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mitgefahren: VEB Zeitreisen

Seit Ende August 2019 bietet die TimeRide GmbH[1] eine virtuelle Zeitreise durch das Berlin der 1980er Jahre an. Seit der Ankündigung stand das auf meiner ToDo-Liste.

Also schnappte ich mir gestern endlich mal die Blogoma[2] und wir machten uns auf zum Checkpoint Charlie, um dort in der Nähe, in der Zimmerstraße 91, die Zeitreise zu beginnen.

TimeRide

Nach dem Kartenkauf mussten wir kaum eine halbe Stunde auf die nächste Tour warten, Berliner bekommen übrigens Ermäßigung, und schon ging es nach einer kurzen Einführung mit dem ersten Teil der Führung los.

ausgestellt: Ost-Berlin

Gestern wurde die Ausstellung Ost-Berlin – die halbe Hauptstadt[1] im Ephraim-Palais eröffnet.

Das Museum verspricht eine Entdeckungsreise vom Ende der 1960er Jahre bis zur Wiedervereinigung 1990.

Modell der InnenstadtIn den Räumen des Ephraim-Palais erwarten einen nicht nur die Exponate des öffentlichen Lebens der DDR, hier speziell der Menschen in Ost-Berlin, sondern eben auch viele kleine persönliche Dinge, die ihre eigene Geschichte haben.

So beispielsweise Balettschuhe, eines Mädchens, welches im Friedrichstadtpalast tanzte, oder der Reisepass eines Film-Professors, der rregelmäßig nach West-Berlin zurr Berlinale reisen rufte.

geschichtlich: Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Eine bewegte und bedrückende Geschichte erwartet einen in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen[1].

1945 übernahm die sowjetische Besatzungsmacht die ehemalige Großküche der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt und errichten ein Speziallager als Durchgangsort für den Weitertransport in die umliegenden Lager. Ende 1946, Anfang 1947 entwickelte sich der Standort zum zentralen Untersuchungsgefängnis der Besatzungsmacht und die Häftlinge mussten dazu im Keller der Großküche bunkerartige fensterlose Zellen bauen.

Diese immer feuchten Zellen waren nur mit einer Holzpritsche und einem Kübel für die Notdurft ausgestattet. Rund um die Uhr gab hier nur eine Glühlampe Licht. Verhöre erfolgten in der Nacht und man durfte sich nicht tagsüber auf die Pritsche legen.

gelesen: Schneckenmühle

Letzten Sommer fing Moellus[1] damit an an, immer ein paar Auszüge mit dem Hashtag #Schneckenmühle[2] zu twittern. Das machte mich neugierig.

Und nachdem ich heraus fand, dass es sich dabei um einen Roman[3] handelte, welches die Geschichte eines Jungen u.a. in einem namentlich ähnlichen Ferienlager wie mein damaliges Lückenmühle erzählt[4], kaufte ich das Buch. Ich bin ja nicht so der Romaneleser, aber nun hatte ich es da.

vormerken: Spuk im Hochhaus 2016

Nachdem es im Sommer 2015 nochmal mit dem Spuk unterm Riesenrad[1] klappte, gibt es ab dem 29. April bis zum 5. Mai diesen Jahres im DDR Museum weitere Aufführungen von Spuk im Hochhaus[2].

Bereits 2013 und 2014 konnte das Stück die Besucher in einem Hochhaus an der Prenzlauer Allee begeistern. Diesmal öffnet das DDR Museum[3] für die Aufführung das Besucherzentrum und bietet kurzweiliger Theaterunterhaltung für die ganze Familie.

Spuk im Hochhaus

Wer die Geschichte immer noch nicht kennt, hier ein kurzer Abriss:

Vergangenheitsgeplänkel

Als ich am vergangenen Sonnabend mit dem Mopped unterwegs war und mit mir und meinen Gedanken allein war, fielen mir einige Dinge aus meiner Kindheit wieder ein. Alles was ich heute machen kann und schon erlebte, hätte ich mir damals nur in Tagträumen vorstellen können.

Wenn man wie ich in Berlin, Hauptstadt der DDR aka Ost-Berlin[1] groß geworden ist und glücklicherweise nicht zu sehr abgeschirmt wurde, war einem schon in früher Kindheit mehr oder weniger klar, dass es da noch eine andere Welt gibt, in die man nicht fahren konnte.
Mit der S-Bahn ging es nur bis zum Bahnhof Friedrichstraße und nicht weiter, über den Sichtschutz am Bahnhof wunderte man sich.

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