gespielt: The Room VR: A Dark Matter

Vor 2 Jahren brachte Fireproof Studios mit The Room VR: A Dark Matter[1] den ersten Virtual Reality Ableger der The Room Spiele auf den Markt.

Ich habe zwar die Spiele zuvor nicht gespielt, aber die VR Variante reizte mich dann schon und ich packte das Spiel zunächst mal auf die Wunschliste. Vor einiger Zeit war es mal wieder im Angebot und der graue Winter war ja auch gute Spielezeit, so dass ich es endlich kaufte und auch direkt durchspielten konnte. Besser spät, als nie.

Worum geht’s?

Das British Institute of Archaeology, London, 1908. Das Verschwinden eines angesehen Ägyptologen führt zu einer polizeilichen Ermittlung ins Unbekannte. Untersuche rätselhafte Orte, fantastische Objekte und eine geisterhafte Ebene, in der die Grenzen zwischen Realität und Illusion verschwimmen.

Steuerung

Auf der PlayStation 4 hat man bei der Steuerung die Wahl zwischen dem DualShock 4 Controller oder den Move Controllern. Ich entschied mich für Letztere und kann daher nichts zur Nutzung mit dem Gamepad sagen, denke aber auch, dass die Immersivität mit Hilfe der Move Controller deutlich besser ist.

Profilauswahl
Profilauswahl
die Steuerung
die Steuerung

Gerade bei einigen der Rätsel fand ich es durchaus vorteilhaft, in der einen Hand einen Gegenstand aus dem Inventar halten zu können, während ich mit der anderen Hand an einem Rad drehe.

Durch den Raum bewegt man sich einzig durch Teleportation. Man wählt feste Punkt an, zu denen man will und kann sich dort umsehen und mit den Gegenständen interagieren. Damit bleibt eine mögliche Motion Sickness gänzlich aus.

Einblick

Insgesamt gibt es 6 Kapitel die durchgespielt werden müssen. Jedes Kapitel ist an einem anderen Schauplatz, so beginnt man in der Polizeistation. Wird in den misteriösen Fall eingeführt und findet bereits erste Hinweise. Ein Schlüssel soll den Tresor öffnen, doch das ist dann doch nicht so einfach. Weitere Hilfsmittel aus der Aservatenkammer sind nötig.

Am Anfang
Am Anfang

Die ersten Rätsel lassen sich schnell lösen, bevor es weiter in den Lagerraum des Museums geht, wo die Puzzle schon deutlich kniffliger und umfangreicher werden. So findet man beispielsweise einen Würfel, auf dem römische Zahlen abgebildet sind und wenn man ihn dreht, schauen unten kleine Laschen mit Symbolen raus. Immer wieder hilft auch der Blick durch das Okular, welches versteckte Hebel oder Spuren sichtbar macht.

Jeder weitere Schauplatz birgt neue Rätsel und interessante Knobelaufgaben. Dennoch bleibt es nicht zu schwierig, da auch immer wieder Hilfen im Inventar nach einiger Zeit angeboten werden. Aber auch diese Hinweise sind nicht immer ganz offensichtlich und geben nur einen Denkanstoß.

Fazit

Die meiste Zeit saß ich beim Spielen, es ist selten nötig sich um Objekte stark herumzubeugen, kann aber manchmal schon hilfreich sein. Muss man lange Hebel oder große Räder bewegen, braucht es aber etwas Platz für die Arme.

Zwar kommt das Spiel recht düster daher, bleibt aber dennoch weitestgehend ruhig und man muss nicht in ängstliche Panik verfallen. Man kann durchaus einige Zeit in den jeweiligen Räumen verbringen, bis man alle Rätsel gelöst.

Am Ende hatte ich alle Kapitel in rund 7 Stunden durchgespielt und fühlte mich durchaus gut unterhalten. Gern mehr von dieser Sorte.

 

  1. [1] The Room VR: A Dark Matter – Fireproof Studios

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