mitgefahren: VEB Zeitreisen

Seit Ende August 2019 bietet die TimeRide GmbH[1] eine virtuelle Zeitreise durch das Berlin der 1980er Jahre an. Seit der Ankündigung stand das auf meiner ToDo-Liste.

Also schnappte ich mir gestern endlich mal die Blogoma[2] und wir machten uns auf zum Checkpoint Charlie, um dort in der Nähe, in der Zimmerstraße 91, die Zeitreise zu beginnen.

TimeRide

Nach dem Kartenkauf mussten wir kaum eine halbe Stunde auf die nächste Tour warten, Berliner bekommen übrigens Ermäßigung, und schon ging es nach einer kurzen Einführung mit dem ersten Teil der Führung los.

Durch Mauerlöcher wird das Leben und der Alltag der Ost- und West-Berliner gezeigt. Unterschiede aber auch Gemeinsamkeiten ließen sich hier finden.

Der zweite Teil zeigt 3 persönliche Lebensgeschichten von Menschen im geteilten Berlin. Am Ende muss man sich für eine der Biografien entscheiden, die dann die erläuternde Begleitung in der virtuellen Zeitreise ist.

Auf zur Busfahrt

Wir nehmen Platz, setzen die VR-Headsets auf und sitzen in einem Reisebus.

Ähnlich wie bei Doctor Who fährt der Bus am Anfang durch einen Zeit-Vortex, einem bunten Tunnel vom hier und jetzt mitten in das Berlin der der 1980er Jahre.

Die Fahrt startet kurz vor dem Checkpoint Charlie in West-Berlin. Nach der Passkontrolle am Grenzübergang geht es u.a. über den Gendarmenmarkt, die Leipziger Straße bis zum Palast der Republik.

Jeder zuvor gewählte Zeitzeuge, erzählt seine ganz eigenen Erinnerungen an diese Zeit während der Tour.

Technisch ist das Ganze schon wirklich gut umgesetzt. Man sitzt nicht einfach auf einem Stuhl, denn hier wurde auch mit Mechaniken an den Sitzen ergänzt, so dass Anfahren, Bremsen, unebene Straßen auch gespürt werden.

Die Umgebung ist schön gestaltet, jedoch nicht ganz fotorealistisch, aber gut genug, um sich in die Vergangenheit versetzt zu fühlen.

Uns hat es viel Spaß gemacht, auch wenn die Tour etwas länger hätte sein können. In jedem Fall aber ist es einen Besuch wert.

  1. [1] Berlin – TimeRide
  2. [2] Eine Zeitreise gemacht – Die Blog-Oma

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