Mit dem Bus durch Glasgow

Für den letzten Tag in Glasgow sollte es eine Sight Seeing Tour mit dem Bus sein. Da der 19. Juni aber auch Vatertag u.a in Großbritannien ist, fand am Vormittag eine Laufveranstaltung im Zentrum statt, so dass auch die Touribusse erst am Nachmittag wieder fahren konnten.

Hätte ich das früher gewusst, dass es einen 10km Lauf in Glasgow gibt, wär ich vielleicht auch mitgelaufen, aber so blieb uns nur die Möglichkeit, entlang der Strecke und am George Square dem Zieleinlauf zuzusehen.

10k run @ Father's Day

nach Oban in die Sonne

Der 9 Tag unserer Schottlandreise überraschte uns sehr. Er weckte uns mit Sonnenschein und blauem Himmel und auch die Wetteraussichten versprachen nichts Gegenteiliges. Das passte gut, denn heute sollte es nach Oban. Das hatte sich Lutz gewünscht, da er von der dortigen Destillerie auch gern etwas Whisky haben wollte.

Nachdem Frühstück holten wir die Moppeds und fuhren dann zunächst mit der Autobahn M8 raus aus Glasgow um dann später auf die Landstraße A82 zu wechseln, die uns bis fast ganz nach Oban bringen sollte. Entlang am Loch Lomond, wo die Straße schmaler aber auch kurviger wurde, begann die Tour richtig Spaß zu machen.

Zum Flieger nach Glasgow

Für die Etappe nach Glasgow mussten wir deutlich früher los, als die anderen Tage, denn Jony und Fia hatten einen Flieger zu kriegen. Die beiden waren schon länger zu einer Hochzeit bei Berlin eingeladen, wollten dies verständlicherweise nicht absagen und daher planten wir die gesamte Schottland-Reise so, dass die beiden von Glasgow nach Berlin fliegen können und Jony dann 2 Tage später wieder zurückkommt für den Heimweg.

weit in den Norden nach John O’Groats

Zwar ist John O’Groats nicht der nördlichste Punkt Schottlands, das ist etwas westlicher Dunnet Head, aber für viele Motorradfahrer, die die Doku Long Way Down[1] mit Charley Boorman und Ewan McGregor gesehen haben, eine Art Mekka, wo jeder einmal im Leben hin will.
So auch Jony und ich. Daher gab es am heutigen letzten Tag in Inverness auch keine Ausrede, auf Grund des Wetters, die Tour nicht zu fahren.

begleitet: #Womens100 Berlin-Brandenburg 2016

Nach dem das im letzten Jahr[1] mit der Motorrad-Begleitung bei #Womens100 Radtour so gut funktioniert hat, wurde ich auch dieses Jahr von den Velonistas[2] gefragt, ob ich denn wieder dabei bin.

Da hab ich natürlich je gesagt und war pünktlich heute morgen kurz vor 10 Uhr am Start.
Vom Treptower Park ging der Rundkurs[3] los, ähnlich dem Verlauf im letzten Jahr. Ein paar Änderungen gab es unter anderem an der Kaffee und Kuchen-Pause.

Geschichte im Fort George und ein Ausbruch

Der Blick aufs Regenradar nach dem Frühstück verhieß nichts Gutes und nach kurzer Lagebesprechung entschlossen wir uns dazu, die Motorräder heute stehen zu lassen und auf anderen Wege nach Fort George[1] zu kommen.

Der erste Gedanke den öffentlichen Nahverkehr von Inverness in Anspruch zu nehmen, war zwar reizvoll, doch fuhren die Busse nach Fort George zu selten, so dass wir auf ein Taxi auswichen.

Die Festung Fort George aus dem 18. Jahrhundert liegt am Moray Firth und diente zu Befriedung des Hochlands nach dem Jakobitenaufstand. Die Anlage wird auch aktuell noch genutzt und dient gleichzeitig als historisches Zeugnis.

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