#Norge15 – Abschied und ein paar (fast) Fakten

Teil 9 von 10 des Reiseberichts 2015.3 Norwegen
Reisebericht: 2015.3 Norwegen

#Norge15 – Motorradtour durch Norwegen – Anfahrt über Dänemark: Krisitiansand – Froland – Oslo – Rauland – Lofthus (Husedalen) – Bergen (Fløyen) – Sandnes (Preikestolen) – Kristiansand – Legoland

Heute genau vor einem Monat, war Samstag (13. Juni 2015) der Heimreise- und damit leider auch letzte Tag unserer gemeinsamen Tour.

Vor uns lagen knapp 450km bis Berlin und die Wetteraussichten waren eher so mittel. Padborg weckte uns leicht bewölkt und ein Frühstück war hier nicht in Sicht.

Himmel über Padborg

So fuhren wir Richtung Deutschland über Flensburg und machten an der erstbesten Tankstelle in Flensburg halt. Neben den Moppeds tankten auch wir, aber eher Kaffee und Tee und dazu einen kleinen Snack, bevor es auf die Autobahn Richtung Heimat ging.

Außer den nötigen Tankstops machten wir nicht halt, die Strecke zog sich so hin und das Wetter hielt einigermaßen. Kurz vor Berlin tröpfelte es zwar, aber wir hielten es noch nicht nötig die Pellen anzuziehen.
Am Rasthof Linumer Bruch trennte sich unsere Gruppe dann in 2 Teile und das große Abschiedszeremonium begann. Mir hat es viel Spaß gemacht und meine Mitfahrer waren sehr zufrieden mit meiner Planung der kompletten Tour und das wir teilweise sehr sehr schöne Strecken in Norwegen erfahren konnten.

Streckenkarte Padborg – Berlin

Höhenprofil

Ein paar Fast-Fakten zu Norwegen

  • gefühlt ist jeder 2. Cache ein Nano
  • Bei der Geländewertung muss man gedanklich immer noch was drauflegen
  • scheinbar sind 50% aller Autos Elektrofahrzeuge und davon nochmal die Hälfte von Tesla
  • Das Kennzeichenschema ist XX YYYYY (XX sind Buchstaben und bei Elektroautos immer EL)
  • Wenn man Bargeld hat, wird man es nur schwer los, weil man überall mit Karte zahlen kann und an Automatentankstellen sogar muss, große Scheine sind total unbeliebt
  • Die kleinste Münze ist 1 Krone, es wird immer auf ganze Kronen gerundet.
  • Brücken und Tunnel können die Norweger, sogar Mischungen und Kreisverkehre im Tunnel

Verluste und Schäden

  • jedes der 4 mitfahrenden Moppeds hats irgendwie erwischt
  • Die Bandit von Romina kippte an einer Tankstelle in Aarhus um, Blinker und Kupplungshebel defekt
  • Die Kette an Jonys GSX750F musste in Oslo nachgespannt werden, dank Bordwerkzeug wars kein Problem
  • auf Grund des starken Regens in Lofthus weichte der Boden soweit auf, dass meine SevenFifty auf dem Seitenständer einsackte und umkippte. Spiegelhalterung links angebrochen und Windschild zerissen.
  • In Bergen kurz vor der Unterkunft bremste Jony an einem Überweg (bei Regen) und Georg fuhr mit seiner BMW hinten drauf. Der Kofferhalter an der GSX ist verbogen und die Verkleidung der BMW hat ebenfalls ordentlich gelitten
  • Das Rücklicht an der BMW fiel aus, fummeliger Lampenwechsel an der Tankstelle

Ansonsten haben wir alle die Tour unbeschadet überstanden und würden es natürlich wieder tun. Beim nächsten Mal mit viel mehr Panzertape und natürlich Kabelbindern. (Aber die findet man in Norwegen auch unbenutzt am Straßenrand 😉 )

Ich gebe zu, Norwegen ist nicht gerade günstig, aber es lohnt sich.
Wen es interessiert, hier die Kosten in etwa für die 13 Tage, 1 Person mit Motorrad und knapp 3200km.

  • Spritkosten: 280 Euro (teilweise gabs den Liter Super in Norwegen für 2 Euro)
  • Unterkünfte: 480 Euro
  • Essen, Trinken, Souvenirs etc.: ca 400 Euro
  • Fähren: 120 Euro DK-NO, ca 35 Euro für die kleinen unterwegs
  • Legoland: 61 Euro Eintritt und Snacks

Noch Fragen zur ganzen Tour? Stellt sie einfach in den Kommentaren, wir antworten gerne. 🙂

meine Geocaching-Seite

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