A Scanner Darkly

Vor 1,5 Jahren entdeckte ich durch Zufall im Internet erste Informationen und Trailer zu diesem Film [1]. Dann leider in Vergessenheit geraten und soweit ich mich erinner, lief er nicht bei uns im Kino. Als ich dann vor einigen Wochen ein Plakat an einer Videothek sah, hab ich mich bei Amazon auf die Suche gemacht und auch gefunden [2]. Gestern kam also die DVD.

Der Film handelt von Robert ‘Bob’ Arctor, der als verdeckter Ermittler Fred in der Drogenszene unterwegs ist. Mit dem Jedermann-Anzug, eine Vollkörpertarnung, ändert er sekündlich sein Äußeres und schützt seine wahre Identität im Kampf gegen die Modedroge Substanz D. Selbst sein Boss Hank, der ebenfalls einen Jedermann-Anzug trägt, weiß nicht, wer sich hinter dieser ‘Maske’ verbirgt.
Als Fred den Auftrag erhält, Bob Arctor, dessen Haus und Freunde zu überwachen, gerät sein Leben völlig aus den Fugen. Er selbst ist von der Droge Substanz D abhängig und diese führt obendrein zu einer gespaltenen Persönlichkeit.

Dieser Film, nach einem Roman von Philip K. Dick (Blade Runner, Minority Report) [3], teils autobiografisch, verdeutlicht Exzesse der Drogenkultur, die Paranoia der totalen Überwachung und ist, auch wenn das Werk aus dem Jahr 1977 stammt, immernoch aktuell. Wer redet mit wem, was weiß mein Nachbar und warum passieren überall merkwürdige Dinge?

Die Besonderheit: der Film wurde zunächst mit realen Schauspielen gedreht und mit Hilfe des Rotoskopie-Verfahrens [3] in eine Art Comic-Animation ‘verwandelt’.

Prädikat: sehenswert

[1] A Scanner Darkly – The Official Film Site
[2] A Scanner Darkly – Der dunkle Schirm bei Amazon
[3] Philip K. Dick
[4] Rotoskopie

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