angeschaut: 25 km/h

Eigentlich stand ja schon vor dem Kinostart fest, dass Vio und ich den Film 25 km/h[1] schauen wollten, aber als er dann Ende Oktober anlief, fanden wir irgendwie nicht die Zeit ihn direkt nach dem Start zu sehen. Das holten wir gestern dann endlich nach.

Christian (Lars Eidinger), Geschäftsmann irgendwo zwischen London und Singapur, kehrt nach 30 Jahren zurück in seine Heimatstadt im Schwarzwald zur Beerdigung seines Vaters. Sein Bruder Georg (Bjarne Mädel), der im Ort als Tischler blieb und den Vater bis zum Schluss pflegte, empfängt ihn nicht gerade mit offenen Armen.

Über die Jahre sind sie sich fremd geworden, doch finden sie bei Alkohol, Musik der 1980er und Tischtennis im ehemaligen Elternhaus zusammen.

Sie entdecken ihre alte Karte und den Mofa-Reiseplan, den sie als Jugendliche schmiedeten, aber nie vollbrachten. Spontan schwangen sie sich auf die alten Mofas und fuhren los…

Wenn ein Film mit einer Prügelei auf dem Friedhof startet, kann er ja nur gut werden.

Die beiden Protagonisten begeben sich also auf eine Reise, das Ziel durch Deutschland zum Timmendorfer Strand. Die Aufgaben aus der Vergangenheit, welche auf der Reise erfüllt werden sollten, sind Sex, Drogen und sonstige Abenteuer, und sie geben sich auch entsprechend Mühe.

Sie treffen unterschiedliche und interessante Menschen auf dieser wilden entschleunigten Fahrt, sie finden nicht nur zueinander, sondern vor allem auch zu sich selbst.

Mit Spaß und auch etwas Melancholie holt dieser Film ein bisschen den Sommer zurück. Ein wirklich wunderbarer Film, mit einem tollen Soundtrack und für den die beiden Hauptdarsteller völlig zu Recht den Ernst-Lubitsch-Preis erhalten.

Trailer:

Also solltet ihr den Film noch nicht gesehen haben, dann noch schnell ins Kino, es lohnt sich.

  1. [1] 25 km/h -Yorck Kinos

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