Notstrom: 10000mAh für die Hosentasche

Es gibt ja reichlich Gelegenheiten in denen der Akku vom Mobiltelefon leer ist und man nicht in der Nähe einer Steckdose ist. Gerade diese hochmodernen Streicheltelefone sind ja immer dann leer, wenn man sie mal wirklich braucht.

Schon seit langer Zeit gibt es ja dafür Lösungen in Form von diversen externen Akkus, welche einen oder mehrere USB-Anschlüsse zum Laden von Telefonen und mehr bieten.
Ich habe mir kürzlich den Anker® Astro3E[1] mit 10000mAh zugelegt und in den letzten Tagen etwas getestet. Der Astro3E verfügt über 2 USB-Anschlüsse, liefert maximal 3A, kommt mit mehreren Adapter und einem Beutelchen.

Der Astro3E bringt knapp 245g auf die Waage und hat eine Größe von 140x72x16mm.

Anker Astro3E Anker Astro3E Lieferumfang Anker Astro3E Ein- und Ausgänge Anker Astro3E

Bei den mitgelieferten Adaptern handelt es sich um Micro-USB-Stecker, Mini-USB-Stecker, iPhone-Stecker und einen Hohlstecker (gelb) für Sony PSP, der passt auch an älteren Sony eBook-Readern und anderen Geräten.

Eine volle Ladung des Astro3E dauerte bei mir, mit einem Sony EP850 Ladegerät (1500mA), genau 9 Stunden. Der aktuelle Ladezustand wird über die 4 LED zu je ca. 25% angezeigt. Während des Ladevorgangs blinken und/oder leuchten diese. Zum Beispiel bei ungefähr 75% leuchten die ersten 2 LED und die dritte blinkt.
Ist der Akku voll gehen alle LED aus.

Unterwegs kann jederzeit mit der Taste der Ladezustand geprüft werden, dies wird durch aufleuchten der LED angezeigt. Auch muss diese Taste gedrückt werden, um einen angeschlossenen Verbraucher mit Spannung zu versorgen.
Die verbaute Elektronik sorgt dafür, dass der Ausgang abgeschaltet wird, sobald kein Strom mehr an den USB-Ausgängen fließt. Das heißt, sobald das angeschlossene Telefone voll geladen ist, wird abgeschaltet.

links das SE Xperia X10, rechts der Anker Astro3E

Ich habe mit dem vollen Akku 5 Geräte mit fast 7 Ladungen geladen:

  • SonyEricsson X10i (1500mAh) – 2x
  • Sony Xperia P (1305mAh) – 1x
  • Sony Xperia Mini Pro (1200mAh) – 2x
  • Sony PlayStation Portable (1800mAh) – 1x
  • HP Pam Pre+ (1150mAh) – 1x, bis ca. 85%

Bei den Telefonen stand die Akkuanzeige immer um die 5% vor dem Start des Ladevorgangs. Der Akku der PSP war komplett leer, so dass die Konsole nicht mal anging. Das Xperia P ließ sich am Astro3E ebenso schnell laden, wie am FastCharge-Lagegerät Sony EP 850.

Die ersten 3 Ladungen wurden mit dem X10, Xperia P und der PSP vollzogen, danach leuchteten noch 3 LED. Laut Anleitung signalisiert das eine verfügbare Restkapazität zwischen 5000 und 7500mAh. Daraus kann man schließen, dass die Ladezustandsanzeige wirklich nur zum Schätzen gut ist. 😉
Alle Geräte wurden jeweils allein am Akku genutzt. Beim Laden oder Entladen des Astro3E wird das Gehäuse nicht warm.

Die angegebenen 10000mAh bezeichnen die Kapazität des verbauten 3,7V Akkus, durch die verbauten Elektronik und das Upstepping der Spannung, sind etwas über 8000mAh nutzbar. Das kommt auch ungefähr hin, wenn man die Kapazitäten der geladenen Geräte in einer Milchmädchenrechnung zusammenrechnet.

Das mitgelieferte Spiralkabel ist recht kurz und ich habe es nur für den Test daheim genutzt. Unterwegs werde ich ein entsprechend längeres Kabel nutzen. Dann kann der Akku während des Ladevorgangs in der Tasche bleiben und man kann das Telefon problemlos nutzen.
Da mit dem Astro3E eben nicht nur Telefone geladen werden können, sondern alle Geräte die eine 5V Eingangsspannung benötigen, ist er ein guter Begleiter. Meine GoPro und auch einen JVC-Camcorder kann er ebenso laden, wie unsere beiden eBook-Reader PRS-505 und PRS-T1. 😉

Also wer eine große Hosentasche oder einen Rucksack dabei hat, kann hier getrost zugreifen.

Wie löst ihr denn das Ladeproblem unterwegs?

  1. [1] Anker® Astro3E 10000mAh Dual 5V 3A USB Externes Akku: Amazon.de

2 Kommentare

  • Ah, klingt ja nett. Also ist das Gerät ähnlich zu meiner Powerbank, nur sind bei meiner 8 Adapterstecker dabei gewesen, was so ziemlich alle Handy/Geräte abdeckt. So kann ich auch mein Nokia damit laden, das Sony Ericson usw.

    Ausserdem unterscheidet mein bei den beiden USB-Anschlüssen. der eine hat 500mA der andere 1A Ausgangsleistung.

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  • Max

    @Oszedo: Im Grunde unterscheiden sich solche Akkus ja auch nur unwesentlich.

    Die Adapter finde ich für mich gar nicht wichtig. Die meisten Geräte, die ich habe, haben USB, alle anderen brachten zumindest ein entsprechendes Kabel mit. 😉

    Der Unterschied der USB-Anschlüsse ist auch nur für iOS erheblich. Denn der Apple-Anschluss liefert nur dann einen hohen Strom, wenn eine bestimmte iOS-Version das auch kann. Intern scheint da wohl etwas mehr Erkennungstechnik für iOS zu sein. Aber allen anderen Geräten ist es egal, wo dran die hängen.

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