angebaut: Africa Twin CRF 1000 L im Reiseoutfit

Die Ansprüche an ein Reisemopped sind ja sehr unterschiedlich.

Mit der Africa Twin stand ich natürlich unter anderem auch wieder vor der Gepäckfrage. Da ich Koffer immer noch praktisch finde und ich in der Vergangenheit mit Hepco & Becker immer gut unterwegs war, fiel die Entscheidung recht leicht.

Meine Wahl fiel hier auf das Xplorer Cutout Set mit Alukoffern und passenden Trägern, dazu dass zugehöre Topcase mit Easyrack und wenn man schon dabei ist, durften es diesmal auch Motorschutz- und Tankschutzbügel sein.
Das Zubehör lag quasi seitdem die AT in der Garage stand bereit. So konnte ich nach und nach alles anbauen.

(fast) ohne alles

Am schnellsten ging das Easyrack, welches einfach auf dem vorhandenen Gepäckträger montiert wird. nach 10 Minuten war es dran und ich konnte schon mal das Topcase draufsetzen.

In den Wochen danach machte ich mir Gedanken zur Elektrik, denn hier sollte ja auch das Garmin zumo seinen Platz finden und natürlich an dem Ort wo Honda eine 12V-Dose vorsah eine USB-Doppelbuchse angebaut werden. Wenn ich aber dafür vorn schon mal alles aufmachen muss, kann ich ja auch gleich noch die Vorbereitung für Nebelscheinwerfer inklusive Originalschalter anlegen.

Das war auch eine ordentliche Fummelei, denn um an den originalen Zubehörstecker hinterm Cockpit zu kommen, muss die komplette Verkleidung entfernt werden und am Ende ist über dem Scheinwerfer so gut wie kein Platz um den Garmin-Transverter und ein 12V-KFZ-Relais inkl Kabeln zu verstecken, aber mit etwas Geduld gelang es mir. So konnte ich den Touratechhalter an der vorhandenen Strebe für das Garmin montieren und war froh, das alles auf einmal gemacht zu haben.

Garmin zumo, USB-Dose und NSW-Schalter

Eigentlich wollte ich in dem Zuge auch den Scottoiler montieren, aber das verschob ich zunächst auf später, da der Elektrikkram einfach viel mehr Zeit in Anspruch nahm, als ich gedacht hatte.

Wichtiger war mir natürlich der Kofferträger und die Schutzbügel. Der Anbau war schnell gemacht. So habe ich dafür allein 3 Stunden gebraucht, um alles angebaut zu haben. Es gab dabei auch keine Probleme, bis auf die Tatsache, dass das in den Anleitungen genannten Werkzeug nicht für das entfernen der Originalschrauben passte, sondern nur für die neu mitgelieferten, aber das war ja nicht schlimm.

Für den Anbau des Scottoiler muss natürlich der Tank ab, dafür aber auch wieder die Verkleidung. Nun waren aber die Bügel schon dran und das erschwerte die Sache ein wenig, aber so ist das eben, wenn man Dinge aufschiebt. Die Demontage des Tanks war jedoch nicht wirklich schlimm, so konnte der Unterdruckschlauch schnell an Ort und Stelle eingebaut werden. Bei der Montage stellte sich die nur gelöste Verkleidung selbstverständlich quer und eine dritte Hand wäre hilfreich gewesen, aber irgendwie klappte es dann doch.

Scottoiler

AM einfachsten war natürlich der Nippes, wie der SW-Motech Bremsflüssigkeitsbehälterschutz (gibt massig Punkte beim Scrabble) und das Namensdeckelchen.

Zu guter Letzt durfte es noch ein Hauptständer von SW-Motech sein, hier war ich froh, dass Jony zufällig Zeit hatte. Denn bei der Federmontage hätte ich vermutlich fluchend aufgegeben. Aber zuzweit ging es recht zügig und nahezu problemlos. Einhängen, festschrauben und die Feder (ohne Spezialwerkzeug) einhängen. Halbe Stunde Arbeit und nicht unpraktisch wenn man mal ein Rad ausbauen muss.

Eigentlich fehlen jetzt nur noch Nebelscheinwerfer, aber für den bevorstehenden Urlaub nach Kroatien sind die jetzt nicht so nötig wie der Rest gewesen.

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