Wo sich Ost- und Nordsee treffen

Es hieß langsam Abschied nehmen von Norwegen, denn der Donnerstag (11. Juni 2015) bedeutete für unsere Tour den Rückweg nach Dänemark.
Ein wenig traurig waren wir schon und der Himmel über Sandnes sah auch nicht viel besser aus, aber nach dem Frühstück brach die Wolkendecke auf und wie wir losfuhren, kam auch die Sonne raus. Nun wollte uns wohl Norwegen nochmal zeigen, dass es wahnsinnig toll aussieht bei gutem Wetter..

Wir hatten das Gefühl, dass Sie uns auslachen wollte, hatte es doch gestern auf dem Preikestolen noch geregnet und heute gibts das bessere Wanderwetter. Aber es half ja nichts und so machten wir uns auf den Weg nach Kristiansand.

Der Preikestolen im Nebel

Auch am Dienstagmorgen (09. Juni 2015) begrüßte uns die Sonne.
Die Routenplanung sah eine ca 5 stündige Fahrt von 220km vorbei an Stavanger nach Sandnes vor, da hieß es wieder rechtzeitig losfahren, zumal wir auch 2 Fähren dabei hatten.

An der Südwestküste Norwegens, die Hauptsächlich aus vielen kleinen Inseln besteht, verläuft die Strecke teils über Brücken und teils durch Tunnel die auch mal 230m unter dem Meeresspiegel liegen können. Die Landschaft selbst sah schon eher nach Schottland. Grüne Wiesen, teils felsig und statt den ständigen Schafsherden auf den vorherigen Strecken, standen hier öfter mal Rinder in der Gegend herum.

Bergfest in Bergen

Eigentlich war für den 7. Reisetag von insgesamt 13 (Sonntag, 07. Juni 2015) die Weiterfahrt nach Høyanger am Sognefjorden geplant. Dies aber auch nur des Fjords wegen, denn da oben gab es sonst eigentlich nichts. Da aber das Wetter weiter nördlich deutlich schlechter war und der Fjord im Regen sicherlich keinen so schönen Anblick geboten hätte, planten wir spontan um.

Ich erkundigte mich in der Jugendherberge in Bergen, ob wir denn schon einen Tag früher anreisen könnten. Da dies glücklicherweise problemlos möglich war, sollte es entlang am Hardangerfjord nach Bergen gehen.

auf und ab im Husedalen

Am Freitag den 05. Juni 2015 ging es weiter nach Lofthus am Rande des Hardangervidda und unweit des Hardangerfjords.

Die knapp 170km waren auch deutlich anspruchsvoller, als die Strecken zuvor. Von den bereits erreichen 800 Höhenmeter ging es nochmals deutlich höher und wir kamen dem Schnee immer näher.

See Totak

Auf knapp 1100m Höhe war dann auch das Gefühl von Winterurlaub erreicht. Oben blauer Himmel und rechts und links nur noch Schnee. Häuser gab es hier oben eigentlich keine mehr und die Straße durchschnitt die Schneemassen.
Tunnel gab es hier oben immer noch reichlich und es war unangenehm kühl dort um Schatten. In der Sonne dagegen ließ es sich gut aushalten.

nach Rauland gehts bergauf

Nach dem Besuch im Norsk Folkemuseum[1] ging es, wie angekündigt Richtung Westen nach Raulaund.

Auf dem Weg dorthin sollte ebenso die Stabkirche in Heddal[2] kurz besucht werden.

Stabkirche Heddal

Das passte auch gut in den Zeitplan und da das Wetter perfekt mit Sonne mitspielte, genehmigten wir uns nach dem obligatorischem Cache[3] hier auch noch Kaffee und Kuchen, bevor der Rest der Tagesetappe an stand.

Stabkirche Heddal

Stabkirche Heddal

Stabkirche Heddal Glockenturm

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