Einmal Rund um die Insel Krk

Teil 3 von 9 des Reiseberichts 2017.1 Kroatien
Reisebericht: 2017.1 Kroatien

#MoCro17 – Motorradtour nach und durch Kroatien (über Österreich, Slowenien, Italien und Tschechien) – Stationen: Rijeka, Triest, Zadar, Plitvicer Nationalpark, Zagreb, Budweis

Der Plan für den Tag sah einen Besuch auf der Insel Krk vor. Nach einem großzügigen Frühstück mit selbstaufgebackenen Brötchen ging es dann langsam los.

Rijeka am Morgen

Rijeka am Morgen

Zunächst fuhren wir ungewollt auf die Autobahn, aber glücklicherweise gab es ein paar Kilometer weiter direkt eine Vollsperrung und so konnten wir ab Meja Gaj die Landstraßen genießen. Das Navi habe ich dann einfach ignoriert und wir folgten den Schildern nach Krk. Irgendwann standen wir dann an der Brücke nach Krk.

Nachdem wir den Wegezoll entrichteten suchten wir kurz vor der Brücke ein Parkplätzchen, denn einerseits wollten wir die Brücke in Ruhe betrachten, aber auch die den dazugehorigen Geocache[1] suchen und natürlich finden. Dieser befindet sich unter der Brücke an einer Treppe, so dass man einen kleinen Spaziergang von der Mautstelle machen muss.

Auf der anderen Seite der Brücke erreichten wir dann die Insel Krk. Unser erstes Ziel sollte die Tropfsteinhöhle Biserujka[2] sein. Auf den kleinen und engen Straßen hatten wir unseren Spaß und waren quasi ganz alleine. Hin und wieder trafen wir auf Radfahrer, ebenfalls Touristen auf dem Weg zur Höhle.

An der Höhle angekommen war der Parkplatz zwar leer, aber vor uns war eine lokale Schulklasse auf Wandertag und so mussten wir etwas warten, bevor auch wir die kleine Höhle betreten konnten.

Bei ca 15°C in der Höhle war es im Vergleich zu den sonnigen 30°C draußen sehr angenehm. Wir bekamen eine kurze Zusammenfassung der Höhle zu hören und hatten genug Zeit die Tropfsteine und da dort gefundene Bärenskelett zu betrachten.

Unweit der Höhle gab es 2 Caches entlang eines Lehrpfads. Also ging es nicht gleich zurück zu den Moppeds, sondern natürlich auf Wanderschaft. Der erste Cache[3] führte uns hinunter zu einer kleinen Ruine an einer Bucht. Gut versteckt in dem alten Gemäuer, spendeten uns 2 Bäume beim Logbuchschreiben etwas Schatten. Die zweite Dose brachte uns wieder fast zurück zum Parkplatz bei der Höhle.

Krk

Krk

Nach diesem kleinen Ausflug beglückten wir den Kiosk mit unserem Geld und tauschten dieses gegen gekühlte Getränke und Eis ein, bevor wir weiter fuhren.
Der Straßen schlängelten sich nur so dahin, die Landschaft war abwechslungsreich und wechselte zwischen kleinen Bäumen und flacher Geröllwüste. Dazwischen blitzten hier und da kleine Buchten auf und so beschlossen wir, dass wir auf jeden Fall an einer dieser Stellen mal ins Wasser springen sollten.

Badestelle

Das Wasser war an dieser Stelle sehr flach und Sandstrände sind an Kroatiensküste generell Mangelware. Aber wir waren vorbereitet und hatten natürlich neben den Badesachen auch die Badeschuhe dabei. Die Erfrischung war nötig und äußerst wohltuend, auch wenn sie nach dem Anziehen der Moppedklamotten fast wieder verflogen war, aber wir wollten ja noch mehr sehen von der Insel. Also machten wir uns auf in die Stadt Krk.

Eine alte Mauer erweckte mein Interesse und so standen wir kurzerhand in der Altstadt von Krk. Die Zeit war Reif für das Mittagessen, aber zunächst galt es den Cache[4] am Frankopanski Kaštel zu finden. Als Belohnung gab es dann wagenradgroße Pizzen mit Blick auf die Adria in der Pizzeria Camplin[5].

Langsam machten wir uns auf den Rückweg zu den Moppeds, den einen oder anderen Souvenirladen in der Altstadt konnten wir natürlich auch nicht auslassen und bevor es weiterging, mussten wir die eingangs erwähnte alte Mauer von innen noch etwas genauer untersuchen, da sich auch hier ein Döschen[6] zwischen den Steinen versteckte.

