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Max und Vio's Schreibblog

Dienstag, 7. Oktober 2008

Max

Testbericht: SALIVENT Aerosol-Inhalator

geschrieben von um 18:20 Uhr Max auf Twitter folgen Max auf Google+ Max auf Facebook weitere Profile
Aktualisiert am 08.02.2010 um 13:12

Ich selbst leide zwar nicht unter Asthma, Allergien oder anderen Atemwegserkrankungen, doch habe ich recht häufig eine trockene oder verstopfte Nase.
Hier soll der SALIVENT Aerosol-Inhalator [1] helfen und mit der salzhaltigen Luft, ähnlich der Meeresluft, Linderung und Abhilfe schaffen.
Es ist ja bekannt, dass Erkrankungen der Atemwege an Luftkurorten durch Sole geheilt werden. Der SALIVENT Aerosol-Inhalator verspricht eben diese Meeresluft mit mikrofeinen Aerosolen für zu Hause und soll dabei geräuschlos, klein und mobil sein.

Das Paket, oder eher Päckchen, mit dem Salivent Aerosol Inhalator umfasst das Gerät selbst, 2 Masken, 2 Schwämme, ein Messbecher und natürlich das Salz in Portionsbeutelchen. salivent
Die Anleitung ist verständlich geschrieben und auch bebildert. Um das Gerät in Betrieb zu nehmen, sind jedoch ein paar Handgriffe nötig. Dies dient einerseits zur vorherigen Reinigung der Utensilien und andererseits zur Vorbereitung des Schwamms, da dieser natürlich nur feucht seine Wirkung hat und das Salz mikrofein zerstäuben kann.

Nachdem also das Gerät nach ca. 20 min vorbereitet und betriebsbereit ist, kann man die körperwarme Sole inhalieren. Da während des Inhalierens keine Stromversorgung nötig ist, kann man das Gerät einfach mitnehmen und es sich irgendwo damit gemütlich machen.
Störend empfand ich jedoch, dass das Anschlusskabel fest mit dem Gerät verbunden ist und man es eben auch mittragen muss.
Hier wäre aber auch eine Lösung wie bei kabellosen Wasserkochern denkbar. Über eine Kontrolllampe verfügt der Salivent leider auch nicht.

Das Inhalieren selbst ist natürlich sehr einfach und das einzige Geräusch dabei ist ein leichtes Blubbern während des Einatmens. Um den Luftstrom, den man beim Inhalieren erzeugt, zu regulieren, gibt es am Salivent einen Einstellring, der kleine Luftlöcher verschließen kann.
Ist man fertig mit der Inhalation – es wird eine Zeit von maximal 1h mit Pausen empfohlen – müssen das Gerät, der Schwamm, Maske und Schraubdeckel abermals gereinigt werden. Um wieder alles zu verpacken, ist darauf zu achten, dass alle Teile trocken sind, dies dauert beim Schwamm jedoch mehrere Stunden.

Ich fand das Inhalieren recht angenehm und musste nur aufpassen, dass ich nicht zu kräftig einatmete, da mir sonst ein wenig Sole in die Nase geriet, was doch recht unangenehm ist.
Die Vor- und Nacharbeitszeit für einen Inhalationsgang hält mich dann doch etwas davon ab, das Gerät regelmäßig zu nutzen.
Vermutlich werde ich meine Meinung ändern, wenn ich mal wieder akut erkältet bin und der Salivent mir dabei hilft wieder eine freie Nase zu bekommen.

Da ich selbst bisher keinen anderen Inhalator nutzte, kann ich leider auch keinen Vergleich von Wirksamkeit und Aufwand ziehen.

Fazit:
Geräuschlos und klein ist er. Die Mobilität ist zwar durch das feste Anschlusskabel nicht wirklich eingeschränkt, aber es könnte besser sein.
Wirkung bei mir: nach der Anwendung hatte ich ein befreites Atemgefühl und kann sagen, dass es zumindest in meinem Fall auch die versprochene Wirkung gebracht hat.

Ich wurde von dot-friends [2] zu diesem Test eingeladen und gebeten einen Bericht zu schreiben.

[1] Salivent
[2] dot-friends

Abgelegt unter: Allgemeines
 
Kurz-URL zum Artikel: http://maxed9.de/32
 


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