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Alūksne: Irgendwo im Nirgendwo

Teil 3 von 11 des Reiseberichts 2018.1 Baltikum und Finnland

Der vierte Tag begann wieder mit einem Frühstück und dem Beladen der Moppeds. Gut 400km lagen vor uns, bis wir unser nächstes Zwischenziel Alūksne im Nordosten Lettlands erreichen.

Aus Vilnius heraus ging es zunächst einige Kilometer schnurgerade vorbei an Feldern und Wäldern, doch dann kamen ein paar Seen und hin und wieder eine Kurve dazu. Einen der Seen nutzen wir für einen kurzen Halt. Lag doch zufällig ein Cache[1] am Wegesrand.

Pause am SeeNach ein paar Mückenstichen mehr ging es weiter Richtung Lettland. Die Landschaft wurde wieder etwas abwechslungsreicher und nach 170km erfolgte der Grenzübertritt.

erkundet: Festung Fürigen

Am Ufer des Vierwaldstättersees zwischen Stansstad und Kehrsiten befindet sich, direkt gegenüber des Pilatus’, am Fuße des Bürgenbergs die Festung Fürigen[1]. Wenn man hier entlang geht, würde man keinen befestigten Berg erwarten.

Vierwaldstättersee

Vierwaldstättersee

Dennoch wurde damals Anfang der 1940er Jahre zur Verteidigung durch die schweizer Militärführung ein 200 Meter langes Stollensystem in den Berg gebaut. Dies war Teil einer ganzen Befestigungskette im Alpenraum zur Abwehr gegen die nationalistischen Kräfte.

Im Gebiet des Vierwaldstättersees gibt es über 10 solcher Festungen und hier an dieser Felswand der Festung Fürigen die direkt aus dem See aufsteigt, zeigt sich am besten die Grenze des ehemaligen Reduit national.

geschichtlich: Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Eine bewegte und bedrückende Geschichte erwartet einen in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen[1].

1945 übernahm die sowjetische Besatzungsmacht die ehemalige Großküche der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt und errichten ein Speziallager als Durchgangsort für den Weitertransport in die umliegenden Lager. Ende 1946, Anfang 1947 entwickelte sich der Standort zum zentralen Untersuchungsgefängnis der Besatzungsmacht und die Häftlinge mussten dazu im Keller der Großküche bunkerartige fensterlose Zellen bauen.

Diese immer feuchten Zellen waren nur mit einer Holzpritsche und einem Kübel für die Notdurft ausgestattet. Rund um die Uhr gab hier nur eine Glühlampe Licht. Verhöre erfolgten in der Nacht und man durfte sich nicht tagsüber auf die Pritsche legen.

abgerechnet: mein Jahr 2017

Nur noch wenige Stunden bis zum neuen Jahr, Zeit mal wieder zurückzublicken.

Es ist doch wieder einiges zusammengekommen in den vergangenen 365 Tagen.

Laufen

Natürlich ging es mit der Rennerei weiter, dieses Jahr bin ich, obwohl ich an insgesamt 5 offiziellen Wettkämpfen in 3 Ländern teilnahm, nur etwas über 720km gelaufen. Damit etwas weniger als im Vorjahr und deutlich unter meinem Ziel von 900km.

durchs Ziel

In nackten Zahlen sah das so aus:

Distanz 723,8 km
Zeit 78h 31min
Höhenmeter 3.223 m
Läufe 139

geregelt: Eurotronic Comet DECT Heizkörperthermostat an Fritz!Box

Vor 8 Jahren hatte ich unsere Wohnung mit automatischen Heizkörperthermostaten ausgestattet[1]. Schon damals nicht einfach die autarken Einzelregler, sondern mit den FHT 8 Funk-Sets von ELV, die es ebenso auch von Conrad und anderen gab.

Smart waren die Geräte damals natürlich noch nicht und die Vernetzung beschränkte sich nur auf die jeweiligen Räume, sofern man mehr als nur einen Heizkörper im Raum steuern wollte. Kurze Zeit nachdem ich das FHT8 System kaufte, gab es ein Nachfolge-System welches nicht nur per Raumsteuereinheit regelbar war, sondern auch mittels einer an den PC angeschlossener Zentrale. Ein Umstieg kam damals nicht in Frage, da zwar die Heizkörperthermostate hätten weiterverwendet werden können, jedoch die Raumsteuereinheiten nicht kompatibel waren und die Mehrkosten dadurch unverhältnismäßig gewesen wären..

Zagreb: von A wie Altstadt bis Z wie Züge

Teil 9 von 14 des Reiseberichts 2017.1 Kroatien

Der Dienstag (6. Juni) stand quasi für die Urlaubswende, denn die weiteren Tage bringen uns nur wieder näher nach Hause.

Der Plan sah die Fahrt in die kroatische Hauptstadt Zagreb vor. Da uns die geplante Route über die D1 nicht nur wieder an den Plitvicer Seen vorbei brachte, sondern dies auch nahe zur Grenze nach Bosnien war, wollte Jony unbedingt einen Abstecher machen. Mit Blick auf die geplante Reisezeit und meiner Erfahrungen mit den Pausen, war ich jedoch dagegen. So einigten wir uns darauf, dass er und Fia gern den Abzweig nehmen könnten, jedoch Romina und ich weiter fahren, damit wir nicht zu spät zur Schlüsselübergabe des Appartements ankommen.

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