Eisenbahnromantik

Plakat Gestern waren Vio und ich im Theater am Kudamm und haben uns Die Lokomotive[1] mit Anita Kupsch und Peter Fricke angesehen.

Nachdem ich vor einigen Monaten bereits mit meiner Mutter zum ersten mal dort im Theater war[2] und mir das sehr gut gefiel, freute ich mich natürlich, dass ich diesmal mit meiner Frau gehen konnte.

Das Stück von André Roussin ist in Paris Ende der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts angesiedelt. Im Mittelpunkt steht Sonja, eine Frau aus Baku, die nach der russischen Revolution in Frankreich landete und seitdem mit ihrem französischen Ehemann einen sehr beliebten und erfolgreichen Buchladen betreibt.

In den über 40 Ehejahren verblasste jedoch nie Sonjas romantische Erinnerung an ihre große Liebe Kostja aus Baku. Die Geschichte, wie sie in damals auf der Flucht im Rauch einer Lokomotive verlor, erzählt sie gern und regelmäßig.
Bisher hatte ihr Mann über diesen imaginären Nebenbuhler hinweg gesehen, bis Kostja plötzlich in ihr Leben tritt.

Uns hat das Stück sehr gut gefallen, auch wenn es anfänglich scheinbar etwas flott vorgetragen wurde. Es war für uns auch besonders amüsant, dass solch routinierte Schauspieler auch mal außer der Rolle lachen müssen, wenn das Gegenüber doch mal etwas anders agiert als erwartet.

  1. [1] Theater und Komödie am Kurfürstendamm » Die Lokomotive
  2. [2] So ein Theater

2 Kommentare

  • Wolfgang Kube

    Ein sicherlich schönes Erlebnis für euch zwei, möglicherweise auch Lust auf weitere Theaterbesuche .
    Wir haben es mit großer Freude gelesen.
    Beste Grüße vom Wolf

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  • Max

    @Wolfgang Kube: dank der Flyer und Programmhefte vor Ort sind wir auch schon auf andere interessante Stücke gestoßen.
    Das werden wir sicherlich hin und wieder mal machen.

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