hohe Aussichten

Teil 5 von 9 des Reiseberichts 2022.3 Island

Es ist neblig und verregnet am Morgen, die Berge auf der anderen Seite sind nicht zu sehen. Nach dem Frühstück lege ich mal wieder die Regenpelle an und befürchte heute nicht viel zu sehen.
Ich fahre weiter Richtung Süden auf der Ringstraße. Der Regen begleitet mich die ganze Zeit, doch kurz vor dem Vulkan Grábrók wird es heller und der Regen hört auf. Ich nutze die Gelegenheit und halte hier an.

nur Regen auf der Strecke
nur Regen auf der Strecke

Tanz auf dem Vulkan

Ein Blick auf den Radarfilm hilft nicht, aber ich gehe das Risiko ein und wandere hinauf auf den Vulkan. Über erkaltete Lava und Treppen gelange ich hinauf und kann in den Krater des Schlackenvulkans blicken. Insgesamt sind hier 3 Krater zu entdecken, wobei der Stóra-Grábrók mit 170 Meter Höhe der Hauptkrater ist.

Man hat hier nicht nur die Möglichkeit in den Krater zu blicken, nein auch die Landschaft rundherum ist sehr schön.

Als ich zurück am Motorrad bin und mich auf die Weiterfahrt vorbereite, beginnt wieder der Regen. So setze ich meine Fahrt nach Reykjavik fort. Je näher ich Islands Hauptstadt komme, desto mehr Verkehr gibt es auf der Straße. Der Hvalfjarðargöng (Tunnel) unterquert den namensgebenden Frjord Hvalfjörður bis zu 165m unter dem Meeresspiegel, etwas danach wird die Ringstraße nach Reykjavik mehrstreifig und führt mit 3 oder 4 Fahrstreifen je Richtung ins Stadtinnere. Etwas ungewohnt, wenn man vorher recht einsam über das Land fuhr.

Am Nachmittag komme ich in der Unterkunft, dem Alba Guesthouse[1] nahe des Zentrums, an.

Reykjavik von oben

Kaum hatte ich mich umgezogen, ließ der Regen nach und als ich fast an der Hallgrimmskirche war, hörte es gänzlich. So konnte ich trockenen Fusses die Stadt besichtigten. Ich fuhr den Glockenturm hinauf, genoss die Aussicht über die Stadt, kaufte in der Altstadt wieder ein paar Souvenirs, fand meinen ersten Cache[2] und ging auf Kaffee mit Kuchen in das Bókasamlagið[3].

Danach ging ich Richtung Hafen zum Höfði, einem Gästehaus, in dem sich 1988 Ronald Reagan und Michael Gorbatschow trafen. Hier führte mich auch ein Cache[4] her und zufällig fand ich hier auch ein Stück Berliner Mauer, welches Deutschland im Jahre 2015 an Island schenkte.

Weiter ging es zur Skulptur Sun Voyager, hier wurde ich zwar nicht fündig, aber die Aussicht genügte mir allein. Mein weiterer Weg und zwei Caches[5] führten mich am Konzerthaus Harpa vorbei zurück in die Altstadt.

Ich schlenderte abermals durch die Fußgängerzone, griff mir neben einer Kneipe noch einen Cache[6], entdeckte einige der berüchtigten Katzen von Reykjavik und bekam langsam Hunger von den ganzen Eindrücken.

Zum Abendessen kehrte ich ins Loving Hut[7] ein, bevor es noch an der Háteigskirkja mit passendem Cache[8] vorbei und zurück zur Unterkunft ging, wo ich die Postkartengrüße an die Familie schrieb.

Trotz Regen wurde der Abend dann doch noch recht freundlich.

Karte der Tour:

Gesamtstrecke: 201.35 km
Download file: Island-Tag4.gpx

  1. [1] Alba Guesthouse
  2. [2] GC89BJX I 💖 Puffins 😍💙😍
  3. [3] Bókasamlagið Café
  4. [4] GC4R4TV Meeting In The Middle
  5. [5] GC5ARP6 In a crevice among some large rocks …, GC9KNVR Ingolfur arnarson
  6. [6] GC85V62 Coffe and Bowling
  7. [7] Loving Hut Iceland
  8. [8] GC6D3XQ Háteigskirkja

Ein Kommentar zu “hohe Aussichten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Mit der Nutzung dieses Formulars erklärst du dich mit der Speicherung und Verarbeitung deiner Daten durch diese Website einverstanden. Datenschutzerkärung

Mehr in Ausflugsziel, Fotografie, Freizeit, Motourer, Unterkunft
Torfhaushof Glaumbær
alte Torfhäuser und ein Canyon

von beschwörten Steinen

Schnittraum
dokumentiert: Filmmuseum ‘Kinder von Golzow’

Das einfache Leben?

Schließen
Blogverzeichnis Bloggerei.de - Mastodon