in die Tasche gesteckt

Wie ich ja kürzlich schon erwähnte[1], ist der zusätzliche USB-Anschluss natürlich in erste Linie für ein weiteres Navi gedacht.

Aus den Urlaubserfahrungen habe ich gelernt, dass es deutlich komfortabler ist, wenn man einerseits ein Straßennavi für die Zielführung hätte und nebenbei auf dem Garmin Legend HCx die Geocaches der Umgebung sehen kann.
Das Routing auf dem Legend ist zwar ausreichend gewesen, aber wenn man hin und wieder eine Dose am Straßenrand suchen will, ist die ständige Hin- und Herschalterei zwischen Straßenrouting und Dosensuche doch etwas unbequem.

So habe ich mir gedacht, dass für den nächsten größeren Urlaub einfach ein in der Familie vorhandenes Navigationssystem sicher auch auf dem Motorrad gute Dienste leisten kann. Kurzerhand habe ich nach einer günstigen und dennoch wasserdichten Lösung gesucht und eine Motorradtasche gefunden, in die das Mio Moov M405[2] unseres Vaters rein passt.

Vor ein paar Tagen konnte ich die Tasche mit dem Navi mal spazieren fahren und mein erstes Fazit danach war, dass das auch völlig ausreicht. Sicherlich wären Ansagen per Bluetooth in den Helm auch ein nettes Feature, aber ganz früher sind wir auch einfach der Nase nach gefahren und angekommen, oder haben uns später vom Gepiepe des Legend leiten lassen ;).

{ntam} Auto-Navi am Mopped

Der Halter und die Tasche machen einen stabilen Eindruck, auch wenn das Teil recht günstig war. Der Reißverschluss ist, wie ich es von Motorradtankrucksäcken und einigen Regenkombis kenne, so konzipiert, dass er im geschlossenen Zustand dicht bleibt. Die Konstruktion ist, dank des Kugelgelenks, verstellbar und lässt sich gut und ohne Werkzeug fixieren. Natürlich lässt sich die Tasche abnehmen und es bleibt nur der Halter am Fahrzeug.

{ntam} der Halter am Lenker {ntam} die Rückseite der Tasche

Für die große Tour im Spätsommer mit meinem Bruder, wird das sicher gut funktionieren, wir wissen ja immer ungefähr wo wir hin müssen und das Navi soll ja nur unterstützend auf unsere Entscheidungen einwirken. Da werden uns auf der Fahrt sowieso hoffentlich reichlich Dosen vom rechten Weg abbringen.
Mal sehen, vielleicht kann ich dem Moov ja auch per POIs ein paar Geocaches beibringen.

Aber ansonsten reicht mir das erst mal so, für die paar Mal, wo man so was braucht.

  1. [1] USB-Spannungsversorgung fürs Mopped, die Zweite
  2. [2] Übersicht & Funktionen – Mio Moov M405 – Moov-Reihe

5 Kommentare

  • Heihei,
    ich hab nachgesehen für das volle Kartenangebot, wie es in der Kaufausstattung war, sind 59,99 sehr gefällig. Ich denke aber, wenn man nur gelegentlich mal in der Urlaubszeit fährt, ist da sicher auch mal die Möglichkeit einer gedruckten Version zu nutzen, denn selbst wenn man anderswo nicht so Straßenbau- und Umbenennungswütig ist wie hier zu Lande, sollte man genügend Anhaltspunkte finden (POI).

    Aber dennoch allzeit gute Fahrt

    wünscht der “Alte”

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  • Max

    @Wolf: Irgendein Update konnte ich auf dem gerät noch kostenfrei installieren. Es war aber recht klein und ich weiß nicht genau was es gemacht hat.
    Auf dem Garmin sind wir ja dank OpenStreetMap mit aktuellem Material versorgt und im Zweifelsfall kann man ja auch da nachsehen 😉

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  • Uwe Sauerland

    Bei meinem Colorado kann ich ganz bequem während der Routennavigation einen Cache auswählen, ansteuern und hinterher wieder, schwuppdiwupp, zurück zur Route.

    Eine Ladebuchse am Mopped ist allerdings auch nicht erforderlich, weil das Teil nur über Akkus läuft. 🙄

    Gruß Uwe

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  • Max

    @Uwe Sauerland: Wie lange läuft das Colorado denn mit Akkus und Licht an?
    Das Legend läuft ja natürlich auch mit Akkus und das Autonavi hat ja ebenfalls einen Internen, aber warum soll ich denn die Akkus niederbrennen, wenn es Bord-Strom gibt und so die Akkus nicht im ungünstigsten Moment schlapp machen können ;).

    Ich denke da ja auch an Camping-Urlaub wo man nicht an jeder Ecke die Akkus aufladen kann, das könnte man dann mit entsprechendem Ladegerät auch während der Fahrt erledigen.

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