das ehem. Furnierwerk Karlshorst

war das Ziel der heutigen kleinen Cachetour.

Schrottie [1] fragte wieder einmal in die ‘Runde’ wer denn Lust und Zeit für einen Besuch beim alten Furnierwerk Karlshorst hat. Da dieser Lost Place sozusagen bei mir um die Ecke ist, wollte ich den eigentlich auch schon lange mal gemacht haben, aber allein sollte man sowas normalerweise nicht machen und in der Gruppe ist es auch einfach spaßiger.

So sagte ich natürlich zu und wir verabredeten uns zu 12 Uhr am Eingang zum Furnierwerk. Außer den beiden Schrottie’s komplettierte Mic@ unsere kleine Gruppe und so konnten wir diesen Multi-Cache plus Bonus in Angriff nehmen.

Das Werk scheint seit 1991 nicht mehr genutzt worden zu sein, zumindest deuteten einige Utensilien darauf hin, dennoch waren wir verwundert wie gut sich die Holzdächer doch gehalten haben. Der Bewuchs durch die Natur ließ auch darauf schließen, einzig die wilden Kunstwerke diverser Graffiti-Künstler belebten dieses Gelände. Die Werkshallen bestanden zum größten Teil nur noch aus den Außenmauern und Dächern, einige alte Gerätschaften und Schächten waren noch erkennbar, aber sonst deutet kaum noch etwas auf die ursprüngliche Nutzung hin.

Die Stationen waren entsprechend der Schwierigkeits- und Terrainwertung von 3 und 4,5 natürlich nicht so einfach zu finden und hier mussten die Mutigen vor. Zum Glück waren ja Schrottie und Mic@ dabei, die sich einige Male in luftige Höhen schwangen um die nötigen Hinweise zu entdecken. Ich blieb als Angsthase mit beiden Beinen auf dem Boden und notierte als Schreiberling alle wichtigen Infos, die zum Auffinden der finalen Dosen erforderlich waren.

Nur einmal mussten wir, nach langer erfolgloser Suche, den Telefonjoker zücken und um einen kleinen Hinweis bitten. Mit unserer Vermutung lagen wir dort auch gar nicht so falsch, aber manchmal ist ja ein Anstoß notwendig.

Auch bei der Berechnung der Koordinaten für den Bonus ist uns ein kleiner Fauxpas unterlaufen, dies bemerkten wir natürlich auch erst, also wir an dieser Stelle nichts fanden und so wurde nochmal nachgerechnet und dann an der richtigen Stelle gesucht und auch gefunden.

Alles in Allem hatten wir die Runde doch recht zügig hinter uns gebracht und da sonst nichts weiter geplant war, trennten sich unsere Wege nach dieser kleinen Lost Place Tour schon wieder. Mir hats wieder Spaß gemacht und dieser nette ist auch eine Empfehlung wert, auch wenn er nahezu mitten in der Stadt ist, fühlt man sich auf dem Gelände doch recht alleine 😉

Fotoalbum:

meine Geocaching-Seite

[1] Altmetall « Schrottie und die große weite Welt!

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