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Max und Vio's Schreibblog

Samstag, 24. September 2011

Max

Netzwerkspeicher D-Link DNS-320

geschrieben von um 15:04 Uhr Max auf Twitter folgen Max auf Google+ Max auf Facebook weitere Profile

Schon seit Ewigkeiten werkelt in unserem Heimnetzwerk ein Rechner als Server mit unterschiedlichen Aufgaben, darunter natürlich auch als zentraler Datenspeicher mit regelmäßigen Backups der wichtigsten Sachen auf externe Datenträger.

Das hat alles seine Vor- und Nachteile und vor allem bei den immer mehr werdenden Daten, vor allem Fotos und Videos, stößt man dann doch irgendwann mal an die Grenzen des Machbaren. Die Hardware des Servers ist auch nicht mehr die Jüngste, aber für seine sonstigen Aufgaben immer noch ausreichend.
Mangels S-ATA-Schnittstelle, ist auch die Größe und Auswahl der einbaubaren und verfügbaren Festplatten sehr gering.

Mit einem NAS hatte ich daher schon länger geliebäugelt, zumal es auch den Vorteil hat, im Falle eines Ausfalls des Servers, weiterhin an die Daten zu kommen.
Vor einiger Zeit habe ich mir daher das D-Link DNS 320 ShareCenter Pulse[1] zugelegt und dazu natürlich auch zwei 2TB Festplatten[2].

Ein paar Eckdaten:
{nas} ShareCenter DNS-320

  • 10/100/1000Mbit/s Netzwerk-Port
  • 2 3,5″ SATA-Festplatten-Plätze
  • 1 USB-Port zum Anschluss von externen Speichern
  • Festplattenmodi: Standard, JBOD, RAID 0, RAID 1
  • Lüfter- und Powermanagement
  • integrierter iTunes-, FTP-, UPnP-Server
  • linuxbasiert

{nas} ShareCenter von obenDer Einbau der Platten ist werkzeuglos machbar und ganz einfach. Hat man den Deckel des ShareCanters offen, schiebt man rechts und links die Platten hinein und das war es auch schon. Dann kann das Gerät mit Strom und Netzwerk verkabelt werden und die Einrichtung entweder per Weboberfläche oder mitgelieferter CD beginnen.

Ich habe mich natürlich für einen RAID1-Verbund[3] inklusive automatischen Rebiuld entschieden. Sollte also eine Platte den Geist aufgeben, kann die defekte Platte im laufenden Betrieb gezogen und eine neue eingesetzt werden. Das ShareCenter startet dann nach dem Einbau sofort mit der Formatierung und Spiegelung auf die neue Platte, so dass man nichts machen braucht.

Die ständige und automatische Spiegelung der Daten ist dennoch kein Garant für hundertprozentige Datensicherheit und ein zusätzliches regelmäßiges Backup weiterhin Pflicht. Dies kann das NAS auch selbst übernehmen, in meinem Fall tut dies aber weiterhin der Server für uns.

Die Formatierung des RAID1-Verbundes für 2TB dauert bei der Ersteinrichtung natürlich eine Weile, ist das aber erfolgreich durchgelaufen, kann mit dem Erstellen von Ordnern, Freigaben und Benutzerkonten weitergemacht werden. Die Weboberfläche bietet dazu alles was man braucht.

{nas} Festplattenkonfiguration {nas} deutsches Sprachpaket

Wer die Oberfläche lieber in deutsch nutzen möchte, sollte sich dazu das Sprachpekt von der D-Link-Seite[4] laden und unter Management -> System Management -> Language hochladen und starten.

Ich nutze das NAS mit den herkömmlichen SMB-Freigaben[5]. Im Zusammenspiel mit meinem XBMC-MediaCenter[6] ist die Geschwindigkeit mehr als ausreichend, auch wenn weitere Nutzer auf das NAS zugreifen.

Da die Software im NAS auf Linux basiert, gibt es auch einige Möglichkeiten das Gerät an seine eigenen Bedürfnisse anzupassen und weitere Dienste zu installieren.
Mit dem fun_plug[7] ist es beispielsweise möglich einen HTTP-Server oder den Twonkymedia Server zu nutzen.

WebDAV und die Unterstützung für 3TB Festplatten ist in der aktuellen Beta-Firmware[8] bereits vorhanden. Hier gilt wie immer, Installation auf eigene Gefahr, denn welche Features es dann in die finale neue Firmware schaffen ist immer etwas ungewiss. Ich habe es noch nicht getestet, denn mir reicht der bisherige Funktionsumfang völlig aus.

Das Gerät macht wirklich einen guten Eindruck, der Lüfter läuft nur sehr selten und ist dann auch nicht besonders laut. Wer also auf der Suche nach einem günstigen und dennoch fixen NAS ist, kann mit dem ShareCenter nichts falsch machen.

Abgelegt unter: Technik
 
Kurz-URL zum Artikel: http://maxed9.de/19i
 


4 Kommentare »

  1. Wolfgang Kube [www]
    schrieb am Samstag, 24. September 2011 um 15:37

    Hallo Max,

    eine sinnvolle Entscheidung zur Neueinrichtung von Netzwerk und Server und 2TB werkeln zu lassen (im Raid zählt es eben nur 1x :mrgreen: ). So sollte diese Größe doch zunächst reichen.
    Ich wünsche viel Freude mit der erneuerten Ausstattung und dieser ein möglichst langes Leben. Vielleicht wäre eine dritte 2TB Platte als “Reserve” aus der gleichen Charge eine Überlegenswerte Idee, ich hatte vor einiger Zeit etwas zum Thema Raid gehört und dort wurde in dieser Richtung gedacht.

    Vy 73 de Wolf

    AntwortenAntworten

  2. Max [www]
    schrieb am Samstag, 24. September 2011 um 21:20

    @Wolfgang Kube: also ich lege mir jetzt nicht extra noch eine Platte hin, sollte eine dann irgendwann aussteigen, geht auch eine andere 2TB Platte und eventuell bekommt man auch noch die bereits verbaute noch.

    Aber man will ja nicht hoffen, dass dies in naher Zukunft nötig ist. Solange ja noch eine Platte geht und eine dann aktuelle Firmware eh größere Platten unterstützt, kann man ja auch aufrüsten und hin und herkopieren. ;)

    AntwortenAntworten

  3. Volker
    schrieb am Samstag, 19. November 2011 um 21:19

    Tolles Teil, hab ich auch.

    Zusätzlich habe ich ein Webserver installiert, auf dem Tincanjukebox läuft. Das ist eine Webjukebox, mit der man sich Musik über den Browser anhören kann. Freigegeben fürs Inet und schon kann sich die Verwandtschaft und die Freunde an der Musiksammlung erfreuen. :)

    Gruss
    Volker

    AntwortenAntworten

  4. Max [www]
    schrieb am Sonntag, 20. November 2011 um 19:11

    @Volker: die Jukebox werde ich mir mal ansehen. Danke für den Hinweis.

    AntwortenAntworten

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