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Erstkommentare auch mit SpamKarma moderieren

Kürzlich gingen Meldungen durch die Blogosphäre, dass man Akismet nur dann verwenden sollte, wenn man im Datenschutzhinweis auch darauf hinweist [1]. Wer Akismet aus diesem Grund nicht mehr verwenden möchte, sucht evtl Alternativen.
Aber auch wer weiterhin Akismet nutzen möchte, kann ebenfalls SpamKarma einsetzen, denn eine Akismet-Anbindung bringt es ebenfalls mit.

Ich verwende von Anfang SpamKarma [2], auch wenn dieses Plugin nicht mehr weiterentwickelt wird, funktioniert es jedoch tadellos und hat auch jede Menge Optionen um das Verhalten gegenüber Spam einzustellen.

Ein Nachteil von SpamKarma in der Standardinstallation ist jedoch, dass die Moderatons-Einstellungen, die man für WordPress unter Diskussion machen kann, durch SpamKarma ausgehebelt werden.

Ich speichere und informiere

Ich habe mich entschlossen auch die Funktion ‘über neue Kommentare per Email benachrichtigen’ für Kommentatoren anzubieten. Dazu musste ich jedoch das sofortige Löschen der Email-Adresse deaktivieren. Die IP-Adresse wird jedoch weiterhin sofort gelöscht.

Das neue Plugin ‘Subscribe to Comments’ [1] bietet also nun die Möglichkeit zu wählen ob man nach Abgabe eines Kommentars auch über neue Kommentare per Email benachrichtigt werden möchte.
Dafür gibt es unter dem Kommentarformular eine Checkbox fürs Häkchen ;).

‘Lustiges’ aus der Welt der Blogs

Gestern schrieb Bube52 [1] darüber wie zufrieden er doch mit seinem günstigen Alice Telefon und Internetanschluß ist und stellte gleich auch seine Rechnung inkl. Einzelgesprächsnachweis online.

Ich wies ihn also in einem Kommentar darauf hin, dass es sicher keine gute Idee ist, einfach so die eigene Telefonnummer und andere persönliche Daten und vor allem die Telefonnummern der Angerufen zu veröffentlichen. Hier gilt der Datenschutz und seine Veröffentlichung kann unter Umständen zu Schadensersatz- und Unterlassungsklagen führen, da vermutlich keiner der Angerufenen zur Veröffentlichung der Telefonnummer eingewilligt hat.

Datenschutz vs. Vorratsdatenspeicherung

Das beißt sich mittlerweile alles gegenseitig und macht die Sache für Webseitenbetreiber nicht einfach. Das Urteil des Berliner Amtsgericht [1] verbietet die Speicherung von personenbezogenen Daten, also auch IP-Adressen. Man darf die Daten nicht speicher, aber die Provider sollen es dann doch machen.
Das wirft natürlich ein paar Probleme auf und ich habe mich dieses Wochenende etwas intensiver damit befasst. Einen interessanten Podcast zu diesem Thema gibt es bei Technikwürze [2].