Got some ink done…

Ich wollte ja schon jahrelang noch ein zweites Tattoo, was ich dann doch immer wieder vor mir herschob, weil ich erstens mit dem Motiv rumhaderte und zweitens sich die Suche nach einem “geeigneten” Tattoostudio, hier in Berlin, sich als nicht so einfach erwies. Klar gibt es hier viele, aber welche sind wirklich gut?

Das Motiv klärte sich dieses Jahr fast schlagartig, als ich meine erste Sommerurlaubswoche bei meiner Schwester verbrachte, um Biffy Clyro[1] auf dem Taubertalfestival zu sehen. Es sollte ein Puzzleteil(chen) werden. Jedes Mitglied der Band trägt eins auf seiner linken Seite in Rippennähe.
Damit das nicht so “simpel” aussieht, hatten meine Schwester und ich die Idee, darin noch ein Teil des “Opposites”-Covers von Biffy Clyro abbilden zu lassen und darunter noch einen Auszug des Songs “Machines”: take the pieces and build them skywards. Voilà – Motiv fertig.
Nach entsprechenden Studios suchten wir in dieser Woche auch, und da meine Schwester doch schon etwas mehr Erfahrung mit Tätowierungen hat, konnte sie mit geschultem Blick feststellen, welche Arbeiten in diversen Gallerien der Studios wirklich gut gemacht sind und welche nicht. 😉

So fiel meine Wahl dann auf Craftz Berlin Tattoohaus[2].
Noch in meinem Urlaub schrieb ich ihnen eine Mail, in der ich schonmal meine Wünsche äußerte und nach einem (Beratungs-)Termin fragte.
Es vergingen zwar zweieinhalb Wochen, bis ich eine Antwort bekam, aber es war ja auch Urlaubszeit. Mir wurde als Artist Tattoo-Künstlerin Nakota aus Detroit[3] vorgeschlagen, die z.Zt. in diesem Studio arbeitet. Sie würde ein Motiv vorbereiten und am Tattoo-Tag dann mit mir besprechen. Ich bin dann zwischendurch nochmal hin, weil ich den mir genannten Termin lieber auf einen Samstag verschieben wollte, konnte schon einige Worte mit Nakota wechseln und ließ meine Anzahlung da.

Und gestern war es dann soweit.
Zum Händchen halten und Fotos machen begleitete mich mein Mann. Nachdem Nakota mit mir noch Kleinigkeiten abgeklärt hatte und das Motiv fertig stellte, gings auch schon los mit dem Vorgeplänkel – desinfizieren, rasieren, abpausen, kennt man ja. -.-
Und dann fing der Spaß an.
Nakota macht die ersten Striche

Der Text wird ausgearbeitet

Gleich ist das Bild dran
Etwas über zweieinhalb Stunden dauerte das Stechen und ich war froh, dass mein Mann dabei war und ich ihn ab und an fragen konnte, wie denn der Zwischenstand war – ich hab ja nix gesehen. XD Allerdings hab ich mir in der letzten halben Stunde mindestens 100x gewünscht, dass sie doch so langsam mal fertig sein könnte. Das brannte mittlerweile ganz schön, egal, welche Stelle sie gerade bearbeitete.
Aber es hat sich definitiv gelohnt (big thx to Nakota! ;)) – und meine Schwester ist ja schon ein wenig neidisch auf mich, schrieb sie mir gestern abend… 🙂

das fertige Werk

  1. [1] Biffy Clyro
  2. [2] Craftz Berlin TattooHaus | Custom Tattooing
  3. [3] Nakota Art

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