weit in den Norden nach John O’Groats

Zwar ist John O’Groats nicht der nördlichste Punkt Schottlands, das ist etwas westlicher Dunnet Head, aber für viele Motorradfahrer, die die Doku Long Way Down[1] mit Charley Boorman und Ewan McGregor gesehen haben, eine Art Mekka, wo jeder einmal im Leben hin will.
So auch Jony und ich. Daher gab es am heutigen letzten Tag in Inverness auch keine Ausrede, auf Grund des Wetters, die Tour nicht zu fahren.

begleitet: #Womens100 Berlin-Brandenburg 2016

Nach dem das im letzten Jahr[1] mit der Motorrad-Begleitung bei #Womens100 Radtour so gut funktioniert hat, wurde ich auch dieses Jahr von den Velonistas[2] gefragt, ob ich denn wieder dabei bin.

Da hab ich natürlich je gesagt und war pünktlich heute morgen kurz vor 10 Uhr am Start.
Vom Treptower Park ging der Rundkurs[3] los, ähnlich dem Verlauf im letzten Jahr. Ein paar Änderungen gab es unter anderem an der Kaffee und Kuchen-Pause.

Geschichte im Fort George und ein Ausbruch

Der Blick aufs Regenradar nach dem Frühstück verhieß nichts Gutes und nach kurzer Lagebesprechung entschlossen wir uns dazu, die Motorräder heute stehen zu lassen und auf anderen Wege nach Fort George[1] zu kommen.

Der erste Gedanke den öffentlichen Nahverkehr von Inverness in Anspruch zu nehmen, war zwar reizvoll, doch fuhren die Busse nach Fort George zu selten, so dass wir auf ein Taxi auswichen.

Die Festung Fort George aus dem 18. Jahrhundert liegt am Moray Firth und diente zu Befriedung des Hochlands nach dem Jakobitenaufstand. Die Anlage wird auch aktuell noch genutzt und dient gleichzeitig als historisches Zeugnis.

Auf der Suche nach Nessi

Der Tag begrüßte uns heiter und so freuten wir uns auf die Tagestour entlang des Loch Ness. Denn wenn man schon in Schottland ist, sollte ein Besuch bei Nessi natürlich nicht fehlen.

So sattelten wir nach dem Frühstück unsere Stahlrösser und fuhren südwestlich aus Inverness heraus, immer die A82 entlang. Die Straße schlängelt sich entlang des Flusses Ness und bietet daher während der Fahrt bereits einige schöne Aussichten. Nach nur kurzer Zeit erreichten wir Drumnadrochit, wo sich das Loch Ness Centre & Exhibition befindet.

Zur Mündung des Ness

Von Edinburgh ging es weiter Richtung Norden. Entlang der A90 überfuhren wir den Firth of Forth über die Forth Road Bridge und konnten rechter Hand die berühmte rote Stahlbrücke erblicken. Leider begleitete uns hier bereits wieder etwas Regen, so dass wir bei der Umleitung um Perth kurz anhielten, damit einige von uns noch fix die Regenklamotten überwerfen konnten.

schon wieder Regen

Kurz darauf setzten wir unsere Reise fort und wie der Zufall es so will, brachte uns die Route zur kleinsten (traditionellen) Destillerie Schottlands, der Edradour Distillery[1]. Das Wetter wurde etwas besser, so ließen wir uns das natürlich nicht entgehen, folgten den kleinen schmalen Straßen und nutzten die Gelegenheit für einen Halt und eine Führung durch die Anlage.

nachgefragt: Bürgerdialog im Spreepark

Gestern fand die erste von insgesamt 3 Veranstaltungen zur Entwicklung des Spreeparks statt.

In dieser Dialogveranstaltung ging es um die Mitbestimmung durch die Bürger, deren Wünsche aber auch Bedenken.
Bei der Eröffnung und Begrüßung u.a. durch Grün Berlin[1] wurden einige Punkte klar herausgestellt. So soll der Park kein kommerzieller Ort, also kein klassischer Freizeitpark mit Fahrgeschäften, werden, sondern ein Platz für jeden mit Entfaltung von Kunst und Kultur aber auch als Erholungsgebiet.
Das Riesenrad als Wahrzeichen zu erhalten und wieder in Betrieb zu nehmen, ist jedoch eine Option. Das Eierhäuschen wird aktuell denkmalgerecht saniert und dann wieder als kleines Ausflugslokal geöffnet.

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