angehört: Sony MDR-AS600BT Bluetooth Kopfhörer

Da ich beim Laufen gern Musik und auch die Ansagen von Runtastic höre, sind natürlich Kopfhörer nötig.

Ganz früher nutzte ich den guten alten Sony Ericsson MW600 Bluetooth Empfanger mit Sony MDR-EX71 Kopfhörern. Irgendwann sind die Kopfhörer dann doch mal kaputt gegangen und zwischenzeitlich nutzte ich einen günstigen Philips SHB4000 Overear-Hörer, der war aber beim Laufen eher hinderlich, da er nicht gut hielt.

Auf der Suche nach leichten InEar-Hörern griff ich kurzerhand zu einem billigen China-Angebot von Anear[1]. Klanglich dem Preis entsprechend waren sie aber tauglich zum Laufen, störten nicht und hielten gut. Großes Manko, der Akku, der nur knapp 1-1,5 Stunden hielt und immer dann leer war, wenn noch etwas Strecke vor mir lag.

So machte ich mich wieder auf die Suche nach Sportkopfhörern und im besten Falle mit NFC[2], denn das macht das Koppeln doch um einiges einfacher.
Fündig wurde ich wieder im Hause Sony und griff zum MDR-AS600BT[3].

Sony MDR-AS600BT

Die Ohrhörer sind etwas größer als bei den billigen Anear, aber bieten durch Form und Funktion des Silikonbügels guten halt. Die Kopplung war gewohnt einfach und ich konnte das Gerät direkt nutzen.
Gewöhnungsbedürftig ist die Einknopfbedienung, mit dem man das Gerät einschaltet, die Lautstärke oder den Musiktitel ändern kann. Telefonieren kann man natürlich mit dem Headset ebenfalls.

Der Klang ist deutlich besser, die Ohrstücke schließen gut ab und bilden daher auch entsprechend gut die tiefen Frequenzen ordentlich ab ohne, dass man laut aufdrehen müsste.

Sony MDR-AS600BT

Sony MDR-AS600BT

Sony MDR-AS600BT

Während das Kabel bei den Anear flach war, ist dies bei Sony rund, daher stört es mich nicht am Nacken und bleibt bei Kopfdrehungen nicht hängen.

Der Akku hält knapp 8 Stunden und somit lang genug für meine bisherigen Läufe und sicher auch noch länger.

Mitgeliefert werden zum Kopfhörer 3 Größen für die Earplugs und die Bügel, ebenso ist ein Micro-USB-Kabel dabei.
Die Ladebuchse verbirgt sich hinter einen kleinen Klappe, auch damit wird der Kopfhörer vor Spritzwasser bzw eher Schweiß geschützt.

Ich denke jetzt bin ich bei den richtigen Kopfhörern für den Sport angekommen.
Was nutzt ihr denn für Kopfhörer?

  1. [1] Anear Bluetooth Kopfhörer 4.0 Wireless: Amazon.de: Elektronik
  2. [2] nfc | Max-Fun.de
  3. [3] Sony MDR-AS600BT Spritzwassergeschützer Bluetooth: Amazon.de: Elektronik

4 Kommentare

  • Hab mir kürzlich Anker SoundBuds gekauft, die tun auch sehr gut und das ohne NFC.
    Bluetooth anschalten, am Kopfhörer Knöppchen drücken, paar Sekunden warten, fertig.
    Aber am liebsten nehme ich zum radeln dann doch noch meinen zwölf Jahre alten mp3-Player mit Strippenkopfhörern. 🙂

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  • Regine

    Philips TX2BT. Die Sony haben mir zwar auch gut gepasst, aber mit dem Aufbau auf den Ohren passen sie schlecht unter den Radhelm. Hatte vorher Sony SBH80, die hatten keinen guten Klang. Überlege, zu Teufel zu wechseln. Und sobald die Kopfhörerbuchse repariert ist wieder zu Draht: zu viele Unterbrechungen, das nervt.

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  • Danke für die schöne Beschreibung. Ich selbst bin kein großer Bluetooth-Freund, weil mir die damit einhergehenden Nachteile (begrenzte Akkulaufzeit verbunden mit der notwendigen Disziplin, ihn regelmäßig wieder aufzuladen, Verbindungsunterbrechungen und/oder Pairing-Problemchen, Mehrpreis) im Verhältnis zum Vorteil, ein herumhängendes Kabel eines “klassischen” Ohrstöpsels vermeiden zu können, einfach viel zu sehr überwiegen. Deswegen bin ich mit einem alten Oldscool- Sennheiser-Modell mit großen Ohrbügeln unterwegs. Klanglich reicht mir das zum Laufen aus, da bin ich dann doch zu sehr mit anderen Dingen beschäftigt 😉 Aber mir ist auch bewusst, dass dies eine zeitlich begrenzte Vorliebe sein dürfte, sollten mehr und mehr Smartphone-Hersteller aus Kosten- und/oder Wasserdichtigkeitsgründen künftig auf die Kopfhörerbuchse verzichten… Hier gilt dann für mich: Augen auf und rechtzeitig ein Smartphone mit Klinkenbuchse anschaffen, bevor es sie nicht mehr gibt.

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  • Max

    @Oszedo: NFC ist immer dann praktisch, wenn man mehrere NFC-fähige Quellen an einem Lautsprecher oder Kopfhörer nutzen möchte, aber ansonsten gehts natürlich auch ohne.

    @Regine: beim Radeln mag ich Musik bisher nicht, aber bei mir passts auch mit Helm.
    Kabel find ich immer störend und Probleme mit der Verbindung habe ich nicht, selbst bei den billigen Dingern nicht.

    @Fred Zagrodnik: Wasserdichtigkeit geht auch mit Klinkenbuchse, Sony und einige andere bekommen das hin, ohne Stöpsel.
    Mit Bügel bin ich auch eine Weile gelaufen, das taugt mir nicht wirklich.

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