historisch: Festung Küstrin

Beim Überqueren der Oderbrücke von Deutschland nach Kostrzyn in Polen (Küstrin) sieht man rechter Hand Überreste der alten Festung Küstrin[1]. Schon lange hatte ich mir vorgenommen nicht nur daran vorbeizufahren, sondern mir die Zeit für eine Besichtigung zu nehmen.

So ging es gestern mit Jony abermals nach Polen. Der Einfachheit fuhren wir die B1 bis nach Küstrin, um direkt am ehemaligen Grenzkontrollposten zu parken und damit direkt am Berliner Tor der ehemaligen Festung ins Innere zu gelangen.

Festung Küstrin – Berliner TorDie Festung Küstrin war vom 16 Jahrhundert bis zum Anfang der 20. Jahrhundert zum Schutz der Residnezstadt Küstrin errichtet worden. In der Zeit zwischen den Weltkriegen wurde östlich der Altstadt die Befestigungsmauer abgerissen, um eine neue Straße errichten zu können, die um die Stadt herumführt. Dies ist die heutige Straße DK22.

Zum Ende des zweiten Weltkrieges wurde die Altstadt fast vollständig zerstört. Das Gelände zeigt heute nur noch wenige Überreste und teilweise restaurierte Bauwerke, wie beispielsweise das Berliner Tor und die westliche Festungsmauer.

Die Ruine des Schlosses Küstrin und der Kirche, als auch die teils noch vorhanden Wege und Straßen lassen erahnen wie groß die Altstadt innerhalb der Mauern gewesen war.

Zwischen den bereits renovierten Bastionen Brandenburg und Philipp kann man schön auf der Festungsmauer flanieren bis zum Kietzer Tor und dabei über die Oder schauen.

In der Bastion Philipp befindet sich das Museum, welches einen guten Einblick in die Festung über die Jahrhunderte bietet. In den unterirdischen feuchten und kühlen Gemäuern, erhält man auch einen guten Eindruck wie es gewesen sein muss, wenn man hier im Krieg Schutz gesucht hat.

Wir fanden sowohl das weitläufige Gelände, als auch das Museum sehr interessant und können einen Besuch hier empfehlen. Auch für Dosensucher gibt es hier, neben Ruinen und Geschichte, etwas zu entdecken[2].

Für den Rückweg nach Hause sollte es nicht ganz der direkte und einfache Weg sein, so ging es dann zunächst weiter auf der DK22 an Küstrin vorbei Richtung Süden, in dem wir auf die DK31 wechselten und über Górzyca als auch Owczary nach Słubice fuhren. Hier ging es dann weiter auf die DK29 über die Grenze nach Deutschland und mit der B5 durch Frankfurt/Oder bis Petershagen.

Rechts ab auf die L37 nach Lietzen und dann weiter bis zur B167, welche uns nordwärts zurück auf die B1 und damit nach Berlin in die Heimat führte.

Karte der Tour:

Höhenprofil

meine Geocaching-Seite

  1. [1] Festung Küstrin – Museum
  2. [2] GC45QVJ – Festung Kostrzyn (2) – Geocache / GC4B61T – Festung Kostrzyn (1) – Geocache

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