Nicht ganz ziellos ging es an eine der Südspitzen der Insel Krk, nach Baška und eigentlich zum dortigen Kaštel Baška. Aber da dies nicht auf dem Navi also POI war und auch nicht bei Google Maps zu finden ist, brauchte es ein bisschen, die richtigen Schilder zu finden. Aber am Ende wurden wir mit einer sehr engen Serpentinenstraße und einem tollen Ausblick belohnt.

Baška

Baška

Und wo es schön ist, gibt es natürlich auch den einen[7] oder anderen Geocache[8] zu finden.

Langsam neigte sich der Tag seinem Ende und es wurde Zeit für den Rückweg. Aber wir wären nicht wir, wenn wir nicht ständig mit Blick auf die Karte nach Caches Ausschau hielten. So kam es, dass auf etwa der Hälfte des Weges durch Krk links ein grünes Kästchen aufblinkte. Auf dem Navi sah das auch ganz leicht nach einem Cache am Wegesrand aus, also bog ich mal ab und fuhr in dessen Richtung bis wir vor einem verschlossenem Tor standen.
Hmm, Karte angeschaut, weit weg isses ja nicht, aber hier kommen wir nicht durch. Auf der anderen Seite geht ein Weg lang. Das war auch im Navi als Straße deklariert, also mal da versuchen.

Als wir vor “Straße” standen, sah das nicht wie eine Straße aus, die man von daheim kennt. Aber wenn das eine sein soll, ist das wohl eine. Gefühlt war sie einen Meter breit und bestand aus Geröll. Also das ist nix für die Bandit und so versuchten Jony mit seiner Varadero und ich mit der Africa Twin das Abenteuer anzugehen. Und es wurde immer abenteuerlicher. Das Navi zeigte Wege an, die ich nicht wirklich gesehen habe. Aber so fuhren wir so nah wie möglich ran, bis es fast nicht mehr weiter ging. Den Rest liefen wir dann doch zu Fuss und zum Glück fanden wir das verrostete alte Auto und den dortigen Cache[9] mitten im Nirgendwo. Wie mag das dort hingekommen sein.

wir lassen das jetzt so stehen

Rusty Honeymooncar

Danach ging das Abenteuer weiter, die Moppeds mussten auf dem schmalen Weg ja gewendet werden. Zum Glück war die Sonne schon weg und es damit nicht mehr ganz so warm, denn so ein wenig anstrengend war es ja schon.

Aber dann konnten wir endlich zurück nach Rijeka fahren. Auf dem Rückweg ging es noch schnell in den Supermarkt bevor dieser gegen 22 Uhr schloss und nach dem Abendessen in der Unterkunft fielen wir einfach müde ins Bett nach diesem abwechslungsreichen Tag.

Karte der Tour

Höhenprofil

meine Geocaching-Seite

Reisebericht: 2017.1 Kroatien

#MoCro17 – Motorradtour nach und durch Kroatien (über Österreich, Slowenien, Italien und Tschechien) – Stationen: Rijeka, Triest, Zadar, Plitvicer Nationalpark, Zagreb, Budweis

  1. [1] GC4B6QH KVARNER Cache 10 – Krk’s bridge (Traditional Cache) in Croatia
  2. [2] Höhle Biserujka
  3. [3] GC6HCZ3 PALAČINA – Uvala Slivanjska (Traditional Cache) in Croatia
  4. [4] GC3H28G Grad Krk (Traditional Cache) in Croatia
  5. [5] Pizzeria Camplin auf Google Maps
  6. [6] GC4EH0Z Gradske zidine – The Walls of Krk (Traditional Cache) in Croatia
  7. [7] GC5ZYF6 Baška castle (Traditional Cache) in Croatia
  8. [8] GCQHYB Baska in island of KRK (Traditional Cache) in Croatia
  9. [9] GC3VR1F Rusty Honeymooncar (Traditional Cache) in Croatia

4 Kommentare

  • Toller Ausblick. Meer und Berge sind aber auch eine unwiderstehliche Kombination. 🙂

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  • Max

    @Silencer: hachja, da sagste was, aber Berge reichen mir auch alleine.

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  • In der Tropfsteinhöhle war ich auch schon. Anfangs kann man es kaum glauben, der Parkplatz ist ja erst mal nichtssagend. Ich dachte wir sind falsch. In der Badebucht im Anschluss, dort wo die Häuser Ruine steht waren dann noch planschen.

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  • Max

    @Andreas Prem: im Nachhinein fände ich es auch bedenklich, wenn der Parkplatz voll ist. Die Höhle ist ja nicht sonderlich groß und dann müsste man vermutlich lange warten.

    Die Bucht dort direkt war ja so nicht geplant, aber wir hatten ja auch schon auf dem Hinweg die Badestelle für den Rückweg ausgemacht.

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