aufgestiegen: Aussichtstürmchen bei Zorndorf

Schon oft habe ich an der kleinen Gedenkstätte bei Zorndorf, oder besser Sarbinowo in Polen, halt gemacht. Bisher bin ich aber nie auf den dortigen Holzturm geklettert. Das änderte ich am gestrigen sehr warmen Wintertag einfach mal.

Historisch

Am 25. August 1758 verhinderte eine preußische Armee an dieser Stelle das eindringen der Kaiserlich Russischen Armee in die Mark Brandenburg. Die Schlacht zog sich einen ganzen Tag hin und König Friedrich II. selbst schaute hier nicht nur zu, sondern stieg von seinem Pferd, nahm die Fahne des Regiment Bülow und führte seine fliehenden Truppen wieder dem Feind zu.

Dennoch stand es zunächst schlecht für die preußischen Truppen bis am Nachmittag General von Seydlitz mit über 50 Schwadronen die Entscheidung herbeiführte und die Russen zurückdrängte.

Große Verluste auf beiden Seiten und um deren zu Erinnern errichtete man eben jenes Holztürmchen mit dem man einen Überblick über das Schlachtfeld haben sollte.

Ankunft bei ZorndorfAnkunft bei ZorndorfEigentlich muss man sagen, denn die Bäume um die Anlage herum sind höher als das kleine Türmchen und zumindest von Frühling bis Herbst kann man nichts in der Ferne sehen.

Hier bleibt also nur der Winter und mit etwas Glück kann man durch die Äste auf die umliegenden Felder sehen.

Selbst die Aussicht entlang der kleinen Allee ist durch die Bäume sehr begrenzt. Der Turm mit seinen zwei Etagen und seiner sehr steilen eher leiterartigen Treppe ist eben nur ein etwas besserer Vogelbeobachtungsposten.

Blick vom TurmDennoch für eine kleine ruhige Pause, trotz der naheliegenden Landstraße, ist der Ort immer geeignet.

Karte der Tour:

Höhenprofil

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