Moppedausfahrt … eigentlich

Himmelfahrt bedeutet auch immer das dazu passende Cacher’s Mopped-Event[1], diesmal schon die Nummer 30.

Da die SevenFifty aber für die Tour nicht zur Verfügung stand, es muss das Lenkkopflager gewechselt werden, dachte ich mir, dass es ja eine gute Gelegenheit wäre, die DR650R mal auszuführen. Bisher beschränkten sich die Fahrten ja nur auf ein paar kurze Testfahrten in der Nähe der Garage.

Dass das Kettenkit fällig war, war mir ebenfalls bewusst, das bekam ich ja obendrein auch zur Maschine dazu, aber so kurzfristig fehlte die Zeit für den kompletten Wechsel, aber das vordere Ritzel musste auf jeden Fall getauscht werden, denn da waren keine Zähne mehr dran. Kurzerhand besorgte ich ein entsprechendes Ritzel und gestern Abend wurde das noch fix getauscht.

zahnlos: alt auf neu

Kurz noch an die Tanke und wieder nach Hause. Angesprungen ist die DR beide male ohne zu mucken und auf den paar wenigen Kilometern nach Hause ist sie nicht einmal ausgegangen, ich hatte also Hoffnung, denn bisher zeigte sie sich eher von der zickigen Seite.

Heute morgen hieß es dann schon recht früh Helm auf und los, ok … 3 mal kicken war schon nötig, aber dann war sie auch schon. Etwas ruppig ist sie, der Vergaser braucht auf jeden Fall auch ausführliche Pflege. Lastwechsel sind eher digital und im Teillastbereich ruckelts auch ganz schön.

Das führt natürlich auch gern mal dazu, dass sie beim Anhalten einfach ausgeht. Auf dem Hinweg zur Spinnerbrücke ists dann einmal passiert, aber danach gabs ja auf der Stadtautobahn auch keine Ampeln und oder andere Gründe anzuhalten, zum Glück.

Ansonsten fährt sie ganz ordentlich und schiebt schön nach vorne wenn man am Kabel zieht, das macht schon Laune und trotz des kleinen Zwischenfalls kam ich wie immer überpünktlich an der Spinnerbrücke an.

Als es dann knapp eine Stunde später hieß, nun geht es endlich auf die Dosensuchtour, kams wieder wie es kommen musste: ankicken, läuft .. an der Ampel warten .. puff aus. Die anderen bogen ab und fuhren auf die Autobahn stadtauswärts und ich bemühte den Kicker gut 2 Ampelphasen lang. 😡

So langsam habe ich den Dreh aber raus, wie ich die DRecksau wieder zum Laufen bekomme und als sie an war, ging die Ampel gleich auf Grün und ich konnte nachfahren. Da die anderen schon einen guten Vorsprung hatten, musste ich mich etwas ranhalten, was mir letztlich auch gelang.

Das ständige bei Laune halten per Drehgriff an Kreuzungen nervte mich dann doch zu sehr, so dass ich am ersten Cache[2] entschloss, hier die Tour für mich zu beenden und wieder heimzufahren, damit ich die anderen nicht unnötig aufhalte, wenn die DR immer wieder ausgehen sollte.

So verabschiedete ich mich von der Truppe und wählte den stressfreien Heimweg über die Autobahn. Die Probleme gingen dann erst wieder in der Stadt weiter, 2-3 mal musste ich mich noch abmühen, bis ich daheim war.

149km mehr auf der Uhr

Trotz dieser bisherigen Nerverei, find ich die DR immernoch ziemlich braaap, kann man sogar auf der Autobahn aushalten, obwohl das so gar nicht ihr Gebiet ist. 😉

Also demnächst mal den Vergaser noch mit ganz viel Liebe behandeln, dann sollte das Absterben und Verschlucken des Motors auch der Vergangenheit angehören.

Höhenprofil

meine Geocaching-Seite

  1. [1] GC5TBKP Cacher’s Mopped #30: Himmelfahrtskommando 2015 (Event Cache) in Berlin
  2. [2] GC3BGMJ Häuser der Helfer Feuerwehr Neuseddin (Traditional Cache) in Brandenburg

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