es nervt

Man ist ja in den meisten Fällen und vor allem mit einem Blog nach §5 und §6 des Telemediengesetz (TMG) [1] dazu verpflichtet ein Impressum zu haben und vor allem auch eine Email-Adresse angeben.
Immerhin muss diese Email nicht barrierefrei sein, es genügt die Adresse so hinzuschreiben, dass man sie als solches erkennt oder auch als Grafik einzubinden. Klickbar muss sie nicht sein, das soll wohl ein wenig (eher gar nicht, ausgenommen als Bild) vor den Email-Harvestern schützen.

Nun wie dem auch sei, auch ich habe natürlich ein Impressum, aber ich habe auch ein Kontaktformular, was jedoch alleine nicht als Kontaktmöglichkeit laut TMG ausreicht.
Das Kontaktformular ist, wie der Name schon sagt, also zur Kontaktaufnahme vorgesehen und ich gehe auch davon aus, dass es nicht so schwer sein kann, dieses auch zu benutzen.

Die im Impressum angegebene Adresse ist auch nicht die gleiche wie für eine direkte Kontaktaufnahme mit mir, sondern eine rein administrative Adresse, für meinen juristischen Beistand, wenn denn doch mal jemand meint abmahnen zu müssen.
Nun ja, auch der dicke fette Hinweis, dass dies so ist und für einen Kontakt zum Seitenbetreiber, also mir, eben das o.g. Kontaktformular zu nutzen scheint wirklich niemand zu interessieren.

So trudeln über die im Impressum angegebene Adresse immer lustige Anfragen ein, wie mir berichtet wird. Vom Bannertausch bis ‘tolle Seite’ ist alles dabei. Aber auch Mails die man eindeutig zu unerwünschter Werbung zählen kann und ich meine damit keine Bots aus Übersee oder Asien, sondern Firmen die mit Email-Marketing und Adressgenerierung ihr Geld machen und einem ein Gewinnspiel zum teilnehmen empfehlen (oder besser zum Datensammeln?), weil man ja schon hier und dort bei Blogparaden und Gewinnspielen gesehen wurde.
Gesehen heißt hier: als Kommentar oder Trackbacks in anderen Blogs.
Also klappern diese Firmen einfach alle an einem Blog-Gewinnspiel teilnehmenden Blogs ab und sammeln die Email-Adressen aus den Impressen raus um die Leute zu nerven.
Die glauben wohl man lässt sich alles gefallen, da ist der Widerruf zur Speicherung der Daten natürlich gleich raus und die Firma auf der Beobachtungsliste, weil Wiederholungstäter natürlich “zurückgeärgert” werden ;).

In diesem Sinne: lasst euch nicht ärgern …

[1] TMG

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