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geschichtlich: Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Eine bewegte und bedrückende Geschichte erwartet einen in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen[1].

1945 übernahm die sowjetische Besatzungsmacht die ehemalige Großküche der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt und errichten ein Speziallager als Durchgangsort für den Weitertransport in die umliegenden Lager. Ende 1946, Anfang 1947 entwickelte sich der Standort zum zentralen Untersuchungsgefängnis der Besatzungsmacht und die Häftlinge mussten dazu im Keller der Großküche bunkerartige fensterlose Zellen bauen.

Diese immer feuchten Zellen waren nur mit einer Holzpritsche und einem Kübel für die Notdurft ausgestattet. Rund um die Uhr gab hier nur eine Glühlampe Licht. Verhöre erfolgten in der Nacht und man durfte sich nicht tagsüber auf die Pritsche legen.

gelesen: Schneckenmühle

Letzten Sommer fing Moellus[1] damit an an, immer ein paar Auszüge mit dem Hashtag #Schneckenmühle[2] zu twittern. Das machte mich neugierig.

Und nachdem ich heraus fand, dass es sich dabei um einen Roman[3] handelte, welches die Geschichte eines Jungen u.a. in einem namentlich ähnlichen Ferienlager wie mein damaliges Lückenmühle erzählt[4], kaufte ich das Buch. Ich bin ja nicht so der Romaneleser, aber nun hatte ich es da.

vormerken: Spuk im Hochhaus 2016

Nachdem es im Sommer 2015 nochmal mit dem Spuk unterm Riesenrad[1] klappte, gibt es ab dem 29. April bis zum 5. Mai diesen Jahres im DDR Museum weitere Aufführungen von Spuk im Hochhaus[2].

Bereits 2013 und 2014 konnte das Stück die Besucher in einem Hochhaus an der Prenzlauer Allee begeistern. Diesmal öffnet das DDR Museum[3] für die Aufführung das Besucherzentrum und bietet kurzweiliger Theaterunterhaltung für die ganze Familie.

Spuk im Hochhaus

Wer die Geschichte immer noch nicht kennt, hier ein kurzer Abriss:

Vergangenheitsgeplänkel

Als ich am vergangenen Sonnabend mit dem Mopped unterwegs war und mit mir und meinen Gedanken allein war, fielen mir einige Dinge aus meiner Kindheit wieder ein. Alles was ich heute machen kann und schon erlebte, hätte ich mir damals nur in Tagträumen vorstellen können.

Wenn man wie ich in Berlin, Hauptstadt der DDR aka Ost-Berlin[1] groß geworden ist und glücklicherweise nicht zu sehr abgeschirmt wurde, war einem schon in früher Kindheit mehr oder weniger klar, dass es da noch eine andere Welt gibt, in die man nicht fahren konnte.
Mit der S-Bahn ging es nur bis zum Bahnhof Friedrichstraße und nicht weiter, über den Sichtschutz am Bahnhof wunderte man sich.

Unsere Neubauwohnung, Wartungs- und Pflegehinweise

Durch den kürzlichen Umzug meiner Eltern[1] sind uns beim Aus- und Einräumen auch wieder ein paar Zeitzeugnisse vergangener Tage in die Hände gefallen.

Neben dem bis zum Auszug gültigen Mietvetrag der DDR, der im Übrigen nur 3,5 Seiten kurz war, fand sich auch eine kleine Broschüre vom VEB Wohnungsbaukombinat Berlin, die man damals zum Einzug in eine moderne Neubauwohnung bekam.

Cover Auf 28 Seiten gab es nicht nur Wartungs- und Pflegehinweise zur Wohnung und deren Ausstattung, sondern auch Handhabungsanleitungen für den Aufzug, die Dreh-Kippflügelfunktion der Fenster oder der Wechselsprechanlage.

Nachholbedarf

DDR MuseumAls ich letztens mit meiner Mutter zum Rummel-Vortrag[1] im Besucherzentrum des DDR-Museums[2] war, wollte meine Mutter auch gern ins Museum. Zeitlich ging das aber an dem Tage nicht und so verschoben wir den Besuch.

Für Heute hatten wir uns dann für den gewünschten Besuch verabredet und da mein letzter Besuch auch schon 4 Jahre her ist[3], war ich natürlich gespannt, ob und was sich so in der Zwischenzeit getan hat.

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