der Duft der Alpen

Teil 8 von 10 des Reiseberichts 2020.1 Schweiz

Auch Tag 12 der Schweiz-Reise begann mit Sonne und lockte damit Lutz und mich auf die Töffs.

Es sollte nur ein kleiner Ausflug werden und so ging es Richtung Lungern, dann über den Brünigpass, entlang am Nordufer des Brienzersees, durch Interlaken bis nach Lauterbrunnen. Der fast 300m hohe Staubbachfall war das Ziel unserer Reise und diesen wollten wir nicht nur von unten bestaunen, sondern auch durch die Felsengalerie hinter dem Wasserfall.

Brienzersee
Brienzersee

Der Weg ist steil und führt durch einen Tunnel zunächst ins Felsinnere und dann über eine schmale Treppe in die Felsengalerie. Hier hat man nicht nur den Blick hinter den Wasserfall, sondern auch den Ausblick über das Lauterbrunnental.

Es bietet sich eine besondere Kulisse, die wir zwar ein paar Minuten genießen konnten, aber nur so lange, damit auch andere Besucher auf der schmalen Galerie die Gelegenheit zum Nasswerden bekommen konnten.

Lauterbrunnen
Lauterbrunnen

Danach spazierten wir noch etwas durch Lauterbrunnen, tranken Kaffee und aßen eine Kleinigkeit, bevor uns der Weg wieder zurück nach Sachseln führte, wo ich den Rest des Tages noch etwas zu Fuß unterwegs war und den Nachmittag am Sarnersee verbrachte.

Karte der Tour

Gesamtstrecke: 116.36 km
Gesamtzeit: 04:14:24

Auf zum Bürgenstock

Auch der Donnerstag, dem 10. September und damit 13. Reisetag, versprach gutes Wetter, welches ich für eine kleine Wanderung nutzen wollte.

Ich fuhr mit der S5 von Sachseln nach Hergiswil, stieg in die S4 um und fuhr eine Station nach Stansstad. Da es noch etwas dauerte, bis der Bus hinauf zum Bürgenstock Ressort fuhr, nutzte ich die Zeit und lief zur Acheregg Brücke, wo in der Nähe des Kreisverkehrs Vogelvolieren waren und sich zufällig auch ein Cache[1] versteckte.

Da am Spielplatz bei den Volieren eine Kindergartengruppe spielte, brauchte ich Geduld, um nicht die Aufmerksamkeit auf mich zu sehen. Zum Glück gingen die Kinder bald wieder und ich hatte Gelegenheit unbeobachtet die Dose zu loggen.

Pünktlich zur Abfahrt des Busses war ich wieder am Bahnhof. Die Fahrt dauerte knapp 20 Minuten und war doch nicht ganz gewöhnlich, wie der Bus auf der teils sehr schmalen Bürgenstockstrasse den Weg hinaufschlängelte. Es wurden weiter oben dann doch einsamer und man würde nicht erwarten, dass es hier auch Bushaltepunkte gibt, da man nur wenige Häuser sieht.

Angekommen am Bürgenstock Ressort auf rund 874m war ich vom Blick über den Vierwaldstättersee schon etwas überwältigt.

Blick vom Bürgenstock Ressort
Blick vom Bürgenstock Ressort

Aber ich wollte ja nicht nur hier von der Terrasse schauen, sondern noch weiter. Also wanderte ich entlange des Felsnweges ca 1,5km bis zum Hammetschwandlift, dessen Fuß bei 961m liegt. Der Lift ist etwas über 150m hoch und führt hinauf zum Aussichtpunkt Hammetschwand auf 1114m Höhe.

Die Fahrt mit dem Panoramalift ließ ich mir natürlich nicht entgehen und ich wollte ja eh hoch hinaus. Ich erstand eine Fahrtkarte mit Retour und war in nur wenigen Sekunden ganz oben, wo sich eine noch bessere Aussicht bot. Leider war der Blick leicht getrübt durch unsaubere Luft in den Höhenlagen.

Hammetschwandlift
Hammetschwandlift

Hier oben am Lift treffen sich die Kantone Luzern und Nidwalden. So steht der Lift selbst in der Exklave Bürgenstück, welche zu Luzern gehört, das Bergplateau ist jedoch in Nidwalden. Mit Blick sowohl über den Vierwaldstättersee nach Norden und zu Buochser- sowie Stanserhorn nach Südwesten wanderte ich hinauf zum Gipfel, das waren aber nur noch wenige Meter. Die kleine Aussichtsplattform war gut besucht und den dort ebenfalls versteckten Cache[2] konnte ich daher nicht so einfach suchen.

Also setzte ich mich hier auf die Wiese und schaute in Landschaft. Dabei fiel mir der Duft auf. In den vergangen Jahren habe ich gern von Migros Bio den Schweizer Alpenkräuter Eistee getrunken. Hier oben auf dem Berg roch es eben genauso wie dieser Eistee. Also eigentlich müsste ich das andersherum beschreiben, das Getränk hat den authentischen Geruch der Schweizer Alpen.

Der Cache war nicht auszumachen und ob des angenehmen Geruchs der Kräuter, genoss ich einfach weiter die Natur und stellte die Suche alsbald ein.

Für den Rückweg nahm ich den gleichen Weg wir hinauf, also zurück zum Lift, den Felsenweg bis zum Bürgenstock Ressort und hier wartete ich auf den Bus hinunter nach Stansstad. Von Stansstad ging es dann wieder mit Umstieg in Hergiswil zurück nach Sachseln, wo ich am frühen Abend nach einem sehr schönen Tag ankam.

 

  1. [1] GC7W6FH Chill-Out (Traditional Cache) in Nidwalden, Switzerland
  2. [2] GC4CBKQ Chrüztrichter-No. 3 (Traditional Cache) in Nidwalden, Switzerland

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