Seitenwechsel?

Bereits letztes Jahr wurde ich von unserem Mathematik-Dozenten gefragt, ob ich denn nicht sein Nachfolger werden möchte. Damals habe ich das noch nicht so ernst genommen, für mich stand ja die Ausbildung zum Mediengestalter im Vordergrund, damit ich auch endlich mal n Schein habe, auf dem das draufsteht, was ich eh schon seit Jahren mache.

In Deutschland brauch man ja für alles n Nachweis, aber der Schein hätte auch den Vorteil, dass man mehr Geld verlangen kann :mrgreen:.

Gestern trat der Dozent abermals mit seinem Vorschlag, mich als seinen Nachfolger vorzusehen, an mich heran. In einem ruhigen Gespräch erklärte er mir die Sachlage, dass er ja im Herbst auch mit uns die Prüfungsvorbereitung im Bereich Fachrechnen macht und er das gern mit mir zusammen leiten möchte. Meine Kommilitonen sind auch der Meinung, dass ich das machen sollte und auch andere Dozenten trauen mir das zu, wie ich heute erfahren habe.

Seitdem habe ich etwas intensiver darüber nachgedacht und auch die Möglichkeiten in Betracht gezogen, Dozent für Mathematik zu werden, jedoch möchte ich mir die Option offen halten, nebenbei bzw. zweigleisig auch noch im Bereich der Mediengestaltung weiterzuarbeiten.

Dozent zu werden, würde auch wieder einen (kleinen) Kurs und eine IHK-Prüfung nach der Ausbilder-Eignungsverordnung bedeuten, aber das soll wohl nicht so schwierig sein und stellt dann auch ein zweites Standbein dar.

So langsam kann ich mich mit der Idee auch anfreunden und ich denke, ich werde mal mit dem Institutsleiter darüber reden. Ein paar Bedenken habe ich nur wegen der Prüfungsvorbereitung mit meinen Mitschülern, die kenne ich nun persönlich und das ist sicher was anderes, als wenn man in eine unbekannte Klasse geht und dort als Dozent auftritt.

Nunja, ein komischer Gedanke ist es dennoch, so einfach von der Lernseite auf die Lehrseite zu wechseln und das auch noch im selben Institut.

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