weit in den Norden nach John O’Groats

Teil 6 von 12 des Reiseberichts 2016.1 Schottland

Zwar ist John O’Groats nicht der nördlichste Punkt Schottlands, das ist etwas westlicher Dunnet Head, aber für viele Motorradfahrer, die die Doku Long Way Down[1] mit Charley Boorman und Ewan McGregor gesehen haben, eine Art Mekka, wo jeder einmal im Leben hin will.
So auch Jony und ich. Daher gab es am heutigen letzten Tag in Inverness auch keine Ausrede, auf Grund des Wetters, die Tour nicht zu fahren.

Immer mit der Hoffnung, dass der Regen ja doch gleich aufhört, fuhren wir alle Richtung John O’Groats. Leider war dem nicht so und so gab es die meiste viel Wasser von oben und die Temperaturen fielen in den einstelligen Bereich.

auf dem Weg nach Norden

An der Zwischenstation am Girnigoe Castle[2] wurde klar, dass wir wohl nicht alle nach John O’Groats fahren werden. Lutz und Romina war es dann doch zu kalt und feucht und nachdem wir hier an der Burg noch ein paar Bilder gemacht hatten und den nahe gelegenen Cache[3] fanden, fuhren wir ein Stück zurück nach Wick, um gemeinsam etwas zu essen und zu trinken.

Hier beschlossen wir, dass Jony, Fia und ich nach John O’Groats weiter fahren, während Romina und Lutz zurückkehren nach Inverness.
Wir verabschiedeten uns und fuhren dann weiter. Der Regen war mittlerweile vorbei und es wurde tatsächlich wieder etwas wärmer. Wir kamen John O’Groats immer näher und in mir wuchs ein wenig die Aufregung, war es doch für mich ein wesentlich Grund nach Schottland zu fahren.

Am Wegweiser angekommen ließen wir es uns natürlich nicht nehmen, direkt davor zu parken und die üblichen Poserfotos zu machen. Es dauerte auch nicht lange und es kamen die nächsten Motorradfahrer, Engländer aus Leeds, mit denen wir schnell ins Gespräch kamen.
Auf Grund der nun doch schon fortgeschrittenen Stunde und in Anbetracht des Rückwegs, entschieden wir uns gegen den Abstecher nach Dunnet Head, wollten aber hier in John O’Groats noch eine Dose[4] suchen. Das Versteck fanden wir und es flitzte auch ein Maulwurf hervor, aber von der Dose oder deren Inhalt war leider keine Spur, so zogen wir unverrichteter Dinge ab und machten uns auf den Weg zurück nach Inverness.

Auf der Rückfahrt blieb der Regen komplett aus und im letzten Drittel der Strecke kam auch die Sonne endlich raus, so konnten wir den Blick von der Dornoch Firth Bridge, der Cromarty Bridge und der Kessock Bridge richtig genießen, im Gegensatz zu den fast nebligen Überfahrten am Vormittag.

Nach dem Abendessen fielen wir dann sehr müde von den über 400km langen Tour ins Bett.

Fotoalbum:

Karte der Tour:

Höhenprofil

meine Geocaching-Seite

  1. [1] Long Way Down (OmU) [2 DVDs]
  2. [2] Castle Sinclair Girnigoe Caithness
  3. [3] GC30XX4 Sandigoe (Traditional Cache) in Northern Scotland
  4. [4] GC3RDMY North Shore 1 (Traditional Cache) in Northern Scotland

3 Kommentare

  • Ich dachte immer die haben auf dem Schild die Jahreszahl mit drauf, welche jedes Jahr dann natürlich aktualisiert wird?

    Eventuell sparen sie sich das auch einfach nur jetzt? 😀

    AntwortenAntworten
  • Max

    @Martin: vermutlich liegts auch daran, dass es ein anderes Schild ist. Für das Original (mit Jahreszahl) ist wohl zu zahlen, wenn man ein Foto machen will. http://www.visitandtravel.com/.....-o-groats/

    AntwortenAntworten
  • @Max: Okay, so kann man also auch Einnahmen generieren. 😀

    »The new John O’Groats Signpost. This new one does not need you to pay for taking a photograph next to it. If you do feel like paying then the original signpost is parked next to the caravan and camping site.«

    Schön das sie für die zahlungsbereiten Touristen die entsprechende Lösung anbieten. 😀

    AntwortenAntworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.