Reisebericht: 2017.1 Kroatien

#MoCro17 - Motorradtour nach und durch Kroatien (über Österreich, Slowenien, Italien und Tschechien) - Stationen: Rijeka, Triest, Zadar, Plitvicer Nationalpark, Zagreb, Budweis

angemeldet: Plitvički maraton

Teil 1 von 14 des Reiseberichts 2017.1 Kroatien

Vor einigen Tagen ging es mir wieder durch den Kopf, dass ich es damals in Glasgow schade fand, nichts von dem Lauf[1] vorher gewusst zu haben.

10k run @ Father’s Day in Glasgow 2016

So habe ich mal geschaut, ob und welche Läufe es eventuell geben könnte, wenn wir demnächst durch Kroatien fahren. Ich fand einen Marathon im Plitvicer Nationalpark[2]. Zum Glück gab es nicht nur den kompletten und halben Marathon, denn dafür fühle ich mich noch nicht so recht bereit, sondern auch einen kleinen 5km Lauf. Dieser findet einen Tag vor den zwei Marathon-Läufen statt, am 03. Juni, und passt gut in unsere Reiseplanung.

Von Berlin an die Kroatische Adria

Teil 2 von 14 des Reiseberichts 2017.1 Kroatien

Nachdem es in den letzten 2 Jahren nach Norwegen und Schottland ging und die dortigen Temperaturen weniger auf einen Sommerurlaub schließen ließen, sollte es diesmal weit in den Süden gehen.

So traf ich meine 3 Mitfahrer an am Montag den 29. Mai 2017 gegen 8 Uhr an der Stadtautobahn zur Abfahrt. Denn wie auch in den Jahren zuvor, wollten wir Deutschland auf dem schnellstmöglichen Weg, eben die Autobahn, durchqueren. Da der Weg in den Süden etwas länger ist und wir die Etappenlänge von ca 600km bei Autobahnfahrt vertretbar finden, ging es zunächst bis Landshut, um dort eine Nacht zu verbringen. Genauer nach Ergolding.

Einmal Rund um die Insel Krk

Teil 3 von 14 des Reiseberichts 2017.1 Kroatien

Der Plan für den Tag sah einen Besuch auf der Insel Krk vor. Nach einem großzügigen Frühstück mit selbstaufgebackenen Brötchen ging es dann langsam los.

Rijeka am Morgen

Rijeka am Morgen

Zunächst fuhren wir ungewollt auf die Autobahn, aber glücklicherweise gab es ein paar Kilometer weiter direkt eine Vollsperrung und so konnten wir ab Meja Gaj die Landstraßen genießen. Das Navi habe ich dann einfach ignoriert und wir folgten den Schildern nach Krk. Irgendwann standen wir dann an der Brücke nach Krk.

Rafting auf der Kroatisch-Slowenischen-Grenze

Teil 4 von 14 des Reiseberichts 2017.1 Kroatien

Schon bei der Planung der Reise stand Rafting auf dem Plan. Durch den geplanten Lauf[1] musste ich kurzfristig die Reihenfolge der Tourtage verändern und hatte dabei nicht mehr daran gedacht, vorher beim Rafting-Anbieter Gorski Tok[2] einen Termin auszumachen.

Dies holte ich am Vorabend per Mail nach. Am nächsten Morgen war auch schon die Antwort mit 2 Terminvorschlägen da. Ich nahm den 15 Uhr Termin am gleichen Tag. Das passte gut in unsere Planung und den Vormittag verbringen wir dann mit einem Bummel durch Rijeka.

Spaghetti, Schotter und Schutzwälle

Teil 5 von 14 des Reiseberichts 2017.1 Kroatien

Wenn man nur einen Katzensprung von Italien entfernt ist, bietet es sich ja an, für einen Tagesausflug kurz rüberzufahren.

Triest ist zwar bisher nicht das große touristische Ziel, aber dennoch gibt es auch dort einiges zu sehen. Unser Weg führte uns knapp 80km nordwestlich über die Landstraße E61 durch Slowenien an die italienische Adriaküste. Mit nur kurzer Wartezeit an der kroatisch-slowenischen Grenze und einem schnellen Abstecher zu einem Cache[1] bei Markovščina, konnten wir unsere Moppeds nach knapp 2 Stunden in der Nähe des Piazza unita d’Italia parken.

rund um die Plitvicer Seen

Teil 6 von 14 des Reiseberichts 2017.1 Kroatien

Der feste Termin für den 3. Juni war der Vorlauf zum 32. Plitvice Lakes Marathon[1]. Aber zuvor galt es die rund 170km von Rijeka zum Nationalpark hinter uns zu bringen, die Startnummer zu holen und die berühmten Plitvicer Seen zu besuchen.

So starteten wir die Fahrt kurz vor 9 Uhr bei blauem Himmel und 23°C. Zunächst ging es nach Süden auf der D8, schön entlang an der Küste. Hinter Senj wechselten wir auf die D23 Richtung Osten und bei Senjska Draga erklommen wir nach etlichen wunderbaren Kurven den 700m hohen Vratnik. Der weitere Weg über die D50 und D52 zog sich mangels aufregender Kurven dahin, war jedoch nicht langweiliger, da sich hier Landschaft ebenfalls hin und wieder deutlich veränderte.

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