unterstützt: Cube Acid Hybrid Pro 500

Da mein Arbeitgeber vor einiger Zeit eine Partnerschaft mit JobRad[1] einging und damit seinen Arbeitnehmern die Möglichkeit bietet ein von der Firma unterstütztes Rad zu erhalten, informierte ich mich genauer.

Auch wenn ich ja bereits ein ordentliches Rad seit fast 2 Jahren mein Eigen nenne[2], mit dem ich auch immer ins Büro fahre, fand ich die Idee eines Dienstrades nicht uninteressant. Obendrein hatte ich auch klein bisschen Interesse an Pedelecs, vor allem als es in den letzten Wochen ja doch etwas windiger war und der Gegenwind, vor allem auf dem Heimweg, etwas nervte.

Im Grunde war die Wahl auch ganz einfach, mein Cube AIM SL einfach mit Motor, denn die Geometrie und die breiten Reifen passten mir schon recht gut. Da kam im Grunde die Cube Acid Hybrid Reihe in Frage und nach dem eine Probefahrt auf dem Acid Hybrid Pro 500[3] machte, war auch klar, dass das genau das richtige ist. Der Papierkram war gemacht, die Bearbeitung durch meinen Arbeitgeber und Jobrad dauert 9 Tage und so konnte ich einen Tag später das Fahrrad beim Cube Store am Alex[4] abholen.

Cube Acid Hybrid Pro 500Die Fakten:

  • 19″ Rahmen
  • 29″ Reifen
  • Gabel SR Suntour XCR32 Air, 100mm
  • Schaltung Shimano Deore RD-M6000-DGS, ShadowPlus, 10-Speed mit Rapidfire Plus Schalthebel
  • Shimano BR-MT400 Scheibenbremsen
  • Motor Bosch Active Plus 50Nm mit Purion Display und Bosch Powerpack 500Wh

Während ich mich schnell an den Vorteil des Remote Lockouts der Federgabel am Aim SL gewöhnte und dies auch regelmäßig beim Anfahren bergauf im Wiegetritt nutzte, war ich zunächst etwas skeptisch, ob ich nun wieder ohne auskomme, bzw den Lockout nur direkt an der Gabel machen kann.

Aber hier kommt, zumindest bis 25km/h der unterstützende Motor ins Spiel und obendrein spricht die nun luftunterstützte Gabel auch ganz anders an. Ich fahre sie mit 80psi und sie taucht nicht so leicht ein, wenn sie etwas belastet wird, schluckt aber trotzdem jede Unebenheit.

Apropos Motorunterstützung, diese geht offiziell bis 25km/h, das bedeutet aber eben nicht, dass man nicht treten muss. Dieser Irrglaube hält sich hartnäckig, wenn man auf das Thema Pedelecs und Co zu sprechen kommt. Ja, es ist einfacher und je nach Fahrmodus sehr leicht oder nur etwas leichter.

Wenn man aber so wie ich in der Regel seine Reisegeschwindigkeit zwischen 28 und 32km/h hat, nützt der Motor eben nur beim Anfahren an Kreuzungen, denn danach geht es herkömmlich durch reine Muskelkraft weiter. 2-3 Tritte in die Pedale, schon ist man auf Geschwindigkeit, das ist schon ganz angenehm, gebe ich zu.

Display und Fahrmodi

DSC_5441

Es gibt 5 Fahrmodi, aus (ohne Motor), Eco, Tour, Sport und Turbo (größte Unterstützung). Am Anfang fuhr ich überwiegend nur im Eco-Modus, so dass nach der ersten Ladung zunächst 169km Restreichweite abzulesen war und bereits auf der ersten Fahrt ins Büro die Anzeige schnell anstieg, da das Schätzeisen aus bereits gefahrener Strecke und Akkuladung die Restreichweite berechnet und ich eben überwiegend deutlich über 25km/h und somit ohne Motor unterwegs war. Am Ende standen dann gute 280km auf der Anzeige für den Eco-Modus. Schaltet man in die anderen Modi, wird entsprechend weniger angezeigt.

Dass die Anzeige nur Näherungswerte wiedergibt, sieht man eben auch am Tacho. Während das Purion 25km/h anzeigt, sind es beim GPS des Garmin Edge[5] knapp 23km/h. Somit endet die Motorunterstützung bereits etwas früher. Das stört mich jetzt nicht so sonderlich.

Das Display ist gut abzulesen. Es Bietet neben der Anzeige zur Geschwindigkeit und Akkustand wahlweise die Anzeige des Fahrmodus, der Restreichweite, Gesamt- oder Tourkilometer.

GeschwindigkeitsdifferenzNach etwas mehr als 1 Woche mit dem Fahrrad in unterschiedlichen Fahrmodi, leuchtete nach 200km nur noch das letzte Segment der Akkuanzeige und das Display gab etwa 7km Restreichweite an. Zeit den Akku wieder aufzuladen.

Im Wald und auf Schotter macht der Sport und Turbo-Modus mächtig Spaß,einfach reintreten und ordentlich Vortrieb haben ist schon äußerst angenehm.

Fazit:

Der täglich Weg ins Büro und zurück ist aus den oben genannten Gründen kaum weniger anstrengend, einzig die Durchschnittsgeschwindigkeit konnte ich um knapp 2km/h anheben, da eben an Ampeln und Kreuzung ein schnelleres Fortkommen möglich ist.

Auch schon mal Pedelec gefahren? Wäre das etwas für euch?

  1. [1] JobRad: “DieNr. 1 für Fahrradleasing, Diensträder und E-Bikes
  2. [2] Radwechsel: Cube AIM SL 2018
  3. [3] Cube Acid Hybrid Pro 500
  4. [4] Cube Bikes » Fahrrad kaufen im Cube Bike Store Fahrrad Shop
  5. [5] Garmin Edge 25 – Amazon

2 Kommentare

  • Ja, ich bin mal ein vollgefedertes Elektro-Mountainbike von einem Freund Probe gefahren, das ist schon eine sehr nette Sache. Muss ich mal drüber nachdenken.
    Für meine 22km Arbeitsweg ist aber die Bahn und Brompton noch das ideale, denn Radwege nach Marzahn raus sind eher keine gescheiten vorhanden.

    AntwortenAntworten
  • Max

    @Oszedo: also die paar Male, die ich Richtung Ahrensfelde musste, bin ich die Wege westlich direkt neben der S-Bahn ab S-Bahnhof Marzahn gefahren. Auf die B158 hätte ich mit dem Rad aber auch nur wenig Lust.

    AntwortenAntworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Mit der Nutzung dieses Formulars erklärst du dich mit der Speicherung und Verarbeitung deiner Daten durch diese Website einverstanden. Datenschutzerkärung