Es gibt Eintopf (Braaap Edition)

Wer meine Zweiradgeschichte(n)[1] gelesen hat, wird sicherlich bemerkt haben, dass es schon ganz früh bei mir Enduroambitionen gab. Meine kleine Simson habe ich, trotz Koffer, im seichten Gelände nicht geschont.

Auch wenn ich Stoppelhopser schon immer gut fand, hat es sich später bei den größeren Motorrädern eher nicht ergeben, dass da auch mal was fürs Gelände dabei war. Für Moppedreisen finde ich die Tourer dann doch angenehmer, was mich aber vor einer Weile nicht abhielt mal nach Enduros zu schauen.

Insgesamt war das natürlich ein etwas langwieriger Prozess. Die Restaurierung der MZ TS 150[2] kam so gar nicht in Gang und irgendwie wollte ich aber doch ein Zweitfahrzeug was auch fährt.

Also war es beschlossene Sache, die MZ musste weg. Und zufällig lief mir dann auch gleich noch eine Suzuki DR 650 R über den Weg und ich konnte nicht nein sagen.

Suzuki DR 650 R

Suzuki DR 650 R

Da ist sie nun, genauso alt wie meine SevenFifty. Ein robustes Stück Motorrad, an dem zwar noch ein paar Kleinigkeiten zu tun sind, aber sie fährt, hat TÜV und macht Spaß.
Da die Aufkleber der Verkleidung eh nicht mehr die schönsten sind, muss das Rot früher oder später komplett weg. Also nicht der Rahmen, der bleibt dann so.

Suzuki DR 650 R

Sie steht ansonsten für ihr Alter und Werdegang mit 7 Vorbesitzern noch ganz gut da und zauberte schon nach dem ersten Anlassen ein breites Grinsen in mein Gesicht. Und die ersten Runden auf dem Garagenhof hinterließen tiefe Spuren im Kies. 😉

Und so in etwa klingt das:

(Das leichte Rasseln kommt von der da noch etwas losen Auspuffschelle.)

Achja, ich hatte zuvor noch nie einen Viertakter angekickt, im Vergleich zum Zweitakter ist die DR auf jeden Fall ein Sportgerät, etwas zickig beim Anspringen und treibt einem gern mal etwas Schweiß auf die Stirn. :mrgreen:

  1. [1] meine Zweiradgeschichte(n) – Teil 1
  2. [2] Verladen, oder Projekt TS 150 gestartet

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