 Jahre Alltagskultur in der ehemaligen DDR dort unter anderem Einblicke in Wohn- und Klassenzimmer.

Ein Lebenshauch von meiner alten ES150

{es150} Kerze einbauenMeiner alten MZ ES150 haben wir, Max, Björn und ich, am vergangenem Samstag nach ein wenig Bastelei etwas Leben eingehaucht. 🙂

Erstmal wurde ein neuer Unterbrecherkontakt eingebaut, danach mit der vom Papa gesponserten Zündeinstelluhr und einer Fühlerlehre die Zündung eingestellt, den Vergaser komplett zerlegt, gesäubert und wieder montiert, eine neue Kerze rein, Batterie angeschlossen und “provisorisch” vedrahtet.

Der Zündfunke war zuvor bei der Probe sichtbar, also Sprit in den Vergaser laufen lassen und angekickt.
Nach dem gefühlten 20 ten Mal gab sie ein kurzes Lebenszeichen von sich.

städt. Nahverkehr

Eigentlich war ich auf der Suche nach etwas anderem und fand bei der Kramerei mal wieder ein paar Zeitzeugen[1] längst vergangener Tage.

Obendrein passen sie auch gut zu den Meldungen der letzten Tage, dass die BVG die Preise erhöhen möchte[2].

Damals, in der subventionierten DDR, gab es solche ‘Probleme’ nicht, die Fahrt innerhalb der Stadt kostete 20 Alu-Pfennig[3], wobei hier auch die Messing-Ausnahme, das 20Pf-Stück, nicht unerwähnt bleiben sollte.

{fk} Fahrkarte Berlin {fk} Fahrkarte Berlin

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