angeklemmt: SKS S-Board am Rennrad

Ein immer wieder kontroverses Thema, Spritzschutz aka Schutzbleche am Fahrrad.

An den Mountainbikes, welche ich ganzjährig bei jedem Wetter nutze, habe ich im Grunde schon immer Schmutzfänger. Am Acid sind es fest montierte[1] und  am Aim abnehmbare  Mudguards[2]. Das Rennrad hatte ich bisher fast ausschließlich bei trockener Straße, wenn man die ersten Fahrten im Dezember letzten Jahres bzw Januar diesen Jahres mal außen vor lässt.

Da der Herbst aber doch feuchter ist, als gedacht und ich weiterhin auch mit dem Renner mal fahren will, musste hier eine Lösung vor allem für vorn her, damit einerseits die Beine, aber auch das Gesicht nicht ganz so dreckig werden. Die Auswahl ist groß, feste, ansteckbare oder Sets, welche Montagepunkte am Rad belassen. Erste und letztere wollte ich nicht und blieb dann bei einer günstigen Variante, den SKS S-Board[3] stecken.

Schnell zu montieren und auch wieder spurlos entfernbar. Das sprach mich an und auf Grund der Form, dachte ich, vielleicht hilft das ja ebenso ein bisschen am Hinterrad, auch wenn es dafür nicht gemacht ist. Also hab ich mal 2 gekauft, um es zu probieren.

SKS S-Board

Das S-Board ist klein und mit 89 Gramm recht leicht. Die Montage per Gummiband an der Gabel ist einfach und man kann den Winkel mit dem mitgelieferten Inbusschlüssel auch noch individuell anpassen.

Auch hinten lässt sich das S-Board ebenso leicht montieren. Die Länge der Abdeckung am Hinterrad lässt es aber schon ein bisschen erahnen und es erinnert mich auch ein wenig an das gekürzte Blech meines damaligen Eigenbau-Rennrads Anfang der 1990er[4]. Die Schutzwirkung war da schon eher so mäßig.

Vorn funktioniert der S-Guard-Schutz für die Größe ganz ordentlich, hält es doch schon einiges ab. Hinten ist es, wie erwartet, nicht ganz so dolle, aber besser als nichts. Für die tägliche Allwetter-Fahrt würde ich es dennoch nicht empfehlen, dafür ist es dann doch zu wenig und hier wären sicher längere fest- oder teilmontierte Lösungen durchaus besser.

Auch für eine Gruppenausfahrt ist das nichts, wenn man nicht hinten fährt oder wenn man nicht die Wahl hat, ein anderes Fahrrad mit besserem Spritzschutz zu nutzen. Mir langt es vorerst, muss ja auch nicht durch den Matsch mit dem Renner.

GCN Tech hatte zu dem Thema auch ein nettes Filmchen zu Vor- und Nachteilen gemacht

Wie schaut es bei euch aus, was nutzt ihr am (Renn-)Rad?

  1. [1] ACID 65 MTB Schutzblech-Set | Amazon
  2. [2] SKS Mudrocker | Amazon
  3. [3] SKS Germany S-Board | Amazon
  4. [4] gewünscht: Cube Attain SL2021

Ein Gedanke zu “angeklemmt: SKS S-Board am Rennrad

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