Zwischen den Seen: Thun – Interlaken – Brienz

Teil 2 von 4 des Reiseberichts 2016.2 Schweiz
Reisebericht: 2016.2 Schweiz

Ein verlängertes Motorradwochenende in den Schweizer Alpen

Der Sonntag startet für mich nicht nur in Berlin recht früh fürs Training, sondern auch hier. Als Ausgleich zur 12km Joggingrunde bot mir meine Schwägerin eine Wanderung in der Früh an.

So zogen wir kurz nach 7 Uhr los und schauten wie weit wir kommen, denn um 9Uhr mussten wir zurück sein zum Frühstück.

Zunächst ging es Richtung Flüeli-Ranft, aber hier gleich ordentlich bergauf, der weitere Weg folgte zwar parallel dem Melchtal, jedoch ging es für uns immer weiter nach oben der Sonne entgegen. Diese befand sich jedoch noch weiter hinter den Bergen. Unser Start liegt etwa 600m hoch und auf Höhe der Müllerenschwand[1], bei etwas über 1000m, fing die Sonne langsam an über den Bergkam zu kriechen.

Wanderung am Morgen für den Sonnenaufgang

Bis hierhin hatten wir knapp 4km in etwas unter einer Stunde zurückgelegt. So genossen wir das Naturschauspiel ein Weile und gingen dann langsam wieder zurück.

Pünktlich zum Frühstück waren wir dann auch da, die Stärkung konnte ich gut gebrauchen und ich empfand die Wanderung auch als wirklich ausgezeichneten Ausgleich zur sonst üblichen Laufrunde.

Nach dem Frühstück sattelten wir wieder unsere Töffs und fuhren zunächst über die Panoramestraße durchs Entlebuch um von dort zum Schallenbergpass zu gelangen. Hier machten wir eine kleine Kaffeepause und nutzten auch hier die Gelegnheit den passenden MoCache[2] zu heben.

Danach ging es weiter Richtung Thun, um von hier entlang am Thunersee bis nach Interlaken zu fahren. Ein kleiner Halt am See, um mal die Beine reinzustecken, war natürlich ebenfalls drin und wie der Zufall es will, gab es genau hier ebenfalls ein Döschen[3], welches zu loggen war.

Thunersee mit Stockhorn

Unser weiterer Weg führte dann nach Interlaken direkt ins Zentrum. Ein kurzer Sapziergang und eine länger Pause die für das leibliche Wohl sorgen sollte, standen hier auf dem Plan. Und wenn man schon direkt vor dem Hooters[4] einen Parkplatz findet, kann man da auch mal reingehen. Kulinarisch überzeugte es zwar nicht, aber wir denken, das steht hier vermutlich auch nicht zu sehr im Vordergrund.

Auf dem Rückweg ging es entlang am Brienzersee und bei Lungern überraschte uns der Sonntagnachmittagstau, so dass wir hier im Tunnel etwas länger als üblich brauchten, bis wir endlich wieder im Sandloch ankamen. Nach diesem ebenfalls wieder kurven- und kilometerreichen Tag war uns das aber noch nicht ganz genug, so dass wir noch eine kleine Cachesuch-Wanderung in der Nähe entlang des Jakobsweges unternahmen.

So fanden wir neben vier weiteren Caches[5] auch noch eine wunderschöne abendliche Aussicht über den Sarnersee.

Sarnersee

Den letzten gemeinsamen Abend genossen wir wieder auf der Terrasse und waren schon etwas traurig, dass das Wochenende so schnell vorbeiging.

Am Montagmorgen sprang gewohnt früh aus den Federn und zog mir die Laufschuhe an. Unter dem klaren Sternenhimmel lief ich eine erfrischende Runde[6] und lenkte mich so von der bevorstehenden Abreise ab.
Mittlerweile ging die Sonne auf und ich deckte den Frühstückstisch, damit Jony und Fia sich nur noch ransetzen müssen und wir, nachdem bereits alle Sachen gepackt waren, den Vormittag noch in Luzern verbringen konnten.

Nachdem Frühstück verstauten wir die Reisetaschen in der Garage und fuhren mit den Moppeds nach Luzern. Ein wenig Sightseeing sollte ja auch noch sein. So spazierten wir über die Kapellbrücke, durch die Altstadt, schauten hier und da in die Souvenirläden, bis es gegen Mittag leider Zeit wurde die Moppeds zurück nach Sarnen zu bringen.

Beim Moto Burch[7] wartete mein Bruder mit dem Auto schon auf uns. Wir gaben die Moppeds zurück, zogen uns um und er fuhr uns dann mitsamt Gepäck zum Bahnhof nach Luzern. Hier hieß es dann endgültig Abschied nehmen. Das Wochenende war definitiv zu kurz.

Mit dem Zug ging es dann nach Zürich, wo wir zunächst noch ausgiebig im Hiltl[8] essen gingen und bevor es weiter zum Flughafen ging.

Da wir noch viel Zeit hatten, nach dem wir unser Gepäck abgaben, wollten wir natürlich diese noch nutzen, um ein TB-Hotel[9] zu besuchen. Die Suche auf bzw. vor dem recht großen Flughafen gestaltete sich anfangs nicht ganz so einfach, da hier und da auch viel gebaut wird. Zunächst nahmen wir den falschen Weg, bis uns das Cachelisting dann an die richtige Stelle ganz ohne GPS führte.

Von hier hatte man auch eine gute Sicht auf die startenden Flugzeuge, welche wir einige Minuten beobachteten bevor wir selbst zu unserem Gate gingen und den Kurzurlaub damit zum Ende brachten.

Karte der Morgenwanderung:

Höhenprofil

Karte der Mopped-Tour:

Höhenprofil

Weitere Bilder:

Reisebericht: 2016.2 Schweiz

Ein verlängertes Motorradwochenende in den Schweizer Alpen

  1. [1] Karte: Melchtal, Müllerenschwand – search.ch
  2. [2] GCVJBN MoCache_CH83 Schallenberg (Traditional Cache) in Espace Mittelland (BE/SO), Switzerland
  3. [3] GC4QC34 Gunten/Merligen: „Lueg i d’Wäut“ (Traditional Cache) in Espace Mittelland (BE/SO), Switzerland
  4. [4] Hooters Interlaken: Home
  5. [5] Bärlauch, Bienenhaus, Seesicht, Endi
  6. [6] Laufen Aktivität von Max am 12.09.16 / 05:04 – Runtastic
  7. [7] Moto Burch, Sarnen Yamaha und Honda
  8. [8] Sihlpost-Hiltl
  9. [9] GC120HB TB-Hotel Flughafen Kloten – Hlw 06 (Traditional Cache) in Region Zuerich (ZH), Switzerland

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