ausspioniert: Kundschafter des Friedens

Das Kinodefizit des letzten Jahres musste aufgeholt werden und so ging es gestern wieder ins Filmtheater am Friedrichshain[1]. Diesmal war es der Film Kundschafter des Friedens[2].

In der heiteren Agentkomödie geht es um den ehemaligen DDR Top-Spion Jochen Falk, den der BND aus Verzweiflung anwirbt, um die Wiedervereinigung zweier ehemaliger Sowjetrepubliken durchführen zu können.
Falk stellt jedoch Bedingungen, denen der BND widerwillig zustimmt. Er möchte die Sache auf seine Weise machen, nicht zuletzt auch aus persönlichen Gründen und sein altes Team muss natürlich auch dabei sein. Die in die Jahre gekommenen EX-Agenten .. ähm … Kundschafter des Friedens bekommen jedoch die junge BND-Analytikerin als (aufpassende) Begleitung zur Seite gestellt. Ein Generationen-Konflikt, doch in der Zwischenzeit hat sich auch die Spionagearbeit und die Technik weiterentwickelt.

Kundschafter des Friedens

Der Film bedient jede Menge Agentenklischees. Bereits beim Vorspann glaubt man, dass man es hier mit einem typischen Film der 1960er oder 70er Jahre zu tun hat, wie Derek Flint oder Maxwell Smart. Als Anspielung auf die beste Zeit der Kundschafter des Friedens ein gelungener Einstieg.
Die gealterten Agenten stoßen bei Ihrer Arbeit auf jede Menge Probleme, allen voran Bastler Jaecki mit der Technik der Gegenwart: “die Chinesen ändern dauern ihre Kabelfarben”.

Trailer

Ein amüsanter und kurzweiliger Film.

  1. [1] Yorck Kinos Berlin – Filmtheater am Friedrichshain
  2. [2] Yorck Kinos Berlin – Kundschafter des Friedens

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