Max und Vio in Schweden – Teil 4 von 5

Teil 4 von 6 des Reiseberichts 2010.1 Schweden

Donnerstag: die große Tour nach Göteborg und damit zu Besuch einer ehemaligen Arbeitskollegin von Vio.

Das Wetter zeigte sich freundlich und nach dem Auftanken des Blechrosses am Rasthof Mölletofta ging es auch schon gen Norden. Ein langer Weg lag vor uns und bereits von vornherein war eine kurze Pause nach etwa der Hälfte der Strecke geplant. Die Fahrt bis dahin lief gut. Aber auf den schwedischen Autobahnen ist das auch kein Wunder. Es wird hier nicht gedrängelt und kaum einer fährt schneller als vorgeschrieben.

Überholen von LKWs zwingt einen nur selten zum Spurwechsel und anders als in Deutschland, grüßen die schwedischen Kradfahrer auch auf der den Autobahnen über mehrere Spuren hinweg und manchmal auch mit hoch erhobenen Arm, damit mans gar nicht übersieht. Aber so sind die freundlichen Schweden eben.

Halbzeit lag vor uns, der Rasthof kam näher und damit auch wieder die Chance für mich einen Cache [1] zu suchen und auch wieder einen meiner GeoKrety [2] unter die Leute zu bringen. Die Dose war schnell gefunden, war sie doch nicht wirklich versteckt. Ich glaube auch, dass hier in Schweden auch niemand Angst vor den Dosen hat und dank dem Jedermannsrecht auch das Geocaching viel problemloser ist.

Angekommen in Göteborg haben wir die Adresse von Keri [3] schnell gefunden und konnten uns auf das angebotene Mittagessen freuen. Es gab Ärtsoppa med pannkakor, also Erbsensuppe und Pfannkuchen, das ist so üblich in Schweden.
Schon beim Mittag sprach ich mit Keri übers Geocaching, sie hatte das damals in Berlin von Vio immer erzählt bekommen und fand es sehr interessant. In Schweden hatte sie vor einiger Zeit bei einem Spaziergang einen Cacher getroffen und bei der Suche leider erfolglos geholfen. Diesmal hatte sie die Möglichkeit gemeinsam mit mir in ihrem Viertel 1-2 Caches zu suchen.

Der erste Cache [4] war dann auch schon ein Nano, als Einführung sicher nicht die beste Wahl, aber eben der erste der auf dem kleinen Spaziergang durch die benachbarten Straßen lag. Danach folgte ein wirklich gut getarnter Mikro [5], den ich zunächst auch erst übersah, da ich dachte, dass das Ding da kein Cache sein könne und er sich gut in die Umgebung einfügte. Den dritten Cache [6] fand Keri dann ganz allein und hat sich sehr darüber gefreut, die typische Filmdose unter einer Bank war es.

Eigentlich wollten Vio und ich nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken auch noch in den nahegelegenen Slottsskogen, doch es begann zu Regnen. Da wir aber auch nicht wussten wie lange das anhalten wird, haben wir beschlossen zurück zu fahren und 50km nach Göteborg war der Regen weg und es schien wieder die Sonne. Das war natürlich etwas ärgerlich, fast nix von Göteborg gesehen, aber nun nutzten wir die gewonnene Zeit noch um an den Strand zu fahren, den man schon teilweise von der Autobahn gesehen hatte.

Langsam ging auch die Sonne über dem Meer unter und nach einer halben Stunde fuhren wir dann auch weiter.
Einige Caches sollte es dann kurz vor Stidsvig noch geben. Ein Mobilfunkmast [7] wies uns den Weg und es gab somit einen schnellen Fund. Die Freude hielt jedoch nicht lange, denn der nächste Cache ließ sich mal wieder nicht finden.

Nach 20 Minuten Sucherei fuhren wir frustiert zurück ins Ferienhaus. Irgendwie stand die Cacherei in Schweden unter keinem so guten Stern.

Karte der Tour:

Höhenprofil

Fotoalbum:

meine Geocaching-Seite

[1] GC2734E TB Hotell Susedalens Rastplats (Traditional Cache) in Halland, Sweden created by Landstedt
[2] GeoKrety: The Gambler #3
[3] Mondschnee – Månsnö: Parallelwelten
[4] GC1GNFH Plaskis (Traditional Cache) in Västra Götaland, Sweden
[5] GC1ARPY GBG Beauty – 04 – Ung man (Traditional Cache) in Västra Götaland, Sweden
[6] GC1WK6A GKV #16 – Kungsladugårds kyrka (Traditional Cache) in Västra Götaland, Sweden
[7] GC202GC Ring hem # 3 Munka-Ljungby (Traditional Cache) in Skåne, Sweden

2 Kommentare

  • “…und anders als in Deutschland, grüßen die schwedischen Kradfahrer auch auf der den Autobahnen über mehrere Spuren hinweg…”

    Das mache ich auch immer. Kommt aber selten eine Reaktion. Die haben wohl Angst die Finger zu heben. 🙂

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  • Max

    @Alexander: auf deutschen Autobahnen kann man auch schlechter rübersehen, die Mittelstreifenbebauung ist etwas anders hier.

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