Bundestrojaner oder Bundeswanze

wenn man die aktuellen Meldungen auf Heise [1] und Chip [2] dazu liest, fühlt man sich etwas in der Zeit zurück versetzt. Ob diese Aussagen der Vorgehensweise nun der Wirklichkeit entsprechen oder nicht. Fakt ist, dass es jede Menge Geld verschlingt, das anderswo dringender gebraucht wird.
Einfache Keylogger gibts kostenlos oder für wenig Geld, wenn man bei Google danach sucht :mrgreen:. Aber wenn erst in die Wohnung eingedrungen werden muss um so etwas zu installieren, dann kann es mit den Programmierkünsten nicht weit her sein und dann sind diese Leute eindeutig überbezahlt. Die Zielpersonen, auf die so etwas offiziell angesetzt werden soll, sind vermutlich technisch versierter als diese ‘Ausspäher’. Vielleicht nutzen die sogenannten Terroristen der Einfachheit wegen jeden Tag eine neue Live-CD oder gar einen neuen Computer. Eventuell sollte dann einfach eine Kamera installiert werden, die alles aufnimmt was auf dem Schirm zu sehen ist. Wäre viel günstiger, wenn man ja eh schon in der Wohnung ist.
Am besten wir lassen gleich die Türen offen, damit die Leute es nicht so schwer haben reinzukommen und unsere Passwörter kleben wir auch gleich an den Monitor.

[1] “Bundestrojaner” heißt jetzt angeblich “Remote Forensic Software”
[2] Der Bundestrojaner ist eine Wanze

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.